Aktuelles

 Wir suchen zur Einstellung einen/ eine Mitarbeiter/ in für den Kinder- und Jugendnotdienst und einen SozialarbeiterIn in der offenen Kinder- & Jugendarbeit im Bürgercenter Colditz! Nähere Informationen finden Sie unter der Rubrik Job/Karriere.

Musikalisch-literarische Reise für Familien geplant

PM | 13.09.2019 

Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. lädt am 26.09.2019 Kinder und Eltern zu einer interkulturellen Erlebnisreise in das Soziokulturelle Zentrum, Colditzer Str. 30, Grimma ein. Gemeinsam mit dem Trio "Klang trifft Poesie" und syrischen Musiker Basel Alkatrib können die Zuschauer die Welt der Geschichten erkunden, welche mit klassischen sowie orientalischen Instrumenten untermalt wird.  Der Eintritt ist kostenfrei.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Landkreis Leipzig statt.


Knoblauch im Smoothie? Gesundheitstag in der Ausbildung

Bild: privat

PM | 12.08.2019

Im Juni 2019 fand für die Jugendlichen aus dem Bereich Ausbildung und Berufsvorbereitung der Standorte Grimma und Tanndorf des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental e. V. ein Gesundheitstag statt.

Ermöglicht wurde das Vorhaben durch die BKK und das Programm Sportivation, vertreten durch Kristin Hunger. Die Sportwissenschaftlerin konnte mit ihrem abwechslungsreichen Programm die anfänglich zurückhaltenden Teilnehmer mobilisieren und zum Austausch anregen. Rege wurde über die Gesundheit im Allgemeinen und gesunde Ernährung diskutiert und darüber, was Bewegung zu einer gesunden Lebensweise beiträgt.

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Gemeinsam mit Frau Hunger bereiteten die Jugendlichen Brotaufstriche zu, die trotz weniger Zutaten und geringem Zeitaufwand, super lecker schmeckten. Mit einem kurzen Quiz wurden die Teilnehmer darüber aufgeklärt, welche Lebensmittel zu einer gesunden Lebensweise beitragen und ob verschiedene Mythen (z.B. Spinat enthält viel Eisen) tatsächlich wahr sind. Bei der Zubereitung von Smoothies waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Neben Früchten fanden unter anderem auch Basilikum und Knoblauch den Weg in den Mixer. Klingt eher unappetitlich, schmeckte aber wider erwartend gut.

Der Tag hat allen Teilnehmern viel Freude bereitet und soll im neuen Schuljahr auch wieder durchgeführt werden. Vielen Dank an die BKK und an Frau Hunger von Sportivation, dass Sie uns diesen Tag ermöglicht haben!

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Ferienspaß wird mit 1.000 Euro durch die Town & Country Stiftung gefördert

PM | 23.07.2019

Ferienspaß im Bürgercenter Colditz - Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (BSW) wird mit 1.000 Euro durch die Town & Country Stiftung gefördert

Colditz, 15. Juli 2019 – Eine schöne gemeinsame Ferienzeit: Das möchte die offene Kinder- und Jugendarbeit vom BSW im Bürgercenter Colditz (BCC) und erhielt für das außergewöhnliche Engagement für Kinder und Jugendliche eine Spende in Höhe von 1.000 Euro von der Town & Country Stiftung. Das BSW gestaltet ein vielfältiges Sommerferienprogramm mit Ferienlager, das alle Besucher unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen sozialen Schichten besuchen können.


Foto: privat

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„Die Unterstützung des Ferienprojekts ermöglicht sozial schwachen und benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine schöne Ferienzeit. Außerdem wird die Integration zwischen jungen Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderungen zusätzlich gestärkt“, sagte Manuela Bellmann, Botschafterin der Town & Country Stiftung.

Getreu dem Motto „Ferienspaß für jedermann!“ setzt sich der Verein seit 2013 dafür ein, dass der Teilnehmerbeitrag in einem gewissen Maß begrenzt werden kann, um auch benachteiligten und sozial schwächeren Kindern und Jugendlichen die Ferienfreizeit zu ermöglichen. Der Schwerpunkt des Projekts sind die regionalen Schulferien, da in den Winter-, Oster-, Sommer- sowie den Herbstferien ein buntes Ferienprogramm erstellt und durchgeführt wird. Hauptschwerpunkt und finanzieller Höhepunkt bilden wieder die Sommerferien


Foto: privat

„Ziel soll es sein, die Teilnehmerbeiträge für die Kinder und Jugendlichen soweit zu verringern, dass jedermann sich diese leisten kann“, betonte Maria Sembdner, die als Sozialpädagogin in der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Bürgercenters tätig ist. Die Förderung soll für das Ferienprogramm von fünf Wochen als auch für ein Ferienlager aufgewendet werden. Im Rahmen des Ferienlagers wird ein buntes Programm bestehend aus passender Unterkunft, ausreichend Verpflegung und verschiedenen Abenteuern angeboten.

 

Die Town & Country Stiftung vergibt bereits zum siebten Mal in Folge den Town & Country Stiftungspreis zugunsten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Weitere Informationen zur Town & Country Stiftung finden Sie unter www.tc-stiftung.de

 

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Wohngruppe Lampersdorf sucht Leih-Großeltern

LVZ J.Brechlin | 20.06.2019

Seit knapp einem Jahr haben Mädchen und Jungen im Holzhaus am Schullandheim Lampersdorf eine neue Heimat gefunden. Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental betreibt hier eine heilpädagogische Wohngruppe. Sechs Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Herkunftfamilien bleiben können, weil dort Alkohol, Drogen, Vernachlässigung und zum Teil Gewalt den Alltag dominieren, werden hier aufgefangen und rund um die Uhr betreut.


Foto: J. Brechlin

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Leiterin der Einrichtung ist die Erzieherin Jacqueline Dubiak, die jetzt gemeinsam mit ihren Schützlingen interessierte Gäste aus der Umgebung zu einem Oma-Opa-Tag einlädt. „Mein Wunsch ist, dass Patenschaften zwischen Jung und Alt entstehen, bei denen alle voneinander lernen können und füreinander da sind“, nennt sie ein Ziel. Die meisten Kinder im Lampersdorfer Holzhaus kennen kaum Großeltern und den Zuspruch, der von Oma und Opa kommen könnte. „Sie kennen das Gefühl gar nicht, liebevoll aufgefangen zu werden“, bringt sie es auf den Punkt.

Erste Kontakte sollen am Sonnabend, dem 29. Juni, geknüpft werden. Dann lädt die Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe von 15 bis 18 Uhr nach Lampersdorf ein. Es werden Spiele vorbereitet und ein Glasbläser wird zu Gast sein. „Unsere Kinder haben Lust darauf und sind kontaktfreudig“, versichert Jacqueline Dubiak. Bei wechselseitigem Interesse solle es regelmäßig weitere Termine geben. „Möglich wäre gegenseitige Hilfe bei der Gartenarbeit, etwas Vorlesen, gemeinsam basteln oder backen, Handarbeiten vermitteln und zusammen mit Werkzeugen arbeiten“, zählt sie auf. Die Senioren würden hier gebraucht und die Kinder könnten erfahren, dass andere Anteil an ihrem Leben nehmen. „Ältere Menschen müssen dann nicht allein zuhause sitzen und die Mädchen und Jungen hätten jemand, den sie anrufen könnten, wenn es eine gute Note zu feiern gibt“, so ein Beispiel.

Auf Seniorennachmittagen der Gemeinde hat Jacqueline Dubiak bereits die Gelegenheit genutzt und von der Wohngruppe in Lampersdorf berichtet. Dabei seien die Frauen und Männer sehr aufgeschlossen und teilnahmsvoll gewesen. Eine gute Voraussetzung für künftige Kontakte mit den 8- bis 17-Jährigen, schätzt sie ein.

Thomas Dittmann von der Geschäftsführung des Trägers, dem Bildungs- und Sozialwerk Muldental, betont, dass man sich in Lampersdorf nicht abschotten wolle: „Jeder kann vorbeikommen und uns ansprechen. Wir freuen uns über Interesse.“ Ziel der Arbeit in der heilpädagogischen Wohngruppe sei es, Kinder so zu betreuen und zu fördern, dass sie später als junge Erwachsene auf eigenen Füßen stehen. „Wir pflegen ein liebevolles Umfeld und wollen dadurch Abstürze, die im Elternhaus oftmals dazu gehören, bei den Kindern von vornherein verhindern und sie gut in die Gesellschaft integrieren“, sagt er.

Das ehemalige Schullandheim in Lampersdorf hat eine abwechslungsreiche Nutzung hinter sich: 1938 als Schule gebaut, war es viele Jahrzehnte Schullandheim, bis der Landkreis die Trägerschaft aufgab. Danach übernahmen die Pfadfinder zeitweilig die Einrichtung, bevor 2016 das Bildungs- und Sozialwerk Pächter wurde. Zunächst wurden dort unbegleitete minderjährige Geflüchtete betreut. Mit Fördermitteln entstand schließlich das Holzhaus als moderne Unterkunft – mit der Maßgabe, dieses Haus später für die Kinder- und Jugendhilfe zu nutzen. Im Juli vorigen Jahres ist hier die heilpädagogische Wohngruppe eingezogen. Hier leben die Kinder, die tagsüber im Umland Schulen und Tagesstätten besuchen.

Das Gebäude des ehemaligen Schullandheimes wird ebenfalls vom Träger genutzt, derzeit vor allem für Beratungen. Geplant sei, den Altbau zu sanieren und als Treffpunkt für ambulante Hilfen zu nutzen, kündigt Thomas Dittmann an.

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Bürgercenter Colditz (BCC) öffnete seine Türen

PM | 18.06.2019

Mit einer Kindertagsvorfeier öffnete das Bürgercenter Colditz am 31. Mai seine Türen für die Colditzer und Gäste. Wie bereits berichtet zog sich der Verein „Jugendcenter Colditz e.V.“ aus der Betreiberfunktion des Hauses am Wettiner Ring 17 zurück. Der Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V (BSW) . war schon viele Jahre mit der Offenen Kinder und Jugendarbeit im Objekt tätig und übernahm gleitend und mit Beschluss des Stadtrates dann endgültig die „Hausherrenfunktion“ der städtischen Immobilie. Mit einem erweiterten Konzept wollen wir möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Ob Ferienangebote für Kinder, Jugendtanz, Vereinsversammlungen oder Seniorennachmittage - vieles soll in dem Stadtgemeinschaftshaus möglich sein.


Foto:privat

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So bietet der Gebäudezuschnitt auch Möglichkeiten für Beratungsangebote wie z. B. der Verbraucherschutzzentrale, des Sozialamtes oder der Familienberatung. Im Rahmen der integrierten sozialen Stadtentwicklung sollen von hier aus auch verschiedene Bildungsangebote koordiniert werden. Auch die private Nutzung vor allem während der Wochenenden für z. B. Geburtstagsfeiern, oder Firmenjubiläen und Jugendweihveranstaltungen sollen möglich sein. Zahlreiche Gäste nutzten die Kindertagsvorfeier um mit uns ins Gespräch zu kommen und einen Blick in die zum Teil frisch renovierten Räumlichkeiten zu werfen. Ein Herzliches Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an die Auszubildenden aus den BSW Werkstätten in Tanndorf für die Unterstützung sowie ortsansässige Firmen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die der Ist -Zustand in so kurzer Zeit nicht zu erreichen gewesen wäre.

Terminvorschau: (Öffentliche Termine im BCC)

- ab 13.06. immer donnerstags Familienberatung des Internationalen Bundes (IB)

- 25.06. das Kreissozialamt berät zum Thema „Soziale Hilfen und Pflegekoordination“

- Der offene Kinder- und Jugendtreff findet immer Mo-Fr von 14-18 Uhr statt.

- Ferienangebote ab 08.06. (Infos dazu folgen in Kürze)

- 16.12.2019 bis 13.01.2020 SAENA-Wanderausstellung „Energetische Sanierung“

Entsprechend ausgelassen war auch die Stimmung bei sommerlichen Temperaturen zur Kindertagsvorfeier. Da diente die Wasserspritze der Colditzer Feuerwehr nicht nur zum Zielen auf Blechbüchsen, sondern war auch eine willkommene Erfrischung nach dem Bierkistenquerstapeln oder beim Zielnussschlagen. Im Inneren luden die Naturinitiative CINUNA, der Kinder- und Jugendstammtisch, Kreativ-, Button- sowie Schminkangebote zum Verweilen und Mitmachen ein. Mit der Tanzperformance der Colditzer Jumper, die bereits das Bürgercenter mittwochs als Trainingsstätte nutzen, endete der Familiennachmittag.

Wir freuen uns auch in der kommenden Zeit über Ihre Ideen und Vorschläge für die weitere Angebotsausgestaltung im Haus am Wettiner Ring 17. Kontakt: 0176-37511788; bc.colditz@bsw-muldental.de ; www.bc-colditz.de

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20. Tag der offenen Gärtnerei

PM | 18.06.2019

Bei tollem Wetter und mit einem hohen Besucherandrang wurde der 20.Tag der offenen Gärtnerei in Tanndorf gefeiert. Zunächst hieß es für viele erst einmal einen Parkplatz finden, was jedoch durch unsere Parkplatzeinweiser kein Problem war. Das fachkundige Team und die Azubis der Schlossgärtnerei standen den Kunden bei jeder Frage zur Seite.


Foto:privat

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Durch das geförderte Kleinprojekt vom Landkreis Leipzig unter dem Motto „Fleißig wie ein Bienenvolk“ nutzten die Familien die Gelegenheit sich kreativ zu erproben. Die jüngeren malten Bienen aus Holz oder Blumen an und die Eltern und andere Interessierte topften sich einen vorbereiteten Bienentopf mit Salbei oder Lavendel. Auch ein Imker war vor Ort. Er zeigte einen leeren Bienenstock und berichtete viel über die Bienen. Die Kostprobe des Honigs war nicht nur bei den Kindern beliebt. Zum ersten Mal war der  Der Glasbläser Kalook Wollny mit seiner mobilen Glasbläserei vor Ort. Es wurden fleißig Kugeln und Herzen geblasen. Nach der Anstrengung konnte sich bei Roster, Steak und selbstgebackenen Kuchen gestärkt werden. Highlight für die Kunden waren natürlich das vielseitige Sortiment an Beet- und Balkonpflanze, Gemüse- und Blumenjungpflanzen aus der Region sowie die Pflanze des Jahres in Sachsen, die „Sweet Rosalie“.

 

 

 

 

 

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Rückblick: Osterferien im Bürgercenter Colditz

PM | 13.05.2019

Neu im Haus am Wettiner Ring 17 in Colditz ist der Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (kurz: BSW) als Betreiber der Einrichtung eingesetzt. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit des BSW ist jedoch schon einige Jahre dort verortet und hielt auch in den vergangenen Osterferien ein kleines Programm für Kids der Region bereit. Knapp 40 Kinder besuchten in diesen Tagen die Ferienangebote.


Foto: privat

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Bei einer österlichen Schnitzeljagd lernten die Kids spielerisch Osterbräuche und -rituale an derer Länder kennen. Durch das Lösen verschiedener Aufgaben kamen sie nach und nach dem Osterschatz auf die Spur. Im Bad Lausicker Riff wurde geplanscht, geschwommen, getaucht, gesprungen, gerutscht und vor allem viel gelacht! Bei einem Ausflug in das Nudelcenter Riesa lernten die Kinder den Ablauf einer Nudelproduktion kennen. Natürlich gab es am Ende leckere Nudeln zu verspeisen.

Alles in Allem war es wieder einmal ein erfolgreiches Ferienprogramm. Tolle Ideen für die Sommerferien konnten bereits mit den Teilnehmer*Innen gesammelt werden. Doch bevor es soweit ist, steht erst einmal die offizielle Wiedereröffnung des Hauses in Verbindung mit der Kindertagsvorfeier am 31.05.2019 auf dem Plan! Also gern vormerken und weitersagen!

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Grimmaer Hochhaus unter neuer Flagge: Mieter behalten ihre Ansprechpartner

LVZ | 19.01.2019

Grimma. Das Projekt Mehrgenerationenwohnen im Grimmaer PH9 läuft seit Anfang des Jahres unter neuer Trägerschaft. Um die meist betagten Bewohner im einzigen Grimmaer Hochhaus kümmert sich jetzt das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW), das nach einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten hatte.Bisher beschäftigte die kommunale Stiftung „St. Georgenhospital“ die acht Teilzeitfrauen, die das BSW mit dem Jahreswechsel übernommen hat und damit in sichere Beschäftigungsverhältnisse bringt.

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Angelinka Sallat kannmit Fug und Recht als Mutter des Projektes bezeichnet werden. Als die heute 71-Jährige im Juli 1990 bei der Stadt Grimma anfing, sollte sie das leerstehende Punkthochhaus im Neubaugebiet Süd, das zu DDR-Zeiten Gastarbeiter beherbergte und wegen seiner neun Stockwerke schlicht PH9 genannt wird, wieder beleben.

Projekt findet in der ganzen Republik Nachahmer

Im Dezember des gleichen Jahres startete das Mehrgenerationenwohnen, das laut Sallat später in der gesamten Republik Nachahmer fand. Das Projekt verband zwei soziale Anliegen: Zum einen sollten Bewohner mit einem Handicap direkt im Haus Hilfe finden und drohender Einsamkeit entfliehen können. Zum anderen sollte Frauen, die es schwer auf dem Arbeitsmarkt haben, eine berufliche Perspektive geboten werden. Sallat managte fortan das Wohnprojekt im 1981 errichteten Haus in der Stecknadelallee.

Dem Trägerwechsel ist ein langer Prozess voraus gegangen. Vorschriften zum Betreuen und Personal hätten sich geändert, für bestimmte Leistungen seien Zertifizierungen nötig – „das Handling wurde immer schwieriger“, erläutert Grimmas Beigeordnete Ute Kabitzsch. Deshalb suchte die Stadt einen Betreiber, der über einschlägige Erfahrungen verfügt und sein Knowhow einbringt. „Wir wollten das Projekt für Bewohner und Beschäftigte auf sichere Füße stellen“, ergänzt Jana Kutscher, die Leiterin des städtischen Amtes für Schulen, Soziales und Kultur.

Ausschlag dürfte vor allem auch die fehlende Liquidität der Stiftung gegeben haben. In der Konsequenz mussten die Sozialbetreuerinnen ständig mit befristeten Arbeitsverträgen leben.

Das BSW – ein gemeinnütziger Verein – gibt ihnen nun eine Beschäftigungsgarantie, wie Geschäftsführer Christian Kamprad verdeutlicht. Die Mieter im Haus behielten ihre gewohnten Ansprechpartner vor Ort. „Wir haben uns beworben, weil das Projekt eine gute Ergänzung unserer Arbeit ist“, sagt Kamprad und lobt die Idee. Das Wohnen mit Betreuungsangeboten biete Menschen, die Unterstützung brauchen, ein selbstbestimmtes Leben – etwa als Alternative zu Pflegeeinrichtungen. Derzeit sind 90 der 108 kleinen Wohnungen belegt, so das etwa 130 Menschen unterm Dach des PH9 leben. Eigentümer des Neunstöckers ist die Grimmaer Wohnungs- und Baugesellschaft (GWB).

„Wir wollen die Arbeit kontinuierlich fortsetzen und den Gedanken weiter tragen“, betont Kamprad. Dazu gehört die eingespielte Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus Alte Feuerwehr und dem Verein Mehrgenerationenwohnen PH9. Dem BSW-Chef schwebt vor, in den Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss zu den thematischen Runden und Kaffeestunden weitere Angebote zu etablieren und auch Ausflüge anzubieten. Das Haus solle im Sinne der Inklusion weiter entwickelt werden, so Kamprad. Gemeinsam mit der GWB würden sich dann die nächsten Schritte um eine bessere Wohnqualität drehen.

Sozialwerk wird Projektförderung prüfen

Erreichbarkeit rund um die Uhr, Veranstaltungen, individuelle Betreuung und Hilfe: Wer im Haus lebt, zahlt zur Miete je nach Wohnungsgröße eine Grundpauschale von monatlich 40 oder 60 Euro. Wäsche waschen, Saubermachen oder Einkäufe erledigen: Bestimmte Dienstleistungen sind extra zu vergüten. Die Pauschale gehört zur Finanzierung des Projekts. „Wir wollen auch schauen, ob wir Projektförderungen einwerben können“, so Kamprad. Unterm Strich müsse eine schwarze Null stehen.

Angelika Sallat, deren Herz am PH9 hängt, wird ihren Erfahrungsschatz weiter einbringen. Den Wechsel sieht sie dennoch mit zwiespältigen Augen. Sie habe gedacht, dass das Projekt bei der Stiftung gut aufgehoben sei, sagt sie. Sie sei aber auch froh, dass sich mit dem BSW ein Träger fand, „der an den Inhalten festhält und sie weiter entwickelt“.

 

 

 

 

 

 

 

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Wirtschaftsforum zum Fachkräftemangel auf Schloss Colditz

PM | 18.01.2019

Colditz. Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental und die Stadtverwaltung Colditz führen ein Wirtschaftsforum zum Thema Fachkräftemangel durch. Für die Veranstaltung am 24. Januar in der Landesmusikakademie auf Schloss Colditz können sich interessiere Unternehmen ab sofort anmelden.

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Handwerker und Gewerbetreibende tragen täglich durch ihr Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen und damit auch gesellschaftlichen Entwicklung in unserer Region bei. Dabei bewegen sie sich jeden Tag aufs Neue zwischen den Herausforderungen der allgegenwärtigen Digitalisierung, dem Rückgang an geeigneten Fachkräften und der Gewinnung von Azubis. Für die intensive Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen und der Erarbeitung von möglichen Lösungsansätzen fehlt im Alltagsgeschäft oft die Zeit. Das Thema haben die Veranstalter zum Anlass genommen, um mit Handwerkern und Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren, wie die moderne Arbeitswelt im ländlichen Raum des Städtedreiecks Dresden-Leipzig-Chemnitz aussehen kann.

Ein Impulsreferat von Jutta Rump (Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen) wird einer Diskussionsrunde vorausgehen, in der die Teilnehmer mit Vertretern des Landratsamtes Landkreis Leipzig, der IHK, HWK, der Agentur für Arbeit das Thema vertiefen und diskutieren können.

Interessenten können sich noch bis 18. Januar anmelden. Die 100 zur Verfügung stehenden Plätze werden nach erfolgter Anmeldung vergeben. Für Fragen steht Stadtteilmanager Herr Röding (Mail: stadtteilmanager@colditz.de oder Tel.: 034381/8380) zur Verfügung.

Anmeldung auf www.colditz.de/fachkräfte

 

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1. Wichtelmarkt erfolgreich zu Ende gegangen

PM| 03.12.2018

Zum 1. Wichtelmarkt lud die Schlossgärtnerei Tanndorf am 24.11.2018 nach Colditz ein. Das Team der Gärtnerei, welches diese in eine liebevoll dekorierte Weihnachtswelt verwandelt hatte, freute sich über die zahlreichen Besucher.

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Neben regionalen Produkten, die schon für das ein oder andere erste Weihnachtsgeschenk eingekauft wurden, war die Wichtelwerkstatt der größte Besuchermagnet. Hier haben Groß und Klein die Möglichkeit gehabt, beim Basteln weihnachtlicher Gestecke ihrer Kreativität freien Raum zu lassen. Hier kam es zu Wartezeiten, da der Bedarf, etwas selbst Gebasteltes zu gestalten, sehr hoch war. Im Gewächshaus, in dem sonst Pflanzen und Blumen ihr zu Hause finden, konnten die Besucher unter anderem ihr Glück beim Glücksraddrehen versuchen, eine „Kuh“ melken oder selbstgemachten Schmuck bestaunen. Höhepunkt des Wichtelmarktes war die Band „Trollfeuer“. Sie heizte, während die Besucher ihren Appetit mit Baumstrietzel und Glühwein stillten, dem Publikum mit ihren Dudelsäcken ein.

 

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Glückspilze unter sich: Zehn Kinder- und Jugendvereine sowie gemeinnützige Vereine freuen sich über Zuwendungen aus der PS-Lotterie der Sparkasse Muldental.

LVZ Frank Schmidt | 04.12.2018

Einen warmen Regen in der Adventszeit erlebten zehn Kinder- und Jugendvereine aus der Region. Sie gehören zu den Begünstigten, die sich aus dem Zweckertrag der PS-Lotterie der Sparkasse Muldental über einen Scheck freuen durften. Insgesamt wurden 16 000 Euro ausgelobt, um gemeinnützige Projekte finanziell zu unterstützen, informierte Stefan Müller vom Sparkassenvorstand.


Foto: Frank Schmidt

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Davon profitierten der Volleyballverein Grimma, der ATSV Frisch auf Wurzen, die Kita Storchennest Grethen, der Kita-Förderverein Röcknitz, die Kita Tausendfüßler Grimma sowie der Awo-Naturkindergarten Regenbogen Grimma, das Bildungs- und Sozialwerk Muldental, der Tierschutzverein Ein Herz für Tiere Wurzen, der Gnadenhof Lossatal und der Verein Kinderreitfest Grimma.

Erstmals wurde dank der PS-Lotterie im Rahmen der Aktion „Glückspilze on Tour“ ein Kleinbus verlost. Potenzielle Interessenten haben ihren Bedarf im Internet mit teils sehr kreativen und emotionalen Bewerbungen angemeldet, so dass es nicht leicht gewesen sei, sechs Bewerber für den Lostopf auszuwählen, sagte Vorstand Müller. Als Glückspilze gingen die Sportler im SV Klinga-Ammelshain hervor. Ihnen wird der nagelneue Opel Vivario im Frühjahr 2019 übergeben. Die fünf anderen Mitbewerber sind aber nicht leer ausgegangen und bekamen jeweils einen Gutschein über 2000 Euro.

Das Geld dafür stammt aus dem Verkauf der hauseigenen Glückslose. Und weil die Vergabe der Gelder nicht im Gießkannenprinzip vorgenommen wurde, sondern sich an den zu realisierenden Projekten orientierte, fielen die Zuwendungen unterschiedlich hoch aus.

 

 

 

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Tagespflege Muldenblick macht Ausflug nach Dornreichenbach

PM | 20.11.2018

Die letzten Sonnenstrahlen zogen die Gäste der Tagespflege Muldenblick zu einem Ausflug nach Dornreichenbach ins Tiergehege. Mit 2 Bussen fuhren 4 Begleiter und 10 mobile Tagesgäste nach dem Mittagessen von Tanndorf nach Dornreichenbach.


Foto:privat

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Allein die 40 minütige Fahrt dahin war ein Vergnügen erzählen die Gäste. Zwischen Meerschweinchen, Alpakas und Erdmännchen machte sich die Gruppe, durch das Tiergehege auf Wanderschaft. Ein Besuch in dem angrenzenden Cafe „ Eisprinzessin“ mit hausgemachten Kuchen rundete den Tag ab.

Wir haben noch freie Kapazitäten sagt Einrichtungsleiterin Tina Tresemer, wer gern einen Schnuppertag wahrnehmen möchte, kann sich von Montag bis Freitag unter 034381- 55658 unverbindlich melden.

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Tafel tafelt Vielfalt auf – Köstlichkeiten und Gespräche

PM 01.10.2018 | LVZ

Unter dem Motto „Wir (T)tafeln Vielfalt auf“ veranstaltete das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) im Rahmen der interkulturellen Wochen des Landkreises zusammen mit der Tafel Muldental einen bunten Familien- und Begegnungsnachmittag auf dem Gelände am Prophetenberg in Grimma. Da man bekanntlich über das Essen leichter ins Gespräch kommt, hatte sich eine Frauengruppe verschiedene landestypische Köstlichkeiten ausgedacht und sie mit Gewürzen und einzelnen Zutaten von der Tafel liebevoll und frisch zubereitet.

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„Wir wollen damit auch das Thema Nachhaltigkeit von Rohstoffen ins Bewusstsein rufen“, unterstrich Christian Kamprad, BSW-Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender im Verein Tafel Muldental das Anliegen. Gleichzeitig gab es genug Raum für Gespräche während auch Angebote wie Luftballonmodellieren, Tischtennis, Kinderschminken, Barfußpfad, Glücksrad und Hüpfburg genutzt werden konnten.

Norma Hirsch hielt die organisatorischen Fäden in der Hand und ist voll des Lobes über ihre Frauengruppe aus den verschiedenen Nationen. Diese trifft sich seit zwei Jahren regelmäßig in der Kontakt- und Beratungsstelle „pro migrantum“ in der Karl-Marx-Straße 8 zum Austausch über aktuelle Themen. „Ich kann die Namen der Gerichte bestimmt nicht richtig aussprechen, aber sie schmecken hervorragend“, so Hirsch bei ihrer Danksagung, die die vielen ehrenamtlichen Helfer der Tafel und Mitarbeiter sowie die Auszubildenden am BSW-Standort einschloss.

Olga Lebedew, Spätaussiedlerin aus Russland, verteilte unterdessen den letzten Rest Borschtsch, ein traditioneller russischer Eintopf. Bei Gero Pappert aus Grimma fand sie einen dankenden Abnehmer. Er erfuhr aus der Zeitung von der Veranstaltung und zeigte sich begeistert über das unkomplizierte Miteinander. „Schön, dass es diese Form der Begegnung im Rahmen der interkulturellen Wochen gibt“, so der zweifache Familienvater.

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Inklusion und Schule startet in die 2. Runde

PM | 30.08.2018

Seit August 2017 findet das Projekt „Inklusion und Schule“ an den Grundschulen „Bücherwurm“ in Grimma West und Borna West statt.

Träger des Projektes ist das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V., welches  durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und durch den Freistaat Sachsen finanziert wird.

An den Schulen arbeiten jeweils eine Inklusionsassistentin. Sie stärken Kinder  mit oder ohne Behinderung, sowie erhöhtem sozialpädagogischen Unterstützungsbedarf,  damit sie gleichberechtigt ihren Bildungsweg gehen können.

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Präventiv unterstützen die Inklusionsassistenten auch Schüler, bei denen sonderpädagogischer Förderbedarf entstehen könnte. Damit steigen ihre Chancen, die Schule erfolgreich zu absolvieren und ihnen einen Einschluss in das gesellschaftliche System zu gewährleisten.

Viele Schüler haben Schwierigkeiten sich im Schulalltag zu recht zu finden und sind in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung sehr verschieden. Vor allem bei der Entwicklung von Lern- und Sozialkompetenzen brauchen viele Schüler zusätzliche Hilfe.                         .

Einige Schüler haben Probleme beim Lernen, sich zu konzentrieren, den Lernstoff aufzunehmen oder Aufgaben umzusetzen. Der Inklusionsassistent leistet Einzelfallhilfe für diese Schüler im Unterricht. Er motiviert und gibt Unterstützung und Hilfestellung bei der Bewältigung unterrichtlicher Aufgabenstellungen, sowie dem Erlernen und Umsetzen von Lernstrategien.

Hoher Unterstützungsbedarf zeigt sich auch im sozial-emotionalen Entwicklungsbereich. Diese Kinder werden durch den Inklusionsassistent so gefördert, dass sie gemeinsam im Klassenverband lernen können. Je  nach Bedarf gibt es auch nach dem Unterricht individuelle Hilfe z.B.: durch Konzentrationstraining, Übungen zur Konfliktbewältigung und Stärkung des Selbstbewusstseins.

Die zusätzliche Förderung wird von den Kindern und den Eltern gut angenommen.

Die Professur Allgemeine und Biopsychologie der TU Chemnitz begleitet das Projekt wissenschaftlich.

Die Erfahrungen der beiden Inklusionsassistenten zeigen, dass die Schüler motivierter, selbständiger und selbstbewusster im Unterricht gelernt und mitgearbeitet haben. Schulische Leistungen, sowie Sozialkompetenzen konnten gefestigt und verbessert werden.

Auch im Schuljahr 2018/19 werden die individuellen Förderungen für die Schüler an den Grundschulen Grimma West und Borna West fortgesetzt.

Das Programm läuft noch bis zum Jahr 2021. Insgesamt stehen für die Projektlaufzeit von fünf Jahren 51 Million Euro zur Verfügung.

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Abwechslungsreiches Sommerferienprogramm im Jugendcenter Colditz brachte jede Menge Spaß und neue Freundschaften

PM S.Sembdner | 24.08.2018

Mit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Colditz vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. wurde ein buntes Ferienprogramm im Sommer 2018 auf die Beine gestellt. Bei fünf Wochen Ferienprogramm und einer Woche Ferienlager war Action angesagt!

Los ging es mit der gut besuchten Veranstaltung „Kleine Naschkatzen“, wo Kekse am Stiel und Bonbons von den Kids selbst hergestellt werden konnten.

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In der zweiten Ferienwoche nahmen 12 Jungen und Mädchen am Ferienlager „Sommer – Sonne – Muldenaue“ in Tanndorf teil. Besuche im SauGut Sermuth, der Burg Mildenstein und eine Schlauchboottour kamen genauso gut bei den Kids an, wie das selbst organisierte Neptunfest, Nachtwanderungen sowie eine Grusel- und Neonparty. Das Feedback der 9- bis 15-Jährigen war durchweg positiv!

In den weiteren vier Sommerferienwochen folgten verschiedene Kreativangebote, ein Mädchen- und ein Jungentag sowie Ausflüge ins Labyrinthehaus und in den Kletterwald Kriebstein. Bei schönstem Wetter ging es für die Teilnehmer/innen ins Colditzer Waldbad. Eines der Highlights der Sommerferien war die Ausfahrt in den Freizeitpark Belantis, bei welcher 33 Kinder und Jugendliche teilnahmen und ihren Mut an den Fahrgeschäften unter Beweis stellen konnten. Abgerundet wurde das ganze Programm wie jedes Jahr mit einer erlebnisreichen Übernachtung im Jugendcenter Colditz.

Hinter all den Angeboten steckt neben einer gehörigen Portion Spaß für die Kids ein pädagogisches Konzept. In der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden Fähigkeiten und Fertigkeiten der jungen Teilnehmer/innen gestärkt und gefördert. Selbstbewusstsein durch Klettern, motorische Fähigkeiten durch kreative Angebote sowie Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen durch interaktive Gruppenspiele sind nur einige Beispiele.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, welche die Sommerferien 2018 zu einer unvergesslichen Zeit für die Kids gemacht haben. Den Kindern und Jugendlichen wünschen wir einen guten Start ins neue Schuljahr und freuen uns schon auf die Herbstferien mit euch!

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Anti-Drogen Zug „Revolution Train“ hielt in Borna

PM Evelyn Domann | 02.07.2018

Am 19.06.2018 war es soweit: die Schüler/innen der Oberschule Colditz nahmen an einem einzigartigen Anti-Drogen Projekt in Borna teil.

„Der ‚Revolution Train' ist ein multimedialer mobiler Zug, der in interaktiver Form eine ganz neue Auffassung der primären Prävention für ausgewählte Zielgruppen – insbesondere für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 - 17 Jahren – ermöglicht.“ (Pavel Tuma, Gründer des Projektes „Revolution Train“)

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Auf sehr emotionale Weise erleben die Schüler/innen der 6ten, 8ten und 9ten Klassen mit dem „Revolution Train“ eine realistische Welt aus Drogenabhängigkeit und Elend. 

Die Waggons des Zuges simulieren auf beeindruckende Art, die alle Sinne anspricht - bis hin zum körperlich spürbaren Temperaturabfall  in den einzelnen Wagen - die prägenden Stationen der Hauptakteure „Marcello und Petra“ bis hin zum Drogentod.  Die Tatsache, dass diese Geschichte wahren Ursprungs ist und von Marcellos Freund „Pavel“ organisiert wurde, macht besonders betroffen. Der Zug schafft es über das eigene Verhalten bzw. die eigene Haltung im Umgang mit legalen sowie illegalen Drogen nachzudenken.

Auch die rege Diskussion der 6a am nächsten Schultag verdeutlichte die emotionale Anteilnahme an der Geschichte hinter dem Projekt. Besonders die ´versiffte „Junkiebude“  hinterließ einen bleibenden Eindruck bei einigen Schüler/innen sowie die Tatsache, dass man „irgendwann kein Leben mehr hat, sondern nur noch die Droge“, wie eine Schülerin aus der Klasse 6a treffend formulierte.

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Abschlussfahrt zum Projekt „Praxisberater an Schulen“ war ein voller Erfolg!

PM 04.06.2018 | C. Schicketanz

Unter dem Motto „Berufe erleben“ fuhr die Klasse 8 der Oberschule Colditz am 25.05.18 zum Deutschen Roten Kreuz (DRK) nach Zwenkau. Dort gab es so manche Überraschung. Neben dem Kennen lernen des DRK als Ausbildungsunternehmen und die Einblicke in die Berufsfelder Altenpfleger, Erzieher und Notfallsanitäter, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, im Altersanzug „Altern zu erleben“.


Foto:Privat

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Hierbei wurde manchem Jugendlichen nachdenklich, was es heißt, mit alten Menschen tagtäglich zusammenzuarbeiten.

Ein großes Dankeschön an das Team des DRK Zwenkau! Nicht nur, dass dieser Tag sehr gut vorbereitet und durchstrukturiert war, so gab es für alle kostenlose Snacks, Getränke und sogar ein Mittagessen.

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Spiel, Spaß & Spannung zur Kindertags-Vorfeier 2018 im Jugendcenter Colditz

PM 04.06.2018 | M. Sembdner

Im Jugendcenter Colditz wurde der Kindertag um einen Tag vorverlegt. Hier wurde bereits am 31.05. gefeiert, gelacht und getanzt. Ein buntes Programm, veranstaltet vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. und gefördert durch den Landkreis Leipzig, weckte die Interessen von kleinen und großen Kindern der Region.


Foto:Privat

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Bei schönstem Sonnenschein gab es zahlreiche Highlights. Die Klassiker wie Hüpfburg, Kinderschminken und Kreativwerkstatt, wo u.a. Schlüsselanhänger kreiert werden konnten, kamen wie immer gut an. Mit einem Feuerwehrauto beeindruckte die Colditzer Feuerwehr nicht nur kleine Kinderaugen. Praktisch konnten sich die Kids dort beim Dosen Spritzen austoben und auch eine kleine Abkühlung bei dem heißen Wetter erhaschen. Ein paar außergewöhnliche Aktivitäten standen zusätzlich auf dem Programm. Mit eindrucksvollen Riesenseifenblasen hatten die Kinder viel Spaß. Die Gelegenheit, einem Künstler live beim Malen zuzusehen und auch eigene Wünsche äußern zu können, gab es hier vor Ort. Die besten Ergebnisse des Gummistiefelweitwurfs wurden gegen Ende der Veranstaltung bei einer kleinen Siegerehrung prämiert. Musik und die leibliche Verpflegung, durch das Team vom BSW und JCC, rundeten die Veranstaltung perfekt ab. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Gruppe "Colditzer Jumper", die einen atemberaubenden Tanz präsentierten. Sogar eine Zugabe wurde eingefordert, welche nicht weniger spektakulär war. Die Tanzgruppe sucht übrigens noch Verstärkung! Jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr trainieren sie im Jugendcenter Colditz. Bei Interesse einfach mal unverbindlich rein schauen.


Foto:Privat

Allen Beteiligten und Unterstützern, die der Kindertags-Vorfeier zu einem gelungenen Event verholfen haben, gebührt ein großes Dankeschön!

 

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Tag der offenen Gärtnerei in Tanndorf

PM 07.05.2018 | C. Arnast

Bei tollem Wetter und mit einem hohen Besucherandrang wurde der 20.Tag der offenen Gärtnerei in Tanndorf gefeiert. Zunächst hieß es für viele erst einmal einen Parkplatz finden, was jedoch durch unsere Parkplatzeinweiser kein Problem war. Das fachkundige Team der Schlossgärtnerei stand den Kunden bei jeder Frage zur Seite.


Foto: privat

Durch das geförderte Kleinprojekt vom Landkreis Leipzig unter dem Motto „Aus Alt mach Neu; Genreration-Tradition“ nutzten die Familien die Gelegenheit sich ein altes,  bereitgestelltes oder mitgebrachtes Gefäß zu bepflanzen, und aus Zeitungspapier Blumenstecker und Tüten zu basteln. Bei musikalischer Umrahmung durch Anne Barth und Tilman Löser mit Musik aus den 20er bis 50er, schmeckten die Soljanka und der selbstgebackene Kuchen nochmal so gut.

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Highlight für die Kunden waren natürlich das vielseitige Sortiment an Beet- und Balkonpflanze, Gemüse- und Blumenjungpflanzen aus der Region sowie die Pflanze des Jahres in Sachsen, die Pelargonie „Schokomädchen“. Schokolade am Schokobrunnen und Zuckerwatte waren dabei bei den Kindern das Highlight. Damit die Kalorien nicht auf der Hüfte blieben, wurde zum Löschangriff bei der Feuerwehr Zschadraß angesetzt und beim Dosenwerfen, Torwandschießen, Riesenmikado weitere Kalorien verbrannt. Ein Teil des Barfußweges lud zur Entspannung und Massage der Füße ein.

Das Team der Schlossgärtnerei bedankt sich bei allen Besuchern und Mitwirkenden.

Unser Angebot für den Muttertag: Basteln für Mama im Blumenmeer am 12.05.2018

Sonderöffnungszeiten zum Muttertag:

12.05. von 08.00 – 14.00Uhr

13.05. von 09.00 – 11.00Uhr

Im Mai finden Sie uns auch jeden Freitag in Mutzschen 9.00 – 17.00Uhr am Friedhof, und am 26.05. auf dem Hühnerhof Fiebig zum Hoffest in Liptitz.

Weiterhin bieten wir Ihnen ein großes Sortiment an Beet- und Balkonpflanzen sowie Gemüse- und Blumenjungpflanzen an.

Weitere Infos und Bilder vom Tag der offenen Gärtnerei finden Sie auf

www.schlossgaertnerei-tanndorf.de

                                  

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Ferienspaß im Jugendcenter Colditz lockte etliche Kinder und Jugendliche

PM 07.04.2018 | M. Sembdner

Osterspiele, Badespaß im Bad Lausicker „Riff“ und Basteln zum Thema Pflanzen - mit diesen Angeboten lockte das Jugendcenter Colditz in den diesjährigen Osterferien. 57 Kids im Alter von 8 bis 14 Jahren nahmen an dem Ferienprogramm, veranstaltet vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V., teil.


Foto: privat

Während der Osterspiele mussten die Kinder im Team Punkte erspielen, um den Hasen zu finden und den Osterschatz knacken zu können. Eier-Lauf mit Osterlimbo, Eier-Boccia und Osterpantomime förderten nicht nur den Teamgeist, sondern brachten auch einen großen Spaß- und Unterhaltungsfaktor mit sich.

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Im „Riff“ in Bad Lausick konnten die Teilnehmer(innen) schwimmen, rutschen, springen und sich mal so richtig in dem nassen Element austoben. Wer wollte, konnte durch ausdauerndes Bahnenschwimmen den Seepferdchen-Pass absolvieren, für welchen die jungen Menschen beim nächsten Besuch freien Eintritt bekommen. Die Augen der Kids strahlten sichtlich voller Stolz.


Foto:privat  

Beim Basteln zum Thema Pflanzen durften sich die Kinder und Jugendlichen kreativ ausleben. Sie konnten Grasköpfe und Kresse-Eier herstellen, Blumenvasen und Töpfe verzieren, Blüten falten und Pflanzen kreieren. Dabei waren ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Am Ende der Veranstaltung konnte sich jedes Kind eine Pflanze für den selbst gestalteten Blumentopf mitnehmen. 

Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer und Unterstützer dieses Ferienprogrammes, welches dem Colditzer Nachwuchs erlebnisreiche Osterferien ermöglichte. Zu danken ist dem Team vom BSW und JCC, der BSW Schlossgärtnerei in Tanndorf, Marticke Partyservice, dem Hort der Volkssolidarität  sowie dem Team des Bad Lausicker „Riff“.

Soz.-päd. Maria Sembdner, Offene Kinder- und Jugendarbeit Colditz

okja.colditz@bsw-muldental.de

 

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5. Arbeitgeber-Kontaktbörse in Grimma / Jobcenter will Motivation stimulieren

LVZ F. Prenzel | 21.03.2018

Die Grippewelle schlug noch am Morgen Lücken in die Reihen der Aussteller. Drei Firmen sagten der Arbeitgeber-Kontaktbörse im Grimmaer Rathaus kurzfristig ab, weil zu viele Mitarbeiter das Bett hüten müssen. Im Rathaussaal ging es dennoch eng zu bei der fünften Auflage der vom Kommunalen Jobcenter des Landkreises initiierten Jobbörse. Mit der Organisation war erneut das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) beauftragt. Sie lag in den Händen der Berufspädagogin Doreen Anders, die auch für die Nachbereitung sorgen wird.

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Die vierstündige Kontaktbörse soll Arbeitgeber und Langzeitarbeitslose der Region zueinander bringen. Dieses Mal präsentierten sich 22 Unternehmen im Saal, darüber hinaus lagen von 18 Firmen, die kein Personal schicken konnten, Stellenangebote aus. Eine Beteiligung, die Jens Ranft, Jobcenter-Teamleiter im Bereich Arbeitsintegration, als „gute Basis“ bezeichnet. 520 Arbeitslose, die vom Jobcenter Leistung beziehen, waren eingeladen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre nutze jeder Zweite das Angebot, so Ranft. Auch Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen oder den Weg von einem 450-Euro-Job in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung suchen, schauten vorbei.

„Wir wollen die Möglichkeit bieten, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf dieser Ebene begegnen, so der KJC-Teamleiter. „Das ist uns ein wichtiges Anliegen.“ Derzeit sei die Lage auf dem Arbeitsmarkt so, dass händeringend Leute gesucht würden. Das biete auch Langzeitarbeitslosen neue Chacen. Das Jobcenter setzt die Kontaktbörse bewusst an den Anfang des Jahres, weil im Frühjahr eine konjunkturelle Belebung einsetzt. Indes ist dem Teamleiter bewusst, dass sich unter den Langzeitarbeitslosen Fachkräfte nicht gerade tummeln. „Für uns ist die Motivation und der Wille wichtig, dann finden sich auch Wege, eine Qualifikation zu unterstützen“, betonte Ranft. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liege darin, die Arbeitslosen zu aktivieren und ihnen die regionalen Jobangebote vor Augen zu führen. Manche haben Ranfts Worten zufolge gleich eine Bewerbung dabei, und auch die ein oder andere Vermittlung kommt zustande.

Der Trebsener Uwe Wischke lebt schon einige Jahre von Hartz IV. Der 56-Jährige ist gelernter Eletromechaniker und schulte in den 1990ern auf Zentralheizungs- und Lüftungsbauer um. Eigentlich gesuchte Berufe. Doch ein gesundheitliches Handicap und auch das Alter erschweren seine Jobsuche. „Ich bemühe mich um Arbeit“, erzählte der Trebsener. „Es ist aber nicht einfach, etwas für meine körperliche Situation zu finden.“ Er habe über Jahre Erfahrungen gesammelt, wie die Chancen wirklich stehen.

Auch bei der Metall Meister Grimma GmbH informierte sich Wischke. Die 70-Mitarbeiter-Firma nahm erstmals an der Kontaktbörse teil, und Betriebsleiter Thomas Piontkowski wurde es nicht müde, seine Offerten zu erklären. „Wir brauchen Konstruktionsmechaniker“, so der Metallbauer. „Wir nehmen jeden, der Maschinen bedienen und schweißen kann.“ Die Teilnahme war für ihn ein Testballon, „vielleicht kommt ja was dabei raus“.

Ebenfalls erstmals mit von der Partie: die Regionalbus Leipzig GmbH. Muldental in Fahrt und andere Projekte, dazu Mitarbeiter, die vor der Rente stehen – „wir suchen gutes Personal, das Verantwortung übernimmt und zu Schichtarbeit bereit ist“, erläuterte Bereichsleiter Fred Janke. Busfahrer und Mechatroniker stehen auf der Liste ganz oben. Janke hoffte, zwei bis drei Leute zu finden. Regionalbus arbeite schon seit Jahren mit dem Jobcenter zusammen und habe dabei gute Erfahrungen gesammelt, merkte er an. „Es bildet für uns auch aus.“

Ein alter Hase bei der Kontaktbörse ist die Trainico GmbH, ein in Wildau ansässiger Bildungsdienstleister für Luftfahrtberufe. Mitarbeiter Harald Schmidt verwies auf Vermittlungserfolge dank der Grimmaer Börse und sucht aktuell Kandidaten für eine Ausbildung zum Fluggeräte-Mechaniker. Ein Job den die Elbe-Flugzeugwerke in Dresden zu besetzen haben. „Auch für die Flugzeug-Abfertigung werden Leute gesucht“, wollte Schmidt neugierig machen auf neue berufliche Richtungen, die nicht vor der Haustür liegen.

 

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Tafel startet in Grimma an neuer Stelle durch – Spenden willkommen

LVZ F. Prenzel | 10.03.2018

Nach ihrem Umzug zum Prophetenberg 7 in Grimma wurde die neue Ausgabestelle der Muldentaler Tafel Freitagmittag ihrer Bestimmung übergeben. „Es ist ein Grund zum Anstoßen“, hob Christian Kamprad das Glas und dankte allen Unterstützern. Der Geschäftsführer des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental schultert den Vorsitz im Verein im Verin Tafel Muldental, der im vorigen Jahr zur Rettung der Bedürftigen- Stelle ins Leben gerufen wurde.


Foto: Thomas Kube

Dreimal in der Woche werden hier rund 800 Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Und es werden Woche für Woche mehr, wie Tafel-Leiter Sven Wittenberg zu berichten weiß. Neben Migranten seien es vor allem Rentner, die sich neu einreihen. Die Ausgabestelle befindet sich am Möbelfundus.

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Kamprad kam nicht umhin, auf die aktuelle Tafel-Diskussion in Deutschland einzugehen. „Wer sich nicht benimmt, bekommt nichts“, sagte er gegenüber der LVZ. Das gelte für Migranten ebenso wie für Deutsche. Ein großes Problem sei das aber in Grimma nicht. „Wer bedürftig ist und die Arbeit unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter respektiert, ist hier willkommen“, betonte Kamprad. Einen Anspruch gebe es aber nicht. „Es ist grundsätzlich gut, Lebensmittel, die sonst vernichtet würden, zu sammeln und jenen zu geben, die wenig Geld haben.“ Es gehe aber auch um den Zusammenhalt der Gesellschaft, sagte er. Die Tafel Muldental habe ausreichend Ware, um keinen mit leeren Händen wegschicken zu müssen.

Grimma und Trebsen sind Mitglied im Verein. Oberbürgermeister Matthias Berger lobte, dass mit heiß gestrickter Nadel der Verein gebildet und so die Tafel nahtlos weiterbetrieben wurde. Bürgermeister Stefan Müller stellte in Aussicht, in Trebsen eine Ausgabe vor Ort zu etablieren. Der Förderverein der Feuerwehr stehe dazu in den Startlöchern.

Laut Kampfrad sind für Kühlhaus, Kühlzelle und Transportkisten-Wäsche drei Fördermittelanträge auf den Weg gebracht. Der Verein erhofft sich so 90 000 Euro, braucht aber 20 Prozent Eigenmittel. Deshalb ist jede Spende willkommen.

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Tafel startet in Grimma an neuer Stelle durch – Spenden willkommen

LVZ F. Prenzel | 10.03.2018

Nach ihrem Umzug zum Prophetenberg 7 in Grimma wurde die neue Ausgabestelle der Muldentaler Tafel Freitagmittag ihrer Bestimmung übergeben. „Es ist ein Grund zum Anstoßen“, hob Christian Kamprad das Glas und dankte allen Unterstützern. Der Geschäftsführer des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental schultert den Vorsitz im Verein im Verin Tafel Muldental, der im vorigen Jahr zur Rettung der Bedürftigen- Stelle ins Leben gerufen wurde.


Foto: Thomas Kube

Dreimal in der Woche werden hier rund 800 Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Und es werden Woche für Woche mehr, wie Tafel-Leiter Sven Wittenberg zu berichten weiß. Neben Migranten seien es vor allem Rentner, die sich neu einreihen. Die Ausgabestelle befindet sich am Möbelfundus.

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Kamprad kam nicht umhin, auf die aktuelle Tafel-Diskussion in Deutschland einzugehen. „Wer sich nicht benimmt, bekommt nichts“, sagte er gegenüber der LVZ. Das gelte für Migranten ebenso wie für Deutsche. Ein großes Problem sei das aber in Grimma nicht. „Wer bedürftig ist und die Arbeit unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter respektiert, ist hier willkommen“, betonte Kamprad. Einen Anspruch gebe es aber nicht. „Es ist grundsätzlich gut, Lebensmittel, die sonst vernichtet würden, zu sammeln und jenen zu geben, die wenig Geld haben.“ Es gehe aber auch um den Zusammenhalt der Gesellschaft, sagte er. Die Tafel Muldental habe ausreichend Ware, um keinen mit leeren Händen wegschicken zu müssen.

Grimma und Trebsen sind Mitglied im Verein. Oberbürgermeister Matthias Berger lobte, dass mit heiß gestrickter Nadel der Verein gebildet und so die Tafel nahtlos weiterbetrieben wurde. Bürgermeister Stefan Müller stellte in Aussicht, in Trebsen eine Ausgabe vor Ort zu etablieren. Der Förderverein der Feuerwehr stehe dazu in den Startlöchern.

Laut Kampfrad sind für Kühlhaus, Kühlzelle und Transportkisten-Wäsche drei Fördermittelanträge auf den Weg gebracht. Der Verein erhofft sich so 90 000 Euro, braucht aber 20 Prozent Eigenmittel. Deshalb ist jede Spende willkommen.

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Hulapalu – Kinderfasching im JCC

PM R.Kriz | 16.02.2018

Unter dem Motto „Alles was Spaß macht“ stand die Faschingsfeier im Jugendcenter Colditz.  In dem diesjährigen Ferienprogramm vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental durfte eine zünftige Faschingsparty nicht fehlen. Zusammen mit dem Hort der Volkssolidarität von Colditz nutzten über 35 Jungen und Mädchen die Traditionsveranstaltung am Faschingsdienstag und schlüpften in bunte Kostüme.  Lecker Pfannkuchen und allerlei Nascherei fanden ihre Abnehmer. Durch (Wunsch-)Musik, Spiel, Quiz und Tanz verging die Zeit wie im Flug. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Vorbereiter.


Foto:privat


Muldentaler Tafel in neuem Domizil

LVZ F. Prenzel | 08.02.2018

Es war ein Kraftakt: Mitte Januar ist die Muldentaler Tafel in Grimma von der Gabelsbergerstraße zum Prophetenberg 7 gezogen. Direkt neben dem Möbelfundus des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental (BSW) werden jetzt Bedürftige dreimal in der Woche mit Lebensmitteln versorgt. Die Ausgabestelle, vor dem Umzug von BSW-Leuten hergerichtet, liegt etwas versteckt. Wer sie ansteuert, muss vom Hof noch zur linken Seite des Gebäudes. „Wir haben den Umzug im laufenden Betrieb bewerkstelligt“, ist Tafel-Leiter Sven Wittenberg stolz. Die Tafel sei nicht einen einzigen Tag geschlossen worden.


Foto: Thomas Kube

 

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Mitte vorigen Jahres hatte sich der Verein „Tafel Muldental“ gegründet, um den Fortbestand der Bedürftigen-Einrichtung zu sichern. Der Kreisverband Mulde/Collm der Arbeiterwohlfahrt, der die Tafel 15 Jahre lang betrieb, hatte Monate zuvor die Reißleine gezogen (die LVZ berichtete). Seit dem 12. Januar ist der Verein nun im Vereinsregister eingetragen und damit handlungsfähig. „Wir warten jetzt noch auf die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt“, erklärt Wittenberg. „Das ist wichtig für uns.“ Eine der ersten Tätigkeiten ist nun das Beantragen von Fördergeld. Die Anträge werden derzeit erarbeitet und müssen bis Anfang März eingereicht sein, erläutert der Tafel-Chef. Mit dem Geld sollen auch zwei Kühlcontainer angeschafft werden. Denn der Verein möchte die Tafel am Prophetenberg konzentrieren. Neben den Kühlcontainern wird in einer ehemaligen Großgarage des BSW ein Kühlhaus geschaffen, so dass die momentan dezentrale Lagerung entfällt. Zum Fördergeld muss der Verein einen Eigenanteil aufbringen. Er würde sich deshalb über finanzielle Unterstützung ebenso freuen wie über materielle und personelle Hilfe.

Ein Motor im Vereinsboot ist von Anfang an das BSW, dessen Geschäftsführer Christian Kamprad den Vorsitz übernahm. Wittenberg und der Vereinschef arbeiten eng zusammen und saßen Anfang Februar auch gemeinsam in Sachen Lebensmittelsicherheit und -recht auf der Schulbank. Wittenberg, der seit 1. Juli vorigen Jahres die Tafel im Muldental managt, hat in der letzten Zeit an der Umstrukturierung gearbeitet und den Lieferanten-Pool ausgebaut. Neu führte er ein, dass die Bedürftigen nicht mehr fertig gepackte Beutel vorgesetzt bekommen, sondern Einfluss darauf haben, welche Lebensmittel sie für wenig Geld mit nach Hause nehmen können. So wisse man, dass nichts in der Biotonne landet, freut sich Wittenberg. Etwa 200 Bedarfsgemeinschaften steuern jede Woche die Tafel an, erzählt er. Tendenz steigend. Es spreche sich auch herum, dass sich das Warenangebot verbessert hat und die vorgepackten Beutel abgeschafft wurden. Allerdings ist die neue Ausgabestelle noch nicht telefonisch erreichbar. Wittenberg bittet deshalb, für Neuanmeldungen den Montag, Mittwoch oder Freitag jeweils von 12 bis 14 Uhr zu nutzen. Die Ausgabestelle selbst öffnet Montag und Mittwoch von 14 bis 16 Uhr sowie Freitag von 14 bis 15.30 Uhr.

Derzeit weiß Wittenberg zehn ehrenamtliche Helfer um sich. Außerdem stehen ihm sechs vom Jobcenter bezahlte Personen zur Verfügung. Mit vier Fahrzeugen werden alle Transportaufgaben erledigt. Wittenberg weiß aber, dass eines Tages auch in den Fuhrpark investiert werden muss. Schritt für Schritt wolle er mit seinem Team das Niveau der Tafel erhöhen, betont der 50-Jährige. „Für Hinweise sind wir dankbar.“

 

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Grimmaer Bildungswerk setzt auf Azubi-Werbung in geballter Form

LVZ R. Dietze | 07.02.2018

Das nennt man wohl eine optimale Trefferquote. Im Rahmen der vorjährigen zweiten Auflage der gemeinsam von der Stadt Grimma und dem Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) ausgerichteten Studien- und Ausbildungsmesse gelang es dem Grimmaer Dachdeckermeister Johannes Heine, einen Ausbildungsvertrag – nomen est omen – unter Dach und Fach zu bringen. „Und der junge Mann hat sich noch dazu sehr gut entwickelt“, zog Heine eine Zwischenbilanz. Nicht nur dieses personellen Glückfalls wegen outete er sich als Fan der am Sonnabend zum dritten Mal in der Grimmaer Muldentalhalle durchgeführten Veranstaltung. „Ich habe auch in diesem Jahr wieder gute Gespräche geführt, es gibt keine bessere Möglichkeit in der Region, in dieser geballten Form innerhalb von drei Stunden junge Menschen zu erreichen.“


Foto: Roger Dietze

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Ziel: Nachwuchs in der Region halten

Und genau das, nämlich potenzielle Azubis und jene zusammenzubringen, die die entsprechenden Ausbildungsplätze im Angebot haben, ist das Anliegen der Messe-Veranstalter. „Das über dieser Zusammenführung stehende Ziel ist es, den Nachwuchs zur Aufnahme einer Ausbildung in der Region zu bewegen und damit von einer Abwanderung in die Alten Bundesländer abzuhalten“, so BSW-Messeorganisatorin Doreen Anders. Der zufolge hat sich die Veranstaltung bereits nach kurzer Zeit zu einem Selbstläufer entwickelt. „Bei anhaltend guter Nachfrage seitens der Unternehmen werden wir im nächsten Jahr wohl oder übel Absagen aussprechen müssen, weil wir mit 70 Ausstellern die Kapazitätsgrenze in der Muldentalhalle erreicht haben“, sagte die staatlich geprüfte Berufspädagogin, die zu ihrer Freude auch wieder viele Eltern in der Muldentalhalle begrüßen konnte. „Weil wir es für wichtig erachten, dass sich die ganze Familie mit der Ausbildung des Nachwuchses beschäftigt, haben wir den Termin bewusst auf einen Sonnabend gelegt.“

Trend: Bewerber rar gesät

Um die Ausbildungs-Offerten seines Arbeitgebers an den (jungen) Mann respektive die Frau zu bringen, hatte auch Jens Hofmann, Abteilungsleiter Endkontrolle beim Grimmaer Reinigungsmaschinen-Hersteller Faun, gern eine Wochenend-Sonderschicht eingelegt. Eine Firma mit klangvollem Namen, für die, so könnte man zumindest meinen, die Azubi-Rekrutierung ein Selbstläufer sein sollte. Doch weit gefehlt. „Ich wundere mich immer wieder darüber, dass selbst Grimmaer von der Existenz unserer Firma in ihrer Stadt nichts wissen“, so Hofmann. Davon abgesehen, seien selbst im Bereich der Mechatronik-Ausbildung mittlerweile potenzielle Bewerber ausgesprochen rar gesät. „Hatten wir in den frühen 1990er-Jahren noch bis zu 30 Bewerbungen, so haben uns im vergangenen Jahr lediglich zwei erreicht, von denen wiederum auch nur eine in einen Ausbildungsvertrag mündete“, klagte Hofmann. Die Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur. „Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt aber, dass trotz einer Vielzahl gut entwickelter Firmen in unserer Region die Kenntnis ihrer Existenz bei den potenziellen Bewerbern relativ gering ist“, bestätigte der Grimmaer Oberbürgermeister Matthias Berger.

 

 

 

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3. Azubi- und Studienmesse

LVZ Sonderblatt | 27.01.2018

Doreen Anders ist staatlich geprüfte Berufspädagogin beim Verein Bildungs- und Sozialwerk Muldental. Gemeinsam mit der Stadt Grimma organisiert sie die Azubi- und Studienmesse. Im Interview spricht sie über den Erfolg der Messe und wie sie Unternehmen hilft, ihre Mitarbeiter weiterzubilden und langfristig an sich zu binden.

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Wie sieht die Ausbildungssituation in der Region aktuell aus? Kommen durch den Fachkräftemangel mehr junge Leute als je zuvor zu ihrem Traumjob?

Durch den demografischen Wandel, den Fachkräftemangel und durch unsere wirtschaftsstarke Region ist die Nachfrage nach Auszubildenden höher denn je. Viele Unternehmen konnten auch im vergangenen Jahr ihre Ausbildungsstellen nicht besetzen. Das liegt zum einen an der Anzahl der Jugendlichen die für einen Ausbildungsplatz in Frage kommen und zum anderen daran, dass einige Schulabgänger noch nicht über die nötige Ausbildungsreife verfügen. Diese werden mit Unterstützung der Agentur für Arbeit und dem Kommunalen Jobcenter in Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen integriert. Diese führen wir unter anderem als Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. in unserer Region durch. Ziel dieser Bildungsmaßnahmen ist es, das die Jugendlichen Ihre Ausbildungsreife erlangen und bestenfalls in eine betriebliche Ausbildung integriert werden. Durch unsere sehr guten Betriebskontakte und vielen Kooperationen mit den regionalen Unternehmen haben die Jugendlichen hohe Vermittlungschancen. Auch die Anzahl der Studiengänge ist in unserer Region sehr hoch. Durch den Fachkräftemangel haben die Jugendlichen auf jeden Fall mehr Chancen an ihren Traumjob zu gelangen. Gerade Motivation, Ehrgeiz und Einsatzbereitschaft der Jugendlichen imponiert den regionalen Unternehmen. Dies ist heutzutage leider keine Selbstverständlichkeit mehr.

Verbessern sich damit auch die Chancen für Leute mit weniger guten Abschlüssen oder Brüchen in der Biografie?

Ja, auf jeden Fall stehen die Chancen heutzutage besser für unsere zukünftigen Azubis als vor zehn Jahren. Keine Frage die schulischen Voraussetzungen für eine Ausbildung sind sehr wichtig. Dennoch weiß ich aus der Zusammenarbeit mit den Unternehmen dass heutzutage der Mehrwert auf die praktischen Leistungen der Auszubildenden gelegt wird. Das war vor 15 Jahren noch anders. Um berufsschulische Defizite in der Ausbildung gegeben falls auszubessern hilft die Agentur für Arbeit unter bestimmten Voraussetzungen mit ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH). Diese wäre für die Jugendlichen kostenlos. Immer mit den Ziel die Ausbildung erfolgreich abzuschließen und den Fachkräftemangel in der Region zu verbessern. Viele Betriebe und Auszubildende wissen nicht dass es diese Unterstützung von unserem Staat gibt. Ich finde dies persönlich eine tolle Sache, da viele Eltern schulfachlich ihren Kindern nicht helfen können und sie somit nicht unterstützen können. Um Ausbildungsabbrüche zu vermeiden, empfehle ich allen Jugendlichen bevor sie eine Ausbildung beginnen sich durch ein Praktikum in der angestrebten Firma die Ausbildungsinhalte und Arbeitsvorgänge anzuschauen. Schnell werden sie merken ob die Tätigkeiten ihnen liegen und ob sie sich vorstellen können diese Arbeiten als zukünftige Fachkraft zu tätigen. Zudem können auch die Ausbilder in den Betrieben einschätzen ob eine Eignung vorliegt.

Wie sieht es mit Späteinsteigern aus, also Menschen, die erst mit Ende 20 eine Ausbildung beginnen? Gibt es da gute Erfahrungen?

Ja die gibt es durchaus. Auch hier kommt es hauptsächlich auf die Motivation der Jugendlichen an. Durch das Alter haben diese mehr Berufs- und Lebenserfahrung. Das könnte durchaus ein großer Vorteil für die Ausbildung gerade im praktischen Bereich sein. Das wissen auch unsere Unternehmen. Wir als Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. führen im Auftrag des Kommunalen Jobcenters seit vielen Jahren Arbeitgeber-Kontaktbörsen durch. An diesen Messen beteiligen sich Unternehmen um hauptsächlich geeignete Fachkräfte zu gewinnen. Auch werden dort viele Helfertätigkeiten angeboten. Dieses Jahr findet die Veranstaltung am 20. März im Grimmaer Rathaus von 10 bis 14 Uhr statt.

Was sind Ihre Erfahrungen bei der Vorbereitung der dritten Auflage der Messe?

Wir haben aufgrund der vergangenen Messen bereits viele Kontakte zu regionalen Unternehmen, Institutionen, Universitäten und Akademien, die wieder dabei sein wollen. Aber es sind auch viele neue Unternehmen dabei, die Messe hat sich rumgesprochen. Mit 70 angemeldeten Akteuren sind wir voll. Vielleicht müssen wir nächstes Jahr in eine größere Location umziehen. Auf jeden Fall wird es die Messe am 02.02.2019 wieder geben.

Wie erklären Sie sich den Erfolg?

Der Fachkräftebedarf ist groß, weil die Geburtenzahlen zurückgegangen sind und es deswegen an Azubis fehlt, vor allem im Handwerk. Daher wollen sich viele Unternehmen präsentieren, denn bei uns kommen schon Schüler ab der 7. Klasse. Wir arbeiten in enger Kooperation mit den Schulen und beteiligten Akteuren. Personal - und Ausbildungsmarketing wird bei den Firmen groß geschrieben, um geeigneten Nachwuchs zu bekommen und langfristig genug Fachkräfte zu haben. Auch durch die tolle Zusammenarbeit mit der Stadt Grimma, dem Betreiber der Muldentalhalle Stefan Tröger von Sunside Events und dem Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. ist die Messe so erfolgreich. Uns liegt am Herzen, dass die Ausbildungs- und Studienmesse auch in den nächsten Jahren noch stattfindet. Unter Einbeziehung aller beteiligten Akteure streben wir für unsere regionalen und überregionalen Unternehmen, Institutionen, Universitäten und Akademien weiterhin an, sie bei ihrem Ausbildungs- und Studienmarketing zu unterstüzten.

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Arbeitgeberkontaktbörse 2018

PM | 09.01.2018

Unter dem Motto "Nutze deine Chance" laden das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. und das Kommunale Jobcenter Landkreis Leipzig am 20.03.2018 zur diesjährigen Arbeitgeberkontaktbörse ein. In der Zeit von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr können sich Interessierte, im Rathaussaal Grimma, über geeignete Stellenangebote informieren und Kontakt zu Arbeitgebern knüpfen. Weitere Informationen finden Sie im Flyer.


Basteln, Spielen und Ausprobieren – Herbstferienprogramm gut besucht

Jasmin Goral / C. Gruhle | 16.11.2017

Zwei Wochen Herbstferienprogramm gab es wieder im Jugendcenter Colditz, veranstaltet vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V., zu erleben. Knapp 50 Kinder nahmen die verschiedensten Angebote an.


(Bild privat)

 

In der ersten Ferienwoche konnten sich die Kinder und Jugendlichen bei einem Herbstferienprojekt unter dem Motto „Superhelden“ auf dem Schloss Colditz ausprobieren. In Kooperation mit der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Sachsen e.V. konnte zwischen einem Trickfilm-, Zirkus-, und Kunstworkshop gewählt werden. Insgesamt 5 Tage wurde in den unterschiedlichen Workshops an den einzelnen Projekten gearbeitet. Am letzten Tag hieß es dann „Bühne frei!“ Die Ergebnisse wurden öffentlich präsentiert. Das Ergebnis aus dem Kunstworkshop – ein lebensgroßer Superheld, schmückt seit einiger Zeit das Foyer der Oberschule Colditz und kann dort bestaunt werden.

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Die zweite Ferienwoche begann mit einem „Tag des Kürbis.“ Acht große und kleine Teilnehmer_Innen erfuhren, wie aus einem Lebensmittel verschiedene Kreationen entstanden und beim Schnitzen, Kochen und Basteln alles vom Kürbis verwendet werden konnte. Die selbstgemachte Kürbissuppe sowie das Kürbisbrot schmeckten dann auch dem letzten Kritiker gut und die gruseligen Kürbisköpfe fanden sicherlich ihren Platz zu Halloween vor jedem Haus. Am darauffolgenden Tag wurde es sportlicher. Insgesamt 16 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren tobten sich im EuroEddy´s FamilyFunCenter in Leipzig so richtig aus. Über drei Stunden hatten sie Zeit zum Spielen, Klettern, Rutschen und Spaß haben. Am 12.10.2017 wurde es dann ab 18 Uhr schaurig gruselig im Jugendcenter Colditz. Die alljährliche Gruselparty stand an. In einer beschaulichen Runde, bestehend aus Hexen, Skeletten und Gespenstern, wurden zahlreiche Mitmachspiele durchgeführt. Als kleine Stärkung gab es unter anderem Hexenpunsch mit Glubschaugen und eingewickelte Finger zu verspeisen.

 

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Sprache, Wohnen, Ausbildung, Arbeit: BSW kümmert sich um Migranten

Frank Prenzel | LVZ vom 18.10.2017

Sozialunternehmen baut für unbegleitete Minderjährige neues Haus in Lampersdorf

Zwei handvoll Frauen und Männer sitzen an zum Quadrat gestellten Tischen und versuchen aufmerksam, den Erklärungen von Deutschlehrerin Dr. Maritta Zipfel zu folgen. Sie sind aus ihrer Heimat geflüchtet, wollen nun in Deutschland Fuß fassen. Zipfel bringt den Südländern die für sie fremde Sprache bei und hat dabei einen Schwerpunkt: den Einstieg ins Berufsleben.

Seit einem reichlichen Monat läuft dieser erste berufsbezogene Sprachkurs beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW), das sich zunehmend auch um Migranten kümmert. „Der Kurs ist eine neue Qualität“, sagt BSW-Geschäftsführer Christian Kamprad (53). Er solle die jungen Menschen befähigen, danach eine Berufsausbildung aufzunehmen und ihnen die Eingliederung ins Arbeitsleben ermöglichen. So werden die erwachsenen Schüler beim Erlernen der Sprache bereits auf bestimmte Berufsfelder, etwa den Pflegeberuf, vorbereitet. Mit dem 300-Stunden-Kurs, den die Teilnehmer mit einer Prüfung beenden, betritt das BSW wieder einmal Neuland. Zentrales Thema sei, so Kamprad, wie man Migranten in Arbeit bekommt.

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Darauf zielt auch ein anderes Angebot des 1990 gegründeten Sozialunternehmens, dessen Träger ein eingetragener Verein ist und das derzeit etwa 150 Mitarbeiter beschäftigt. Vor einem knappen Jahr wurde die Idee geboren, Flüchtlinge bei Ein-Euro-Jobs nicht als Gruppe loszuschicken, sondern Einsatzstellen zu finden, wo Einzelne in gängiger Praxis mit Deutschen zusammen arbeiten. Es müssen gemeinnützige Tätigkeiten sein, Vereine oder Kirchgemeinden seien dafür prädestiniert, weiß Kamprad. „Die Leute machen dabei riesen Fortschritte“, hat er beobachtet. „Gerade bei der Sprache.“ Ziel sei es, die Migranten mit hiesigen Menschen in Kontakt zu bringen. Das FIM (Flüchtlings-Integrations-Maßnahme) genannte, von der Arbeitsagentur geförderte Projekt dauert immer ein halbes Jahr und ist bei der BSW auf 15 Personen begrenzt.

Seit Januar 2016 läuft beim BSW zudem ein Projekt, das sich „Pro Migrantum“ nennt. „Einen Arbeitsschwerpunkt haben wir dabei auf Frauen gelegt“, erklärt Kamprad, man wolle sie aus dem Schattendasein heraus führen. Deshalb rief das Sozialunternehmen im April dieses Jahres auch ein Frauencafé ins Leben – einen Treffpunkt, in dem Frauen über ihre Themen reden. Vor allem kommen dort bislang weibliche Migranten zusammen, der Zuspruch sei groß, sagt BSW-Mitarbeiterin Beate Schilling. „Wir wollen es aber gern als Plattform haben“, macht sie deutschen Frauen Mut, einmal die Nase hereinzustecken. Das Café beim BSW in Grimma, Karl-Marx-Straße 8, öffnet jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr.

Auch um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kümmert sich das BSW. Mittlerweile sind es drei Unterkünfte, wo jeweils zwölf 14- bis 18-Jährige betreut werden.

In Lampersdorf, gelegen zwischen Oschatz und Wermsdorf, war für die Wohnprojekt-Arbeit Ende 2015 der Grundstein gelegt worden. Allerdings eignet sich das einstige Schullandheim hier nicht auf Dauer, so dass das BSW derzeit ein neues Gebäude errichtet. Dafür werden laut Kamprad etwa eine halbe Million Euro in die Hand genommen, im November soll die Einweihung gefeiert werden. In Tanndorf sind ebenfalls unbegleitete Minderjährige untergebracht, und im April dieses Jahres kam schließlich das Wohnprojekt in Olganitz in der Dahlener Heide hinzu. Der Landkreis weist die Jugendlichen zu, „bis jetzt sind die Gruppen immer voll gewesen“, erläutert Kamprad.

Auch bei den seit Jahren etablierten Angeboten des BSW steigen jetzt nach und nach die ersten Migranten ein. „Bei den ausbildungsbegleitenden Hilfen haben wir die ersten fünf Jugendlichen dabei“, berichtet Geschäftsführer Kamprad. Sie erhalten Nachhilfeunterricht in Theorie und Fachkunde. Bei der beruflichen Erstausbildung sind nach dem Sommer ebenfalls die ersten zwei bis drei jungen Flüchtlinge begrüßt worden. Alles in allem sind es reichlich 200 Jugendliche, denen das BSW beim Einstieg in den Arbeitsmarkt unter die Arme greift.

 

 

 

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Grimmaer Tafel gerettet

PM S. Bachran | 07.08.2017

Grimma. In letzter Minute wurde die Grimmaer Tafel durch eine Vereinsneugründung gerettet. Die Tafel befindet sich am gewohnten Standort in der Gabelsbergerstraße 5. Neuer Ansprechpartner vor Ort ist Sven Wittenberg.

                                  Foto: Stadt Grimma

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Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Mulde-Collm e.V. konnte die „Grimmaer Tafel“ nicht weiter alleine betreiben. Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (BSW), die Städte Grimma und Trebsen sowie der Landesverband Sächsische Tafeln e.V. suchten nach einer Lösung, die Tafel zu erhalten und gründeten den Verein „Tafel Muldental e.V.“ Christian Kamprad, Geschäftsführer des BSW, übernimmt vorerst für ein Jahr den Vorsitz. Als Stellvertreter wurde Joachim Rolke, Vorsitzender des Landesverbandes Sächsischer Tafeln, ins Boot geholt. Den Posten der Schatzmeisterin übernimmt Grimmas Stadträtin Dr. Sabine Krahnert (Die Linke). Als Beisitzer wurde der Bürgermeister der Stadt Trebsen Stefan Müller (ehrenamtlich tätig) berufen. Die Fahrzeuge der AWO können vorerst weiter genutzt werden. Pro Woche versorgt die Grimmaer Tafel im Durchschnitt 500 Menschen.

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Football und Burger - American Day im Jugendcenter Colditz

PM | 26.07.2017 mit freundlicher Genehmigung durch Frank Schmidt LVZ

American Day“ stand für einen Tag im Ferienprogramm des Jugendcenters Colditz. Aber was ist darunter zu verstehen? Ein Kurztrip über den Atlantik ins Land der angeblich unbegrenzten Möglichkeiten oder „nur“ Football spielen und Burger essen? Letzteres stand jedenfalls in der Unterzeile des Ferienprogramms. Aber genau das war offenkundig so aussagekräftig, dass Sozialpädagogin Jasmin Goral vom veranstaltenden Bildungs- und Sozialwerk Muldental damit bei etwa 20 Kindern und Jugendlichen zwischen sieben und 17 Jahren ins Schwarze traf.

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Burger essen war okay, aber Football spielen, sich also sportiv zu betätigen, ist viel besser, war die einhellige Meinung der Football-Aspiranten. Zumal vom Leipziger Football-Verein „Leipzig Hawks“ (auf Deutsch Falken) drei Experten für ein Probetraining eingeflogen waren. Darunter der sportliche Leiter und Cheftrainer des Footballvereins, Fabian Herlemann. „Unser primäres Ziel ist es, diese Sportart bekannt zu machen, in der Hoffnung, dass Football, der in Deutschland noch nicht flächendeckend etabliert ist, auch bei ländlichen Sportvereinen auf Interesse stößt“, sagte der Football-Trainer mit einer Körpergröße von 1,95 Metern. Weshalb unter den Kids einige dabei waren, die ehrfurchtsvoll zum 33-jährigen Hünen aufschauten. „Eine gute Athletik ist wünschenswert“, sagte er, doch in diesem Fall sei das nicht zwingende Voraussetzung, da es dem Veranstalter um den Spaß an der sportlichen Bewegung geht. „Deshalb versuchen wir ganz einfach mal darzustellen, wie so ein Footballtraining samt Erwärmung abläuft und vermitteln elementare Spielregeln, um am Ende des Tages schon mal ein erstes Spiel absolvieren zu können“, erklärte Herlemann. Es gibt aber auch noch einen anderen Grund für das Dasein der Leipzig Hawks. „Mit Sport kann man Kinder und Jugendliche immer abholen, um sie für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mitzunehmen“, weiß die Sozialpädagogin. Eine Philosophie, die sich auch der Footballverein auf die Fahnen geschrieben hat. „Dafür gehen wir auch in die Schulen, machen Ganztagsangebote und haben dafür auch schon erfolgreiche Kooperationen“, sagte Herlemann, der als Teenager Austauschschüler in Amerika war und dort, wie er es formuliert, „mit dem Virus dieser Sportart infiziert wurde“.

Für die zehnjährige Lisa Heyde, die auch beim Fußball in Hausdorf gemeinsam mit Jungs in einer Mannschaft aktiv spielt, ist es eine neue Erfahrung „mal mit einem Ball zu spielen, der nicht rund ist“, sagte das Mädchen. Lennard Hofmann hat schon Football gespielt, jedoch nur auf seinem Handy. „Nun möchte ich es mal richtig kennenlernen“, sagte der Elfjährige, der auch in Hausdorf zum Kreis der aktiven Kicker gehört, sich aber ganz gut vorstellen könnte, Football zu spielen, wenn es in seiner Region ein entsprechendes Angebot geben würde.

Text LVZ-FRANK SCHMIDT/ Fotos BSW C. Gruhle

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Holzhaus für Schullandheim Lampersdorf

LVZ Jana brechlin | 14.07.2017

Das künftige Holzhaus am Schullandheim Lampersdorf nimmt Gestalt an. Nach Fertigstellung will das Bildungs- und Sozialwerk Muldental hier minderjährige Flüchtlinge unterbringen, später sollen an gleiche Stelle Kinder und Jugendliche betreut werden, die nicht in ihren Familien leben können.


Das Erdgeschoss des künftigen Holzhauses in Lampersdorf steht bereits. Quelle: Jana Brechlin

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Auf dem Grundstück am Schullandheim Lampersdorf ist der Pool verwaist, statttdessen wächst das künftige Holzhaus. Das Erdgschoss ist aus zahlreichen einzeln zugeschnittenen Balken bereits aufgestellt, Sparren und weitere Elemente für das Dach liegen bereit.

Hinter dem bisher genutzten Gebäude entsteht die neue Unterkunft, die der Träger, das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW), als Wohngruppe nutzen will. Das alte Haus sei keine zeitgemäße Jugendhilfeeinrichtung mehr und allenfalls vorübergehend nutzbar, so Geschäftsführer Christian Kamprad. Der Verein, der mittlerweile auch Pächter des Schullandheimes Lampersdorf ist, wolle das Gebäude aber für Büros, Kurse oder als Lager nutzen. Seit 2015 betreut das BSW hier unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die nach der Fertigstellung dann in Zweibettzimmern im Holzhaus leben sollen. Die eigenständige Bewältigung des Alltags sei dabei Konzept des Vereins, hatte der Leiter der Einrichtung Thomas Dittmann bereits erklärt: „Wir lassen kein Essen anliefern und haben auch niemand, der hinter den Jugendlichen putzt. Das machen sie selbst.“

Vorbild für den Neubau in Lampersdorf ist das baugleiche Gebäude in Olganitz, das dort in der Dorfmitte für 480 000 Euro entstanden ist und im April eröffnet wurde. Selbst wenn der Bedarf zur Betreuung jugendlicher Flüchtlinge nachlässt, will das Bildungs- und Sozialwerk weiter vor Ort tätig sein und das Haus im Rahmen der Jugendhilfe nutzen, kündigte Christian Kamprad an: „Hier können dann Kinder in Obhut genommen, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihren Familien bleiben können.“

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Camping, Spaß und Action – Ferienlager an der Talsperre Kriebstein erfolgreich

PM | 14.07.2017

In der zweiten Sommerferienwoche erlebten insgesamt 12 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 13 Jahren 5 spannende Tage im Ferienlager des Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. auf dem Campingplatz Lauenhain an der Talsperre Kriebstein.

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Am Montag, den 03.07.2017 starteten wir gegen 14 Uhr. Die Fahrt dauerte nicht lang, doch auf dem Campingplatz angekommen, hieß es Zelte aufbauen und das Lager für die nächsten Tage herrichten. Schneller als gedacht war diese Aufgabe absolviert und es konnte, dank des schönen Wetters,  in der Talsperre Kriebstein „angebaden“ werden. Am nächsten Tag stand ein Ausflug in den Kletterwald Kriebstein an. 11 Kinder und Jugendliche trauten sich auf bis zu 12 Metern Höhe. Anschließend stärkten sie sich mit einen Lunchpaket, bevor es zur Burg Kriebstein ging. Nachdem die Teilnehmer allerhand Wissenswertes über das frühere Burgleben erfahren haben und sogar ein mittelalterlicher Tanz erlernt wurde, fuhren wir zurück zum Campingplatz. Am dritten Tag des Ferienlagers musste Teamwork bewiesen werden. Mit zwei Mannschaftkanadiern wurde die Talsperre Kriebstein unsicher gemacht. Am Nachmittag nutzten die Kinder und Jugendliche wieder das schöne Wetter für eine Abkühlung in der Talsperre Kriebstein. Das Highlight des Ferienlagers war der Ganztagsausflug am Donnerstag in den Freizeitpark „Belantis“ bei Leipzig. Sowohl große als auch kleine Teilnehmer fuhren Achterbahn, Wildwasserbahn und Karussell. Nach viel Adrenalin und Action im Freizeitpark, wurde zum Abschluss auf dem Campingplatz gegrillt und ein Lagerfeuer entfacht. Erschöpft fielen die Kinder und Jugendlichen anschließend auf die Luftmatratzen, denn am nächsten Morgen stand die Heimreise an.

Nach einer kurzen Nacht wurden die Zelte und das Lager abgebaut und in den Kleinbussen verstaut. Pünktlich gegen 10.45 Uhr wurden die Kinder und Jugendlichen von ihren Familien am Jugendcenter Colditz in Empfang genommen.

Jasmin Goral
Leiterin Offener Kinder- und Jugendtreff Colditz

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Junge Flüchtlinge kicken in Lampersdorf

LVZ Christian Kunze | 04.07.2017

Sport verbindet – Deutsche und Geflohene sowie Geflohene unterschiedlicher Nationen. Aus diesem Grund fand jetzt schon zum zweiten Mal ein Fußballturnier für unbegleitete minderjährige Ausländer statt – mit Beteiligung mehrere Einrichtungen des Landkreises Nordsachsen und darüber hinaus. Nächstes Jahr soll es weiter gehen.


Kampf um den Ball – die jungen Flüchtlinge beim Turnier auf dem Lampersdorfer Rasen.
Quelle: Christian Kunze

 

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Sieben auf einen Streich duellierten sich jetzt auf dem Rasen des Schullandheims Lampersdorf. Dabei ging es nicht um Fliegen oder tapferes Schneiderlein, sondern um Fußballmannschaften. In einem Turnier traten unbegleitete minderjährige Ausländer (kurz Umas) gegeneinander an. Das Spektrum der Nationen reichte dabei von Afghanistan über Eritrea bis hin zu Ghana und Marokko. „Beim ersten Aufeinandertreffen im vergangenen Jahr waren noch mehr Iraner und Iraker dabei“, nennt Thomas Dittmann einen Unterschied zum zurückliegenden Turnier. Der stellvertretende Geschäftsführer des Bildungs- und Sozialwerks Muldental (BSW), das Uma-Unterkünfte in Lampersdorf und Olganitz betreibt, ist mit seinem Team in Lampersdorf dieses Mal Ausrichter des Turniers. Denn die Jungs aus dieser Unterkunft hatten im vergangenen Jahr gewonnen. Die Anreisewege der einzelnen Mannschaften variieren von wenigen Minuten bis hin zu einer Stunde oder mehr, denn neben den Gastgebern beteiligen sich die Heime der Anerkannten Schulgesellschaft Nordsachsen in Dahlen, des BSW in Olganitz und Tanndorf bei Colditz sowie Reibitz und Trossin. „Die Vernetzung der Jugendlichen untereinander ist hervorragend, so dass wir auch eine gemischte Mannschaft aus Spielern von Dahlen und der Gemeinschaftsunterkunft in Oschatz aufgestellt haben“, sagt Andreas Scheller aus Liptitz. Der Sportlehrer im Ruhestand sorgt für einen reibungslosen Ablauf des Turniers. Für die jungen Männer ist indes, nicht anders als für Einheimische, der Fußballsport ein Ausgleich zu Schule und Ausbildung. „Das kommt gleich nach dem lernen“, hat Thomas Dittmann festgestellt. Gespielt wurde bei der zweiten Auflage übrigens unter anderem mit zwei Bällen, die Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller (CDU) zur Verfügung stellte. Gewonnen hatte nach einem spannenden Elfmeterschießen im Finale die Mannschaft Oschatz/Dahlen – so dass Dahlen im Jahr 2018 Gastgeber sein wird.

 

 

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Belobigungsveranstaltung beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V

PM | 06.06.2017

Am 09.06.2017 fand wieder unsere alljährliche Belobigungsveranstaltung für Auszubildende und andere Teilnehmer des Bereiches berufliche Bildung statt. Diese Veranstaltung wird bereits seit etwa 15 Jahren durchgeführt und ist zu einer schönen Tradition geworden.

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Gemeinsam mit den Kostenträgern der Agentur für Arbeit und dem Kommunalen Jobcenter Landkreis Leipzig zeichnen wir einmal jährlich Teilnehmer unserer Bildungsmaßnahmen für besondere Leistungen aus.

Ein Erfolg, über den sich auch Alexandra Michael, Ausbildungsleiterin beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V., freut: „Ich gratuliere den Teilnehmern, welche bisher immer zuverlässig mit Motivation und Interesse ihren Pflichten nachgekommen sind, ihre Aufgaben ernst nehmen und sich stets bemühen den Anforderungen gerecht zu werden.“

Bei einer Feierstunde wurden 20 Teilnehmer der Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE) und der Maßnahmen der Berufsvorbereitung (BvB) gewürdigt. Mit Stolz nahmen die Jugendlichen die Belobigungsschreiben und kleinen Geschenke entgegen. Im Anschluss nutzten alle die Gelegenheit sich in gemütlicher Runde bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen miteinander auszutauschen.

Ein besonderer Dank gebührt auch den Ausbildern, Lehrkräften und Sozialpädagogen, welche die Jugendlichen täglich in den jeweiligen Fachbereichen ausbilden und kompetent begleiten.

A. Michael / Ausbildungsleiterin.                                                                                      
Kontakt:  alexandra.michael@bsw-muldental.de
Tel. 03437-7075163

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„Handwerker zum Greifen NAH“ – Unternehmer machen Schule

PM | 06.06.2017

Ein Schultag der ganz anderen Art erlebte die Klasse 8 und interessierte Schüler der Klasse 9 am 09.05.2017 in der Sophienschule Colditz. Unter dem Motto „Handwerker zum Greifen NAH“ stellten regionale Handwerksbetriebe ihre Unternehmen und die jeweiligen Ausbildungsberufe in der Schule vor.

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Neben den theoretischen Teil lernten die Schülerinnen und Schüler im praktischen Teil u. a. das Werkzeug eines Dachdeckers, den Zusammenbau von verschiedenen Rohrsystemen, das Lesen einer Bauzeichnung und die Magie der Elektrik kennen.

Im Rahmen der Berufsorientierung ermöglichte dieser interessante Tag unseren Schülerinnen und Schülern wieder einen Schritt zur sicheren Berufswahl.

Gern möchten wir uns bei folgenden Unternehmen für die gute Vorbereitung, die Präsentation und das Aufzeigen der praktischen Arbeit recht herzlich bedanken:
- Elektro GmbH, Grimma
- Baugeschäft Thomas Müller, Hohnbach
- Dachdecker-Bauklempner Johannes Heine GmbH, Grimma
- Installateur und Heizungsbau Volker Gruhle, Colditz

Wir freuen uns auf eine beständige Zusammenarbeit in den nächsten Jahren und hoffen, wir sehen uns spätestens zu den „Schul-Skills 2018“ an unserer Sophienschule wieder.

C. Schicketanz/Praxisberaterin an der Oberschule Colditz
Kontakt:  conny.schicketanz@bsw-muldental.de

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Präventionsveranstaltung – Wandelhalle Sucht

PM | 15.05.2017

Am 28.042017 und am 05.05.2017 besuchten die Jugendlichen der vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. durchgeführten Berufsvorbereitungsmaßnahmen und der Berufsausbildung das Präventionsprojekt „Wandelhalle Sucht“ in Leipzig.

Das seit 2007 existierende einmalige Alkohol-Präventionsprojekt ist eine Kooperation zwischen der Sucht-Selbsthilfe Regenbogen, vertreten durch den Förderverein Zentrum für Drogenhilfe e.V. und dem Eigenbetrieb Städtisches Klinikum „St. Georg“ Leipzig.

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Die Jugendlichen wurden während der Veranstaltung von suchtmittelfrei lebenden Alkoholikern begleitet. Diese referierten in ergreifenden Vorträgen aus ihrem eigenen Leben und Werdegang als Alkoholabhängige. Unter dem Motto „Willst du etwas lernen, frage Erfahrene nicht Gelehrte“ vermittelten sie authentisch Informationen zum Thema Alkohol, Mischkonsum, Missbrauch und Abhängigkeit. Die suchtbetroffenen Referenten berichteten über die Entwicklung ihres Suchtmittelmissbrauchs, den Verlauf ihrer Suchterkrankung, über den Rehabilitations- und Genesungsweg sowie über das Leben mit der Diagnose Abhängigkeit. Die Jugendlichen konnten Fragen stellen und wollten u.a. wissen wie die Familien mit der Alkoholabhängigkeit umgingen.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde besuchten wir die Ausstellung mit 36 Plakaten zum Thema und erhielten z.B. Informationen zu Auswirkungen des Konsums auf Organe und das Gehirn, Alkohol und Familie, Alkohol im Straßenverkehr, Ursachen für Suchterkrankungen. Mit einem Fragebogen erschlossen sich die Jugendlichen eigenständig die Themenkomplexe der Ausstellung.

Danach schauten wir uns einem kurzen, sehr eindrucksvollen Dokumentarfilm zum Thema „Komasaufen“ von Kindern- und Jugendlichen an.

Am Schluss ging es dann für alle Freiwilligen noch auf den Rauschparcours. Wir erhielten zwei Rauschbrillen, welche einen Promillewert von 0,8 und 1,3 simulierten. Beim Durchschreiten des Parcours merkten die Jugendlichen, dass bereits unter geringem Alkoholeinfluss erhebliche Veränderungen in der Wahrnehmung auftreten können und welche Auswirkungen diese haben. Ganz nüchtern und bewusst wurden wir mit typischen Beeinträchtigungen durch Alkohol wie Gleichgewichtsstörungen, Tunnelblick, Doppelbilder, Fehleinschätzungen für Nähe und Entfernungen, Verwirrung und dem Gefühl von Verunsicherung konfrontiert.

Die Jugendlichen und die Betreuer waren von der offenen und authentischen Atmosphäre beeindruckt. Wir erlebten keine Präventionsveranstaltung mit erhobenem Zeigefinger, sondern einen Austausch auf Augenhöhe.

Alexandra Michael
Ausbildungsleiterin

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Buntes Osterferientreiben im Jugendcenter Colditz

PM | 27.04.2017

3 spannende Tage gab es in den Osterferien im Jugendcenter Colditz zu erleben. Das Ferienprogramm des Bildungs- und Sozialwerk e.V. wurde von mehr als 50 Kindern und Jugendlichen wahrgenommen.

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Am 1. Tag  fuhren wir gemeinsam ins Kino nach Döbeln, die Kinder konnten zwischen 2 Filmen wählen und sich mit ausreichend Popcorn eindecken. Der zweite Programmtag wurde kreativ. Insgesamt 16 Kinder und Jugendliche gestalteten eigene bunte Kerzen aus Wachs. In der Osterbäckerei konnten sie kleine Gebäckstücke aus Hefeteig herstellen und anschließend verkosten. Am dritten und letzten Tag des Ferienprogrammes fuhren wir in den Kletterwald nach Rabenstein. 18 Teilnehmer zwischen 7 und 17 Jahren überwanden ihre Grenzen, sprangen teilweise von 20 Meter Höhe an einem Seil in die Tiefe. Insgesamt 3 Stunden wurde zwischen den Baumwipfeln hin und her geklettert. Somit war das Osterferienprogramm, das vom Jugendamt des Landkreises Leipzig gefördert wurde,  wieder ein voller Erfolg.
Der nächste Höhepunkt im Jugendcenter Colditz ist der Kindertag, welcher am 31. Mai von 14.00 bis 18.00 Uhr stattfindet.  Also schon einmal vormerken!

                Jasmin Goral
Leiterin Offener Kinder- und Jugendtreff Colditz

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Laufen(d) vereint

PM | 11.04.2017

Bereits zum 41. Mal hat die Stadt Leipzig Sport- und insbesondere Laufbegeisterte eingeladen den traditionellen Marathon mit zu laufen.  Neben der rund 42 Kilometer langen Standartstrecke, welche unter anderem den Clara-Zetkin-Park mit einschloss, konnten sich die Läufer auch kürzeren Distanzen widmen.

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Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V (BSW). hat diesmal 3 Mitstreiter ins Rennen geschickt. Unter der Anleitung von Christoph Pirr, technischer Leiter beim BSW  haben sich lauffreudige Jugendliche aus der Wohngruppe für unbegleitete Migranten gefunden und schon Wochen vorher mit dem Training begonnen. In verschiedenen Laufeinheiten konnten die Heranwachsenden ihren idyllischen Wohnort Tanndorf nutzen und in der Natur für den großen Tag am 09.04.2017 trainieren. Neben der physischen ist auch ihre mentale Stärke gewachsen.

Bei bestem Wetter reihte sich die Gruppe dann am Sonntag neben zirka 2800 Mitläufern mit ein. Dank der Vorbereitungsphase konnten Laufzeiten zwischen 50 und 63 Minuten für die 10-km Distanz erzielt werden. „Ein gutes Ergebnis und für die Jugendlichen, die über die Teilnahme sehr glücklich waren. Es ist eine positive, neue Erfahrung gewesen die sie mit ihrer neuen Heimat noch weiter zusammen wachsen ließ“ resümiert Christoph Pirr abschließend.

Julia Ulrich – Projektmitarbeiterin „pro migrantum“ www.bsw-muldental.de

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Kontaktbörse: Kommunales Jobcenter verkürzt Wege für Erwerbslose

LVZ | 27.03.2017

Bildungs- und Sozialwerk Muldental organisiert Begegnung im Rathaus Grimma

Grimma. Claudia Schulz sucht seit einigen Monaten eine Arbeit. Die Nerchauerin ist gelernte Einzelkauffrau. Aus der LVZ erfuhr sie, dass eine Arbeitgeberkontaktbörse im Grimmaer Rathaus stattfindet. „Ich habe schon zahlreiche Vorstellungsgespräche gehabt, doch aufgrund meiner zwei Kinder kann ich nicht in Schichten arbeiten“, sagt die Alleinstehende. Im Gepäck hatte sie ihre Bewerbungsunterlagen. Erstaunt war sie, wie gut besucht der Rathaussaal während der jüngsten Messe war. Das Kommunale Jobcenter des Landkreises Leipzig hatte über 500 Arbeitssuchende geladen.

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„Einmal im Jahr bringen wir im Bornaer und im Grimmaer Raum Vertreter der Firmen mit Leistungsempfängern zusammen. 26 Betriebe bieten Stellen an“, so Michael Sonntag, Teamleiter Weiterbildung. Damit haben die Erwerbslosen die Gelegenheit, mit mehreren potenziellen Arbeitgebern an einem Tag ins Gespräch zu kommen. In Markkleeberg fand die Kontaktbörse bereits vor 14 Tagen statt.

Christine Rothe (54) sucht in Grimma eine Arbeitsstelle. „Ich habe als Küchenhilfe gearbeitet und auch schon mit Paketen zu tun gehabt“, erzählt die Grimmaerin. Deshalb suchte sie den Stand von Johannes Biesold auf, der DHL vertrat. „Wir brauchen unter anderem Zollsachbearbeiter, Personal zum Be- und Entladen von Flugzeugen, für die Sortierhalle sowie für den Sicherheitsbereich“, wirbt er. DHL biete Erwerbslosen jeden Alters eine Chance, machte er Christine Rothe Mut, sich zu bewerben. „Ich freue mich, dass die Unternehmen so zahlreich erschienen sind“, sagt Doreen Anders, Betriebsberaterin beim Betriebs-, Bildungs- und Sozialwerk Muldental, deren Verein die Arbeitgeberbörse organisiert. Kerstin Wolf, Personalleiterin von Febo Maschinenmontagen und Anlagenbau, war auf der Suche nach Elektronikern und Industriemechanikern. Sebastian Große von der Grimmaer K+S Seniorenresidenz warb für die Pflegeberufe. Heidrun Pögelt am Stand des Hotels Kloster Nimbschen informierte Interessierte unter anderem über die Anforderungen an Rezeptionistinnen oder Hotelfachleute. Quereinsteiger waren bei den Leipziger Verkehrsbetrieben gefragt. „Bus- und Straßenbahnfahrer brauchen wir. Ein PKW-Führerschein ist natürlich Voraussetzung dafür“, sagte Stefanie Prendel.

Unter den Erwerbslosen mit Laufzetteln gab es aber auch welche, die sich nur Stempel und Unterschriften abholten, um gleich wieder nach Hause gehen zu können. Die Mehrheit aber informierte sich gründlich. Wie Tommy Fritzsche (34), der gelernter Mauerer ist, im Krankenhaus gearbeitet hatte und möglichst in einem sozialem Beruf Fuß fassen will. „Der Stand von Sachsenobst Dürrweitzschen ist mir gleich aufgefallen. Ich wollte einfach einmal fragen, welche Arbeit sie anbieten“, erklärt der 34-Jährige. „Wir führen am 20. Mai einen Ausbildungstag durch. Das ist eine gute Gelegenheit, um das Unternehmen kennenzulernen“, erklärte ihm Sylvia Zschau.

In der Zwischenzeit war Claudia Schulz aus Nerchau fündig geworden. Sie konnte ihre Bewerbungsunterlagen bei der Firma Julius Schulte Trebsen GmbH und bei einer Zeitarbeitsfirma abgeben. „Ich bin gespannt, ob ich ein Jobangebot bekomme“, meint die Mutter von zwei Kindern. Die nächsten Tage werden nicht nur sie auf eine harte Geduldsproben stellen. Denn einige Unterlagen wechselten zur vierten Kontaktbörse die Besitzer. „Wir freuen uns, dass das Angebot des Jobcenters so gut in Grimma angenommen wurde“, erklärte Jens Ranft, Fachbereichsleiter Arbeitsintegration vom Kommunalen Jobcenter. Dank des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental habe es eine gute Mischung von Arbeitgebern gegeben.

 

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Projekt „Gegen den Strom“ in Tanndorf nimmt Abschied

PM | 27.03.2017

Aus Paletten Sitzmöbel herstellen? Einen Barfußweg bauen? In einer Fahrradwerkstatt den ausgedienten Drahteseln zu einem fahrbaren Untersatz umfunktionieren? Das klingt nach dem Projekt „Gegen den Strom“, welches in Trägerschaft des Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (BSW) in Tanndorf durchgeführt wurde.

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Gefördert wurde das Pilotprojekt durch das Kommunale Jobcenter im Landkreis Leipzig. Insgesamt 34 Männer und 12 Frauen nutzten die Chance, sich in Berufsfeldern wie Bau, Metall, Farbe, Garten, Hauswirtschaft und Küche auszutesten und neue Perspektiven zu entwickeln. Mit großen Zielen und viel Enthusiasmus ins  Projekt gestartet, blicken die Mitarbeiter – ein Team aus Ausbildern, Psychologin und Sozialpädagogin - auf drei spannende Jahre zurück. Es wurde  gebaut und geschraubt, motiviert und beraten, gefordert und angespornt, so dass es gelang, 6 Teilnehmer in Arbeit und eine junge Frau in Ausbildung zu vermitteln. Gerade vor dem Hintergrund, dass alle Teilnehmer aus der Langzeitarbeitslosigkeit kommen und multiple Vermittlungshemmnisse haben, können diese Teilnehmer nur zu ihrem Erfolg beglückwünscht werden.

Unseren herzlichen Dank möchten wir insbesondere allen am Erfolg Beteiligten aussprechen, sowohl den großzügigen Spendern, die uns zahlreiche Fahrräder zur Verfügung gestellt haben, als auch den verständnisvollen Praktikumsbetrieben. Das Projekthaus wird künftig auch weiter sozialen Projekten mit jungen benachteiligten Menschen zur Verfügung stehen.

Tina Dencker – Projektleiterin - www.bsw-muldental.de

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„Handwerk zum Greifen NAH!“ Aufruf an alle regionalen Handwerksbetriebe

PM | 21.02.2017

Sie suchen Auszubildende? Dann merken Sie sich diesen Termin vor:

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Die Sophienschule Colditz plant im April 2017 für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 eine Informationsveranstaltung zum Thema Handwerksberufe. Sie als regionaler Handwerksbetrieb erhalten die Gelegenheit, in einem Zeitfenster von ca. einer Stunde, ihr Unternehmen mit den möglichen Ausbildungsplätzen vorzustellen und gleichzeitig potentielle Auszubildende zu gewinnen. Die Schüler erhalten von Ihnen aus erster Hand Informationen zu den Möglichkeiten und Anforderungen, einen Handwerksberuf in Ihrem Unternehmen zu erlernen. Gleichzeitig können Sie sich frühzeitig einen ersten Überblick über mögliche Interessenten für Ihren Handwerksbetrieb verschaffen. Sie als Unternehmen haben es selbst in der Hand – machen Sie sich bekannt!

Sie sind ein Handwerksbetrieb und möchten Ihr Unternehmen gern vorstellen? Nehmen Sie mit uns bis zum 17.03.2017 Kontakt auf.  Gern unterstützen wir Sie bei der erfolgreichen Planung und Präsentation.

Ansprechpartner: Conny Schicketanz, Praxisberaterin an der Oberschule Colditz
Telefon 034381 43479 oder conny.schicketanz@bsw-muldental.de

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Zweite Studien- und Ausbildungsmesse in Grimma mit 65 Unternehmen / Nummer 3 im Februar 2018 geplant

LVZ ROGER DIETZE | 06.02.2016

Grimma. Nein, in die hinterste Ecke eines Dachbodens braucht im Jahr 2017 kein Dachdecker mehr zu kriechen, um Ausschau nach möglichen Bauschäden zu halten. Die elegantere Lösung für solche Aufgaben hatte Dachdeckermeister Johannes Heine am Sonnabend mit in die Grimmaer Muldentalhalle gebracht, in welcher die Stadt Grimma und das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) die zweite Studien- und Ausbildungsmesse veranstalteten.

 

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Hilfe gibt es in Gestalt einer Drohne, womit Heine andeuten wollte, dass auch in seiner Branche moderne und die Arbeit erleichternde Technik Einzug gehalten hat. „Nichtsdestotrotz ist der Dachdeckerberuf nach wie vor ein körperlich schwerer, der bei Wind und Wetter ausgeübt werden muss“, so Heine. „Andererseits ist er abwechslungsreich und kurzweilig, weil die Baustellen nur zeitlich befristet sind.“ Argumente, die offensichtlich überzeugen. „Wir haben unsere Ausbildungsstellen bislang noch immer besetzen können, wenngleich mittlerweile ein wenig mehr Werbung etwa über die Präsenz auf der Muldentaler Handwerkermesse notwendig ist“, sagte der Handwerksmeister.

Mehr Werbung für Ausbildungsplätze muss man auch beim regionalen Landwirtschaftsbetrieb KÖG Kleinbardau betreiben, der in Person von Ausbilder Sten Köhler auf der Grimmaer Messe vertreten war. „Azubis zu finden ist in den vergangenen Jahren sukzessive schwieriger geworden, weshalb wir auch zum Eingehen von Kompromissen gezwungen worden sind“, meinte Köhler. Will heißen, dass man unter anderem auch schulisch schwächeren Jugendlichen und hierbei insbesondere Hauptschülern eine Chance gebe. „Voraussetzung dafür ist, dass die betreffenden Jugendlichen bereit sind, den schulischen Nachholbedarf auszugleichen“, so der KÖG-Ausbilder. „Grundsätzlich haben wir mit diesem Ansatz recht gute Erfahrungen gemacht.“

Die beiden Veranstalter waren im vergangenen Jahr mit der ersten Grimmaer Studien- und Ausbildungsmesse so zufrieden, dass eine Neuauflage schnell Konsens war. Und auch für 2018 steht der Termin mit dem 3. Februar bereits fest. „Wir haben uns auf das Wochenende festgelegt, weil dies zum einen mehrheitlich der Wunsch der sich beteiligenden Firmen und es zum anderen unser Anliegen ist, dass die Eltern ihre Kinder begleiten“, sagte BSW-Mitarbeiterin Doreen Anders, der zufolge fast alle Branchen Interesse an diesem Präsentationsangebot zeigen würden. „Allein aus dem Bereich Bau würden wir uns noch den einen oder anderen Anbieter wünschen“, so Anders, nach deren Aussage in diesem Jahr 65 Firmen gewonnen werden konnten.

Unter anderem die Wurzener Firma Hoffmann Fördertechnik, die mit Ausbilder Sebastian Uebe in Grimma vertreten war. „Während wir keine Probleme damit haben, unsere Industriemechaniker-Ausbildungsplätze zu besetzen, ist die Situation beim Zerspaner und der Fachkraft für Systemintegration eine andere“, so Uebe. „Grundsätzlich müssen wir uns heute intensiver um Lehrlinge bemühen, wobei wir den Vorteil haben, mit sehr guten Übernahmechancen werben zu können.“

 

 

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Spendengelder vom Colditzer Stundenlauf wurden überreicht

PM C.Gruhle | 27.01.2017

Am 25.01.17 fand im Rathaussaal in Colditz die feierliche Übergabe der Spendengelder vom Colditzer Stundenlauf 2016 statt. 1880 Euro konnten die Organisatoren den anwesenden Kinder- und Jugendeinrichtungen, Initiativen und Vereinen überreichen.

Quelle: privat

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Folgende Institutionen freuten sich über einen Spendenscheck zur Unterstützung ihrer Vorhaben: Der Heimatverein Lastau u. Umgebung, vom Ländlichen Leben e.V. die Kitas „Landewin“ aus Erlbach, die „Villa Sonnenstrahl“ aus Zschadraß, die „Sonnenblume“ aus Hausdorf, von der Diakonie Leipziger Land die Kitas „Sankt Martin“ aus Colditz sowie „Löwenzahn“ aus Lastau und die sozialtherapeutische Jugendwohngruppe „Haus an der Brücke“, weiterhin die Kita „Regenbogen“ von der Volkssolidarität, die Grundschulen Colditz und Hausdorf sowie die Sophienoberschule Colditz, das Jugendcenter Colditz, die Willkommensgruppe und zwei Kindersportgruppen einmal vom DJK Colditz und vom Hausdorfer SV. Alle eingereichten Projektvorhaben werden noch in diesem Jahr umgesetzt, wie beispielsweise neue Spiel- und Sportgeräte, bauliche Raumneugestaltungen und Zuschüsse für Ausfahrten oder Gerätschaften für die Kinder und Jugendlichen. Der Colditzer Stundenlauf wird weiterhin die Colditzer bewegen sich zu engagieren und ihre Fitness für einen guten Zweck einzusetzen. Sie können sich jetzt schon den 3. Oktober 2017 vormerken!

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Zschoppacher Grundschule räumt bei landesweitem Wettbewerb ab

LVZ Roger Dietze | 08.11.2016

Grimma/Zschoppach.. Es hat den Anschein, als ob das, was Virginie Loesch anfasst, zu Gold wird. Zumindest im Zusammenhang mit dem landesweiten Wettbewerb „Spielen macht Schule“. Im vergangenen Jahr räumte die beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental angestellte Schulsozialarbeiterin für die Grundschulen Zschoppach und Mutzschen im Rahmen ihrer Bewerbung für letztere Bildungsstätte gleich in allen drei ausgeschriebenen Kategorien ab, und selbiges Kunststück gelang ihr in diesem Jahr noch einmal mit ihrer Zschoppacher Bewerbung.

Grenzenloser Spielspaß: Schulsozialarbeiterin Virginie Loesch hat für die Zschoppacher Grundschüler bei einem landesweiten Wettbewerb abgeräumt.Quelle: Foto: Roger Dietze

Ein Kunststück, das keinem anderen Bewerber gelang, und das vom sächsischen Kultusministerium, das den 2007 vom Verein „Mehr Zeit für Kinder“ aus Frankfurt/Main initiierten Wettbewerb unterstützt, entsprechend lobend hervorgehoben wird. Die Jury sei von der Bewerbung der Zschoppacher Bildungsstätte „besonders beeindruckt“ gewesen, hieß es.

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Ganz konkret können sich die Erst- bis Viertklässler der Bildungsstätte im Grimmaer Ortsteil über eine Solar- und Windkraft-Miniaturbauteile umfassende Experimentierwerkstatt, über eine umfangreiche Spielesammlung sowie ein Modelleisenbahn-Set freuen. Letzteres enthält laut der Zschoppach-Mutzschener Schulsozialarbeiterin neben dem „rollenden Material“ auch entsprechende Bausätze, die es für die Grundschüler zu montieren gilt.

Weil dies ohne eine zumindest einigermaßen fachkundige Anleitung den Sechs- bis Zehnjährigen nur schwer gelingen wird, ist die Bildungsstätte auf personelle Unterstützung angewiesen. „In Mutzschen habe ich mich im Rahmen des Ganztagesangebotes schon ein wenig in die Materie eingearbeitet, in Zschoppach hoffe ich, im nächsten Schuljahr ein Elternteil für die Betreuung eines solchen Angebotes zu finden“, sagt die 28-Jährige. Ihren Worten zufolge sollen die Experimentierkästen in Zschoppach ebenfalls zur Grundlage eines Ganztagesangebotes gemacht werden. „Hinsichtlich der Spielesammlung schwebt mir ein mit der Bibliothek vergleichbares Ausleihsystem vor, ferner ein Spieleführerschein sowie Spielepaten“, führt die Schulsozialarbeiterin aus, die mit ihrer Bewerbung neben 35 weiteren sächsischen Schulen und Horten ausgezeichnet worden ist. „Dieser Erfolg basiert auf drei, so denke ich, sehr gut durchdachten und originellen Konzepten mit der Schwerpunktlegung auf dem pädagogischen Nutzen sowie der Nachhaltigkeit, aber ein wenig Glück ist bei einer solchen Bewerbung natürlich auch immer vonnöten“, meinte Virginie Loesch.

Hintergrund des bundesweiten Wettbewerbes bildet die (keineswegs neue) pädagogische Erkenntnis, dass beim Spielen und Experimentieren der Weg für das schulische Lernen geebnet wird. Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) sieht das Ziel der Initiative darin, das gemeinsame Spielen im Zeitalter von Fernsehen, Tablet und Smartphone wieder stärker in den Fokus zu rücken. Mittels der Bewegungs-, Familien-, Brett- und Würfelspiele soll der Nachwuchs seinen Wortschatz erweitern, das sinnverstehende Lesen üben sowie einen fairen Umgang mit Konkurrenzsituationen trainieren. Spielen und Lernen schlössen sich nicht aus, sondern ganz im Gegenteil sei das Spielen ein fester Bestandteil der Arbeit in der Grundschule und sollte auch in der Familie einen festen Platz finden.

 

 

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Erlebnispädagogisches Projekt

PM | 01.11.2016

Mit den Teilnehmern der Berufsausbildung führte das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. auch in diesem Jahr sein erlebnispädagogisches Projekt durch. Gefördert wurde dieses vom Landkreis Leipzig als Kleinprojekt.


Foto: privat

Eine Woche vor Start erfolgte die Auftaktveranstaltung, bei der die Teilnehmer nicht nur sich sondern auch die verantwortlichen Sozialpädagogen gegenseitig besser und bereichsübergreifend kennen lernten. Gemeinsam wurden getreu dem Motto „Wir sitzen alle in einem Boot“ in Gruppenarbeit die Ziele und Schwerpunkte sowie die Regeln der Fahrt abgesteckt.

 

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In den Herbstferien war es dann soweit und alle verbrachten gemeinsam 4 abwechslungsreiche Tage im Bungalowdorf Olganitz. Trotz des kühlen, herbstlichen Wetters ließen sich die Teilnehmer nicht entmutigen und zeigten viel Freude an den verschiedenen erlebnispädagogischen Aktivitäten. Dazu zählen u.a.:

Ø  eine GPS-Wanderung durch den Wald

Ø  gemeinsames Überwinden eines Slaglineparcours und Durchqueren eines Spinnennetzes

Ø  das Bauen und Ausprobieren von zwei Flößen

Ø  Kreativität beim Space-Painting

Ø  zahlreiche Interaktionen

Ø  ein gemütlicher Spielenachmittag, bei dem die Teilnehmer längst vergessene Erinnerungen zurück gewinnen konnten

Im Anschluss wurde in einer Abschlussveranstaltung das Erlebte und Gelernte ausgewertet. Mit Erfolg nahmen alle Jugendlichen an den Projekttagen teil und erhielten eine Urkunde sowie einen USB-Stick mit Erinnerungsfotos.

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