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Hier bleiben? Lohnt sich! Azubimesse in Grimma

PM M. Sandmann | 13.01.2016

Grimma. Am Sonnabend, 4. Februar von 9.00 bis 12.00 Uhr, versammeln sich in der Muldentalhalle in Grimma wieder zahlreiche Firmen und Studienplatzanbieter, um die Schüler von heute über die Berufschancen von morgen zu informieren. Die Messe zeichnet sich durch einen vielfältigen Branchenmix aus. Firmen des verarbeitenden Gewerbes stehen den interessierten Schülern und Eltern ebenso über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten mit Rat und Antwort zur Seite. Ziel der Ausbildungsmesse ist die frühzeitige Berufs- und Studienorientierung.

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Denn nicht erst wenn der Schulabschluss vor der Tür steht, sollen sich Jugendliche mit diesem wegweisenden Thema befassen. Vor allem geht es darum, dem Weg zum individuell gewünschten Ausbildungs- oder dualen Studienplatz zu begleiten. Dieser beginnt in den meisten Fällen mit Schüler-Praktika oder Ferienarbeit. So erhalten die potentiellen Azubis die Möglichkeit, sich ein genaues Bild vom jeweiligen Betrieb und den Arbeitsinhalten zu machen und sich damit Vorteile bei der Berufswahlentscheidung zu schaffen.

Bereits über 50 regionale Unternehmen haben sich einen Platz zur Auszubildenden- und Studienmesse am 4. Februar in der Muldentalhalle gesichert. Doreen Anders vom Bildungs- und Sozialwerk Grimma organisiert gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Grimma die Messe. Sie ist zuversichtlich und freut sich über den regen Zuspruch. „Die Messe kam im letzten Jahr sehr gut an. Wir können in diesem Jahr neue Unternehmen auf Ausbildungssuche begrüßen, die im letzten Jahr noch nicht teilnahmen“, so Doreen Anders. Sie unterstrich: „Großes Lob erhielten wir für die angebotene Geschwisterkinderbetreuung im Zentrum der Halle. Annett Jundel von der Grimmaer Praxis für praktische Pädagogik nimmt sich den jüngeren Kindern an. Während die Jugendlichen und die Eltern über einen möglichen Ausbildungs- oder Studienplatz informieren, sind jüngere Kinder bei Annett Jundel gut aufgehoben. Sehr anschaulich und praxisorientiert geht die Lernberaterin auf stressfreies Lernen ein. Kleine Übungen sollen helfen, Lernblockaden zu überwinden und die Persönlichkeit mehr zu entfalten. Die Betreuung „Lernberatung statt Nachhilfe“ ist während der Messe kostenfrei.

Aussteller

Agentur für Arbeit Oschatz/Grimma: Ausbildungs- und Studienberatung | Obi Grimma: Einzelhandelskaufmann, Verkäufer/Lagerist, BWL Studium | Technische Universität Bergakademie Freiberg: Studiengänge Mathematik, Naturwissenschaften, Ingenieur, Geo- und  Wirtschaftswissenschaften | Debeka Naunhof: Kaufmann für Versicherungen und Finanzen | Stadtwerke Grimma GmbH: Kaufmann für Büromanagement | OEWA Wasser und Abwasser GmbH Grimma: Fachkraft für Wasserversorgung Technik, Fachkraft für Abwassertechnik | Muldentalkliniken Krankenhäuser Grimma und Wurzen: Gesundheits- und Krankenpfleger | GRUMA Automobile GmbH Döbeln/Grimma: KFZ-Mechatroniker, Kaufmann für Büromanagement, Einzelhandelskaufmann, Fachinformatiker | Obstland Dürrweitzschen AG Grimma: Gärtner im Obstbau, Mechatroniker für  Land und Baumaschinen, Kaufmann für Büromanagement | IKK classic Grimma: Sozialversicherungsfachangestellte | Raiffeisenbank Grimma: Bankkaufmann | DHL Leipzig: Supervisor Sort, DG Agent, Operations Agent, Ramp Agent, Mitarbeiter für den Sicherheitsbereich | AEL Apparatebau GmbH Leisnig: Zerspanungsmechaniker, Anlagemechaniker, Kaufmann für Büromanagement | Fielmann Grimma: Augenoptiker | Sparkasse Muldental: Bankkaufmann | Julius Schulte Trebsen GmbH: Papiertechnologen, Industriemechaniker, Industriekaufmann, Zerspanungsmechaniker | Finanzamt Grimma: Ausbildung in den Beamtenlaufbahnen des mittleren und gehobenen Dienstes der Steuerverwaltung | DB Schenker Mutzschen: Fachkraft für Lagerlogistik, Studienrichtung Schwerpunkt Logistik | Hotel Kloster Nimbschen: Koch, Fachkraft im Gastgewerbe, Hotelfachmann | Berufsakademie Sachsen: duale Studiengänge | Neumann & Esser Maschinenfabrik: Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker, Fachkraft Lagerlogistik, Industriekaufmann | K&S Seniorenresidenz: Altenpfleger | Polizei Sachsen: Ausbildung zum Wachpolizisten, Ausbildung/Studium zum Polizeivollzugsbeamten | TDE Personalservice GmbH Rötha: Zerspanungs-, Industrie-, Konstruktions-, Verfahrensmechaniker, Elektroniker, Mechatroniker, Industriekaufmann, Bürofachkraft für Lagerlogistik | Dachdeckermeister Johannes Heine GmbH Grimma: Dachdecker | anona GmbH Colditz: Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Fachkraft für Lagerlogistik, Maschinen und Anlagefahrer, Mechatroniker | AOK Gesundheitskasse Grimma: Wirtschaftsinformatik, Informationstechnik, Fachinformatiker/Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/Systemintegration, Sozialversicherungsangestellte, Kaufmann im Gesundheitswesen | Elektro Beckhoff Grimma: Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik, Kauffrau für Büromanagement | Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V.: Verbund- und Kooperative Ausbildung | Institut für Fortbildung und Umschulung GmbH: Weiterbildungen/Aufstiegsfortbildung | Elektro GmbH Mutzschen: Elektroniker | Ege GmbH Grimma: Metallbauer Fachrichtung Konstruktionsmechaniker | Stadtverwaltung Grimma: Verwaltungsfachangestellter | DAW SE Werk Nerchau: Chemikant, Lacklaborant | ASTA-PICCA IT-Systeme: IT Systemelektroniker, BA Studium Technische Informatik | mondi Trebsen GmbH: Mediengestalter Digital und Print, Packmitteltechnologe | Arbeiter Kind.de: Beratung zu Studiengängen | Praxis für praktische Pädagogik Grimma: Lernberatung, Förderung der Persönlichkeitsentwicklung | Esa Elektroschaltanlagen Grimma GmbH: Industrieelektriker/Elektroniker für Betriebstechnik, Industriekaufmann | Landratsamt Leipzig: Verwaltungsfachangestellter | Landwirt, Tierwirt, Milchtechnologe, Fachkraft für Agrarservice, Pferdewirt, Forstwirt, Gärtner |   Berufliches Schulzentrum Grimma und Wurzen: Berufliches Gymnasium, Berufsfachschule, Sozialwesen, staatl. Berufsausbildungen Sozialassistent, Studienqual./Fachoberschulreife | Allianz Beratungs- und Vertriebs AG: Kaufmann für Versicherungen/Finanzen, duales Studium Versicherungsmanagement | Tüv Süd Industrie Service GmbH: Zerspanungsmechaniker | Rewe: Kaufmann/Frau im Einzelhandel, Verkäufer/duale Studiengänge | Febo Maschinen Montagen- und Anlagebau GmbH Brandis: Elektroniker für Betriebstechnik | Drahtlos DSL GmbH Mittelsachsen Grimma: Fachinformatiker Systemintegration | Siemens: Elektroniker/-in für Betriebstechnik, Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker, Verfahrensmechaniker, Duale Studiengänge Elektro/Metall | Regionalbauernverband Muldental e.V.: Landwirt, Tierwirt, Fachkraft für Agrarservice | Kartoffelmeister: Fachkraft für Lebensmitteltechnik, Fachkraft für Lagerlogistik | Nüßing GmbH Grimma: Kaufmann im Groß- und Außenhandel | Rotstahl: Kauffrau im Groß- und Außenhandel | Packaging Division: Packmitteltechnologe, Industriekaufmann | Universitätsklinikum Leipzig: Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Hebammen, Physiotherapie, Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz, Medizinisch-technische Radiologieassistenz, Diätassistenz, Orthoptik, Operationstechnische Assistenz | Wurzener Dauerbackwaren GmbH: Fachkraft für Lebensmitteltechnik (Stand 1.1.2017)

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Winterferienprogramm vom Jugendclub Colditz

PM | 10.01.2017

Auch in diesem Jahr bietet der Jugendclub Colditz mit unserer Sozialpädagogin Jasmin Goral verschiedene Aktivitäten für die Winterferien an. Neben einer großen Faschingsparty im Jugenclub, können sich die Kinder auch wieder im Schwimmbad austoben. Freie Plätze sind noch vorhanden. Anmeldungen nimmt Jasmin gern unter der Tel. : 034381 53247 entgegen.


Spendengelder vom 5. Colditzer Stundenlauf werden verteilt!

PM | 01.12.2016

Traditionell absolvierten am 3. Oktober wieder Familien, Schüler, Kinder, Unternehmen und einfach sportfreudige Colditzer ihre Runden auf dem Sportplatz im Muldentalstadion zum 5. Colditzer Stundenlauf. Die erlaufenen Spendengelder in Höhe von ca. 2000 Euro sollen zweckbestimmt im Sozialraum Colditz übergeben. Nun sind Sie gefragt. Sie sind z.B. Akteur_In einer Jugendgruppe in einem Sportverein, bauen gerade eine Kindergruppe auf oder brauchen in Ihrer Kita neue Materialien -  dann  bewerben Sie sich mit einer kurzen schriftlichen Idee, für welches soziale Projekt für Kinder und Jugendliche Sie sich über eine Zuwendung freuen würden.

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Bitte reichen Sie Ihr Vorhaben formlos aber schriftlich bis zum 13. Januar 2017 an untenstehende Kontaktdaten ein. Der Rechtsanspruch ist ausgeschlossen. Wir freuen uns auf Ihre Zusendungen und stehen Ihnen gern für weitere Informationen und Fragen zur Seite:

Christin Gruhle: Schulsozialarbeit Oberschule Colditz, Schulstraße 12, Tel.: 034381/ 459928 oder per Mail an: christin.gruhle@bsw-muldental.de

Anje Heinz: Stadtverwaltung Colditz, Markt 1, Tel.: 034381/ 83826 oder per Mail an: A.Heinz@Colditz.de.

Die Übergabe der Spendenschecks ist für den 25. Januar anvisiert.

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Zschoppacher Grundschule räumt bei landesweitem Wettbewerb ab

LVZ Roger Dietze | 08.11.2016

Grimma/Zschoppach.. Es hat den Anschein, als ob das, was Virginie Loesch anfasst, zu Gold wird. Zumindest im Zusammenhang mit dem landesweiten Wettbewerb „Spielen macht Schule“. Im vergangenen Jahr räumte die beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental angestellte Schulsozialarbeiterin für die Grundschulen Zschoppach und Mutzschen im Rahmen ihrer Bewerbung für letztere Bildungsstätte gleich in allen drei ausgeschriebenen Kategorien ab, und selbiges Kunststück gelang ihr in diesem Jahr noch einmal mit ihrer Zschoppacher Bewerbung.

Grenzenloser Spielspaß: Schulsozialarbeiterin Virginie Loesch hat für die Zschoppacher Grundschüler bei einem landesweiten Wettbewerb abgeräumt.Quelle: Foto: Roger Dietze

Ein Kunststück, das keinem anderen Bewerber gelang, und das vom sächsischen Kultusministerium, das den 2007 vom Verein „Mehr Zeit für Kinder“ aus Frankfurt/Main initiierten Wettbewerb unterstützt, entsprechend lobend hervorgehoben wird. Die Jury sei von der Bewerbung der Zschoppacher Bildungsstätte „besonders beeindruckt“ gewesen, hieß es.

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Ganz konkret können sich die Erst- bis Viertklässler der Bildungsstätte im Grimmaer Ortsteil über eine Solar- und Windkraft-Miniaturbauteile umfassende Experimentierwerkstatt, über eine umfangreiche Spielesammlung sowie ein Modelleisenbahn-Set freuen. Letzteres enthält laut der Zschoppach-Mutzschener Schulsozialarbeiterin neben dem „rollenden Material“ auch entsprechende Bausätze, die es für die Grundschüler zu montieren gilt.

Weil dies ohne eine zumindest einigermaßen fachkundige Anleitung den Sechs- bis Zehnjährigen nur schwer gelingen wird, ist die Bildungsstätte auf personelle Unterstützung angewiesen. „In Mutzschen habe ich mich im Rahmen des Ganztagesangebotes schon ein wenig in die Materie eingearbeitet, in Zschoppach hoffe ich, im nächsten Schuljahr ein Elternteil für die Betreuung eines solchen Angebotes zu finden“, sagt die 28-Jährige. Ihren Worten zufolge sollen die Experimentierkästen in Zschoppach ebenfalls zur Grundlage eines Ganztagesangebotes gemacht werden. „Hinsichtlich der Spielesammlung schwebt mir ein mit der Bibliothek vergleichbares Ausleihsystem vor, ferner ein Spieleführerschein sowie Spielepaten“, führt die Schulsozialarbeiterin aus, die mit ihrer Bewerbung neben 35 weiteren sächsischen Schulen und Horten ausgezeichnet worden ist. „Dieser Erfolg basiert auf drei, so denke ich, sehr gut durchdachten und originellen Konzepten mit der Schwerpunktlegung auf dem pädagogischen Nutzen sowie der Nachhaltigkeit, aber ein wenig Glück ist bei einer solchen Bewerbung natürlich auch immer vonnöten“, meinte Virginie Loesch.

Hintergrund des bundesweiten Wettbewerbes bildet die (keineswegs neue) pädagogische Erkenntnis, dass beim Spielen und Experimentieren der Weg für das schulische Lernen geebnet wird. Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) sieht das Ziel der Initiative darin, das gemeinsame Spielen im Zeitalter von Fernsehen, Tablet und Smartphone wieder stärker in den Fokus zu rücken. Mittels der Bewegungs-, Familien-, Brett- und Würfelspiele soll der Nachwuchs seinen Wortschatz erweitern, das sinnverstehende Lesen üben sowie einen fairen Umgang mit Konkurrenzsituationen trainieren. Spielen und Lernen schlössen sich nicht aus, sondern ganz im Gegenteil sei das Spielen ein fester Bestandteil der Arbeit in der Grundschule und sollte auch in der Familie einen festen Platz finden.

 

 

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Erlebnispädagogisches Projekt

PM | 01.11.2016

Mit den Teilnehmern der Berufsausbildung führte das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. auch in diesem Jahr sein erlebnispädagogisches Projekt durch. Gefördert wurde dieses vom Landkreis Leipzig als Kleinprojekt.


Foto: privat

Eine Woche vor Start erfolgte die Auftaktveranstaltung, bei der die Teilnehmer nicht nur sich sondern auch die verantwortlichen Sozialpädagogen gegenseitig besser und bereichsübergreifend kennen lernten. Gemeinsam wurden getreu dem Motto „Wir sitzen alle in einem Boot“ in Gruppenarbeit die Ziele und Schwerpunkte sowie die Regeln der Fahrt abgesteckt.

 

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In den Herbstferien war es dann soweit und alle verbrachten gemeinsam 4 abwechslungsreiche Tage im Bungalowdorf Olganitz. Trotz des kühlen, herbstlichen Wetters ließen sich die Teilnehmer nicht entmutigen und zeigten viel Freude an den verschiedenen erlebnispädagogischen Aktivitäten. Dazu zählen u.a.:

Ø  eine GPS-Wanderung durch den Wald

Ø  gemeinsames Überwinden eines Slaglineparcours und Durchqueren eines Spinnennetzes

Ø  das Bauen und Ausprobieren von zwei Flößen

Ø  Kreativität beim Space-Painting

Ø  zahlreiche Interaktionen

Ø  ein gemütlicher Spielenachmittag, bei dem die Teilnehmer längst vergessene Erinnerungen zurück gewinnen konnten

Im Anschluss wurde in einer Abschlussveranstaltung das Erlebte und Gelernte ausgewertet. Mit Erfolg nahmen alle Jugendlichen an den Projekttagen teil und erhielten eine Urkunde sowie einen USB-Stick mit Erinnerungsfotos.

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Nachwuchs-Werbung: Firmen setzen auf Kontakte zu Schulen

LVZ | 28.10.2016

Colditzer Wirtschaftsstammtisch diskutiert über Erfahrungen mit Aktionstagen/ Nächstes Treffen für Anfang 2017 geplant

colditz. Dem Thema „Wie gewinne ich künftige Auszubildende“ widmete sich am Mittwochabend der regionale Wirtschaftsstammtisch in der Sophienschule. Ziel war es, Firmen und potenziellen Nachwuchs stärker zu vernetzen.

Conny Schicketanz, Praxisberaterin an der Colditzer Bildungsstätte, stellte Möglichkeiten vor, wie Unternehmen mit Schülern der Region in Kontakt kommen können. Im Jahresplan 2017 der Sophienschule fest verankert seien Termine wie die Woche der offenen Unternehmen „Schau rein“ vom 13. bis 18. März, der Girls- und Boys Day am 27. April sowie der Aktionstag „Genialsozial“ am 20. Juni. Schicketanz will Unternehmen bei der Anmeldung dafür helfen.

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Schulsozialarbeiterin Christin Gruhle wertete vor den Unternehmern, Lehrern, Elternräten und Gästen des Stammtischs die diesjährigen Colditzer Schul-Skills aus. Sowohl Schüler als auch die beteiligten 23 Unternehmen hätten das Format mit rund 90 Prozent als gut bis sehr gut bewertet. Elke Zerfeld, vom Regionalbauernverband berichtete, dass im Nachgang vier Schüler einen Praktikumsplatz im Bereich der Landwirtschaft konkret angefragt haben. Dass sich langfristiges Engagement lohnt, betätigte Kerstin Böhme-Voigt vom gleichnamigen Raumausstatter, die ihren jetzigen Lehrling über die ersten Schul-Skills und bei einem späterem Praktikum kennengelernt habe. Zur Nachhaltigkeit wurden die Kompetenzbögen der Schüler in deren Berufswahlpässe eingepflegt. Unternehmen, die einen Praktikumsplatz zur Verfügung stellen wollen, werden in die schulinterne Datenbank aufgenommen.

Moderator Ronny Kriz vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental stellte die Frage nach der Fortführung des Veranstaltungsformats „Wirtschaftsstammtisch“ in den Raum. CDU- Stadtverbandschef Mathias Muschter sagte, er nutze den Austausch, um Probleme der Basis in seiner Arbeit aufzugreifen. Jan Gumpert von der Bauernhof GmbH Meuselwitz regte an, sich innerhalb des Gremiums an neue Projekte zu wagen und dabei abseits von Konkurrenzdenken regionale Kreisläufe zu schließen. Um öffentlich wahrgenommen zu werden, solle ein zweimaliger Treff im Jahr beibehalten werden, so der allgemeine Tenor der Anwesenden.

Mit der europäischen Leader-Förderung für Unternehmen und verschiedenen Arbeitsintegrationsmaßnahmen für Flüchtlinge nannte Kriz zwei mögliche Themen für den nächsten Stammtisch. Er ist für Anfang 2017 vorgesehen. 

Kontakt: praxisberater.colditz@bsw-muldental.de

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Bibliothek Colditz – neue Bücher und Termine

PM Heidrich/Kriz | 20.10.2016

Im Oktober wurde begonnen, Titel der Kinderbuchreihe „Was ist was“ durch überarbeitete Neuauflagen zu ersetzen. Die Reihe umfasst mittlerweile 140 thematische  Titel, die in den nächsten Jahren vervollständigt werden.

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Ab November sollen jeweils dienstags in der Zeit von 16.30 bis 17.30 Uhr Lesenachmittage für Kinder angeboten werden. Gesucht werden dafür Erwachsene jeden Alters und Jugendliche, die bereit sind, den Kindern Bücher vorzulesen. Kinder können vorschlagen, welche Bücher sie interessieren. Die erste Veranstaltung findet im Vorfeld des bundesweiten Vorlesetages am 15. November in der Bibliothek am Ring 6 in Colditz statt.

Terminvorschau: Sonnabend, 10. Dezember Märchenlesung von 10.00 bis 11.00 Uhr mit Kinderbuchautorin Romy Schmidt

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Colditzer Stadtbibo braucht Speisesaal als Veranstaltungsraum

LVZ F.Pfeifer | 12.10.2016

Mit neuen Angeboten will die Stadtbibliothek Colditz weiter in Schwung kommen. Doch dabei ist manche Hürde zu nehmen. Ronny Kriz vom Bildungs- und Sozialwerk (BSW) Muldental, das die Einrichtung in der Bildungs- und Begegnungsstätte (BBS) betreibt, hofft deshalb auf das Engagement der Stadt.

Colditz. Mit neuen Angeboten will die Stadtbibliothek Colditz weiter in Schwung kommen. Doch dabei ist manche Hürde zu nehmen. Ronny Kriz vom Bildungs- und Sozialwerk (BSW) Muldental, das die Einrichtung in der Bildungs- und Begegnungsstätte (BBS) betreibt, hofft deshalb auf das Engagement der Stadt.

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Lediglich 101 Nutzer sind in der Bibliothek angemeldet. Für eine Stadt mit rund 8700 Einwohnern nicht sonderlich viel, auch wenn allein in diesem Jahr 19 Entleiher hinzugewonnen werden konnten. Dem Engagement von Wolfgang Heidrich als einzig fest angestelltem Mitarbeiter neben einer Bundesfreiwilligendienstlerin und fünf Lesepaten ist es zu verdanken, dass es aufwärts geht. So wurden neue Ideen in die Tat umgesetzt. Zum Beispiel beteiligte sich die Bibliothek erstmals am Lesesommer, mit dem Kinder an Literatur herangeführt werden sollen. Und für die Neucolditzer gibt sie Unterstützung beim Deutschlernen, das in der Einrichtung online am Computer angeboten wird. Die Krux: Der Vertrag für Heidrich, dessen Arbeit mit Fördermitteln vom Jobcenter finanziert wird, läuft nächstes Jahr aus. Kriz will sich um eine Fortführung der Stelle kümmern, nicht zuletzt stehen weitere Projekte an.

So soll die Zusammenarbeit mit den Schulen von Colditz intensiviert werden. Für den 18. November ist zum Beispiel ein Vorlesetag geplant. Außerdem möchte die Bibliothek an der Umsetzung des Konzepts zur integrierten Stadtentwicklung mitwirken, für die es Fördermittel über den Europäischen Sozialfonds gibt. Und sie möchte, dass der an die Bücherei angrenzende ehemalige Speiseraum der früheren Betriebsberufsschule ihr zugeschlagen wird. „Wir brauchen ihn für Veranstaltungen, um mal einen Film zeigen oder Ausstellungen bieten zu können“, sagt Kriz, der postuliert: „Uns nützt nicht eine von außen schön sanierte BBS, und im Innern passiert nichts.“ Deshalb sei eine Gesprächsrunde mit dem Stadtrat sinnvoll.

In der Tat war bisher nur die Außenhaut des Gebäudekomplexes in Schuss gebracht worden – einschließlich der Dämmung der Wände. Doch nun ist endlich auch eine Verjüngungskur für die Eingeweide vorgesehen. Auf seiner jüngsten Sitzung gab das Kommunalparlament dem Colditzer Ingenieurbüro Schlender & Heiser den Auftrag, die Planungen in die Wege zu leiten. Laut Silka Gläser vom Bauamt sollen insgesamt 1 063 000 Euro investiert werden.

Begonnen wird nach ihren Worten mit der Grundsanierung des Hauptgebäudes. Sie beinhaltete die Erneuerung der Elektroanlage, der Heizung und der sanitären Einrichtungen sowie die Instandsetzung der Räume. Der Hort im Erdgeschoss werde für die Zeit der Arbeiten in den Anbau der BBS verlagert, wo sich die Hauswirtschaftsräume der Oberschule befinden. Der erste Stock, den die Kindertagesstätte Regenbogen einnimmt, sei schon fertig. Die Vereine, die im zweiten Obergeschoss ihr Domizil haben, müssten vorübergehend ausziehen.

Nach dem Hauptgebäude ist laut Gläser im nächsten Jahr die Sporthalle dran. Dann folgt die Innensanierung des Schul- und Archivanbaus mit Bibliothek, wobei noch zu klären ist, was aus dem ehemaligen Speiseraum wird, den sich die Stadtbibliothek wünscht. Am Ende sind die Außenanlagen zu gestalten, in diesem Zuge soll die BBS einen behindertengerechten Hauptzugang erhalten.

Manfred Heinz (FDP) forderte im Stadtrat ein Nutzungskonzept für die gesamte Bildungs- und Begegnungsstätte. „Das muss der Planer kennen, bevor er loslegt“, sagte er. Gläser erwiderte, die Nutzung bleibe nach der Sanierung bestehen, wie sie jetzt ist. Der Planer wisse das.

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Colditzer Sophienschule erhält in Berlin das Berufswahl-Siegel

LVZ F. Pfeifer | 08.10.2016

Colditz. Für ihre Bemühungen um einen reibungslosen Übergang ins Arbeitsleben erhielt die Colditzer Sophienschule jetzt als eine von zwei sächsischen Bildungsstätten das Berufswahl-Siegel. Damit wurden zum einen ihre Bemühungen, den Abgängern eine Job-Orientierung zu geben, geehrt. Zum anderen bedeutet die Auszeichnung eine Verpflichtung, denn die Oberschule muss sich künftig stets aufs Neue beweisen.

Im Berliner Haus der Wirtschaft übergab Edwina Koch-Kupfer, Staatssekretärin im Bildungsministerium Sachsen-Anhalt, als Vertreterin der Kultusministerkonferenz im Beisein von Christin Gruhle, Schulsozialarbeiterin vom Bildungs- und Sozialwerk (BSW) Muldental, die Urkunde an den Achtklässler Luis König. Zusammen präsentierten die beiden anschließend mit Eltern auf dem Markt der Möglichkeiten das Konzept und die Ergebnisse der Schul Skills, einer Kompetenzrallye zur Berufsorientierung ab der siebten Klasse, die in diesem Jahr ihre dritte Auflage erlebt hatte.

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Praxisnähe schreibt die Colditzer Oberschule schon lange groß. Zunächst entwickelte sie einen eigenen Neigungskurs, die Einführung in die Marktwirtschaft. Vier Stunden pro Woche sind die Mädchen und Jungen in ansässigen Betrieben wie Anona oder in Kindertagesstätten tätig. Das aber reichte Beratungslehrerin Simone Priemer nicht. Als sie 2013 mit Schülern die Weltmeisterschaft der Berufe, die World-Skills, in Leipzig besuchte, kam ihr die Idee, etwas ähnliches in Colditz zu probieren. Schulsozialarbeiterin, Kompetenzberaterin, Praxisbetreuerin, Förderverein der Schule und Eltern zogen mit. Beim Unternehmerstammtisch der Stadt rannte Priemer offene Türen ein. 19 Firmen und Institutionen beteiligten sich zur Premiere 2014, dieses Jahr waren es 24. Die Schüler zogen zum Beispiel Mauern hoch, lernten, wie pflegebedürftige Menschen gelagert werden, molken eine künstliche Kuh, zimmerten Holzbänke, spülten eine Abwasserleitung frei oder absolvierten einen sportlichen Parcours der Bundeswehr. Eine halbe Stunde lang beobachteten die Firmenvertreter, wie der Einzelne seine Aufgabe erledigte. Dafür gab’s für jeden Einträge ins Stempelheft für den sächsischen Berufswahlpass. Sie zeigen an, wer beispielsweise durch logisches Denken hervorsticht, Kreativität oder Ausdauer zeigt. „So werden Stärken deutlich gemacht, anstatt auf Schwächen zu verweisen“, sagt Ronny Kriz vom BSW.

Neben dieser jährlich einmaligen Aktion laufen an der Sophienschule permanente Projekte, mit denen die Mädchen und Jungen auf ihren kommenden Lebensabschnitt vorbereitet werden. Eine Praxisberaterin des BSW, deren Stelle das Kultusministerium fördert, führt sie in Betriebe und analysiert mit ihnen ihre Stärken und Schwächen. Im vom Europäischen Sozialfond finanziell unterstützten Paket „Kompetenzen kompakt“ bietet eine Mitarbeiterin des BSW nach dem Unterricht kleine Lehreinheiten an, um eventuelle Defizite auszugleichen und die Jugendlichen zu befördern, ihre Lernziele besser zu erreichen. Speziell auf Hauptschüler ist die Berufseinstiegsbegleitung durch die Deutsche Angestelltenakademie angelegt, sie soll ihnen bei der Arbeitsplatzsuche helfen. Andreas Horn, Leiter der Sophienschule, freute sich über die Nachricht, dass wegen all der Initiativen seine Bildungsstätte zur Siegel Botschafterschule 2016 erklärt wurde. Er dankte den Lehrern, insbesondere Priemer, die federführend das Konzept der Schuls Skills entwickelt hatte. Ebenso würdigte er die Projekte der langjährigen Partner der Schule, „die zusammen mit Ganztagsangeboten des Fördervereins sowie Wirtschaftsunternehmen der Region zur gelingenden Berufsorientierung beigetragen haben.“ „Aus Berlin haben wir viele Anregungen und Ideen mitgebracht“, resümierte die Elternratsvorsitzende Ivonne König den Tag der Auszeichnung, an dem es auch darum ging, sich über Regionen und Ländergrenzen hinweg zu vernetzen sowie Impulse für eine herausragende Berufsorientierung zu geben und zu erfahren. Bundesweit erhielten 19 Bildungsstätten das Berufswahl-Siegel, in Sachsen neben der Colditzer Einrichtung das Förderzentrum „A. S. Makarenko“ in Dresden.

Das Netzwerk Berufswahl-Siegel wird getragen von einem breiten Bündnis aus Schulen, Hochschulen, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Bundesagentur für Arbeit, Robert-Bosch-Stiftung und Siemens AG fördern es. Ziel ist es, ausgezeichnete Berufs- und Studienorientierung nach außen sichtbar zu machen und systematisch zu verbessern. Eine Herausforderung für die Sophienschule, denn sich muss sich fortan alle drei bis fünf Jahre der Evaluierung stellen. Im Durchschnitt erreichten bisher 84 Prozent der einmal ausgezeichneten Bildungsstätten die Rezertifizierung.

 

 

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Projekt „Gegen den Strom“ in der heißen Phase

PM T. Dencker | 29.08.2016

Wie passt das zusammen? Unbesetzte Arbeitsplätze auf der einen Seite, junge Menschen ohne berufliche Klarheit auf der anderen. Benachteiligte Menschen auf dem Weg ins Berufsleben zu begleiten, dies hat sich das Projekt „Gegen den Strom“ in der Trägerschaft des Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. auf die Fahnen geschrieben. Gefördert wird dieses dreijährige Projekt durch das Kommunale Jobcenter des Landkreises Leipzig.

In Arbeitsfeldern wie Farbe, Bau, Gartenbau, Hauwirtschaft und Metall erproben 12 Teilnehmer ihre Eignung, entwickeln fachliches Know-how, das für eine Helfertätigkeit oder Ausbildungsaufnahme essenziell ist und vor allem: trainieren ihre Sozialkompetenz, Belastbarkeit, ihr Durchhaltevermögen und entwickeln Ehrgeiz und Lust auf produktives Tun.

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 „Raus aus der Komfortzone“, das könnte das Motto im eigenen Projekthaus an der Mulde  in Tanndorf sein. So wurden in der hauseigenen Fahrradwerkstatt unzählige Fahrräder wieder in einen fahrtüchtigen Zustand gebracht und bedürftigen Personen zur Verfügung gestellt. Aktuell bauen die Teilnehmer Outdoorsitzgelegenheiten aus alten Paletten, um mit dem Werkstoff Holz und den dazugehörigen Werkzeugen vertrauter zu werden. Das betagte Haus bietet täglich vielfältige Baustellen um das eigene Können beim Laminat verlegen, fliesen, tapezieren, verputzen und bei Kleinreparaturen zu perfektionieren. Selbst eine projekteigene Vogelscheuche nimmt gerade Formen an. Das nächste Projekt wird die Herstellung eines Outdoorspiels sein, welches zum kostenfreien Verleih an Vereine und Interessierte vorgesehen ist.

Praktika und bereits zwei geringfügige Arbeitsverhältnisse sind Sprungbretter, welche den Teilnehmern den herausfordernden Weg in sozialversicherungspflichtige Arbeit ebnen.

An dieser Stelle sei allen Spenderinnen und Spendern von alten Fahrädern gedankt. Gern nimmt das Projekt noch bis Dezember Ihre ausgedienten „Drahtesel“ an.

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Nahtloser Übergang des Projekts „Kompetenzen kompakt“ gelungen

PM | 16.08.2016

Am 24.06.2016 endete die 4. Phase des ESF-geförderten Projekts „Kompetenzen kompakt“. Um Schulmüdigkeit vorzubeugen und Schüler_innen zu einer aktiven und selbstständigen Lebensführung zu befähigen, stehen die Stärkung der Persönlichkeit, der Aufbau von Schlüsselkompetenzen, die Verbesserung der Lernmotivation und die Vermittlung von Problemlösestrategien im Mittelpunkt der Kompetenztrainings.


(v.l.n.r. Jasmin Goral, Anja Pohle, Constanze Nötzel, Karsten Liepe, Sandy Zielinski)

 

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72 Schüler und Schülerinnen, verteilt auf die Oberschulen Böhlen, Borna und Colditz, arbeiteten in diesem Rahmen zusammen mit den jeweiligen Kompetenztrainern an ihren individuellen, selbst gesetzten, Schwerpunkten. Höhepunkt dieser Projektphase bildete die Abschlussveranstaltung am 17.06.2016. Auf der sogenannten „Lügentour“ bekamen die „Kompetenzkids“ die Möglichkeit Leipzig auf spielerische Art und Weise näher kennenzulernen. Seitens der Schüler_innen erhielten die Kompetenztrainings gute bis sehr gute Bewertungen.

Erfreulicherweise ging das Projekt nahtlos am 25.06.2016 in die 5. Runde. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit bereits bekannten, aber auch neuen Teilnehmenden an Themen wie Selbstbewusstsein, Familie/ Freundschaft, Konzentration und Teamfähigkeit zu arbeiten. Weiterhin begrüßen wir ganz herzliche Sandy Zielinski in unserem Kompetenzteam (s. Bild).

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Ferienspaß für kleine Bildhauer

LVZ F. Schmidt | 22.07.2016

Halbzeit im Ferienprogramm Jugendcenter Colditz

Colditz. Unter dem Dach des Jugendcenters Colditz im Wettiner Ring sowie unter Regie des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental können sich Kinder und Jugendliche an einem Ferienprogramm beteiligen. Über die gesamten Sommerferien hinweg kümmert sich Jasmin Goral um ein abwechslungsreiches Erlebnis- und Mitmachangebot.


Auch die kleinen Bildhauer haben ihren Ferienspaß: Dominik Fiedler (l.) und Eric Hanschmann nutzen die Angebote des Bildungsund Sozialwerkes, wie hier das Gestalten von Gasbeton, im Jugendcenter Colditz.Foto: Frank Schmidt

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Zunächst räumt die Sozialpädagogin mit Bedauern ein, nur dreimal pro Woche – immer dienstags bis donnerstags – Angebote unterbreiten zu können. „Im vergangenen Jahr konnten wir noch ein Ferienlager anbieten, was uns dieses Jahr auch aus Kostengründen nicht möglich war. Deshalb haben wir uns für die Dreitagesvariante entschieden und das auf alle sechs Ferienwochen ausgedehnt“, erklärt die Pädagogin so, als müsste sie sich dafür entschuldigen. Doch dafür gibt es keinen Grund, schaut man auf das Programm, das je nach geplanten Aktionen ganz- oder halbtags stattfindet. „Es kommt natürlich sehr auf die Angebote an. Bestimmte Ausflüge, wie Freizeitpark oder Kletterwald sowie Zoo oder Freibad, werden natürlich sehr gut angenommen, Kreativangebote, wie Basteln und Kerzenziehen oder Kochen und Backen, weniger gut. Das ist auch völlig normal und uns bewusst“, geht Jasmin Goral gelassen damit um. Aber es sei noch nicht vorgekommen, dass sie mit ihren Aktivitäten auf verlorenem Posten stand.„Mehr und weniger gut ist es uns gelungen, immer einige Kinder und Jugendliche mit unseren Angeboten zu erreichen“, zieht die Pädagogin eine Halbzeitbilanz. Die Kosten dafür werden über das Jugendamt getragen sowie über einen Elternbeitrag, dessen Höhe mit Oboluscharakter bis maximal 16 Euro für einen Ganztagsausflug vom Angebot abhängig gemacht wird. Dominik Fiedler aus Sermuth gehört zum Stamm der Teilnehmer. „Ich bin ganz froh und dankbar, hier sein zu können, weil man alleine zu Hause manches gar nicht machen könnte. Außerdem macht es beispielsweise im Freizeitpark mit einer größeren Truppe viel mehr Spaß. Mit der Familie wäre das zwar auch schön, ist aber nicht das Gleiche“, hat der Zwölfjährige die Erfahrung gemacht. Dennoch stehe noch ein Urlaubsausflug mit der Familie nach Österreich an, auf den er sich schon freut. Eric Hanschmann aus dem Colditzer Ortsteil Thumirnicht hat den Familienurlaub bereits hinter sich. Und nicht nur seine Hautfarbe, sondern auch er selbst verraten, dass er zwei Wochen an der kroatischen Adria war. „Weil ich gerne mit Werkzeug umgehe, habe ich mich für das Gestalten von Gasbeton angemeldet“, sagt der elfjährige Bastelfan, in dessen Adern Handwerkerblut fließt. „Wenn ich einen Wunsch offen hätte, dann den, dass das Wetter besonders für unsere Ausflüge etwas besser mitspielt“, sagt Jasmin Goral. Zumindest das Programm des Bildungs- und Sozialwerkes in der zweiten Ferienhälfte verspricht noch einen heißen Sommer. „Wer Interesse daran hat, kann sich gerne noch telefonisch unter 034381/53247 oder per Mail unter jasmin.goral@bsw-muldental.de anmelden“, nutzt die Pädagogin die Gelegenheit der Werbung in eigener Sache.

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Muslime im Muldental beenden Fastenmonat - Tanndorfer Jugendliche des BSW feiern mit Nachbarn Zuckerfest.

PM D. Rohde | 07.07.2016

Colditz/Tanndorf. Was für den Deutschen das Osterfest ist, ist für den Muslim der Ramadan. Gestern feierten tausende Muslime in Deutschland das Ende des Fastenmonats mit einem großen Fest. In diesen Fastenmonat waren auch 20 Minderjährige aus Afghanistan eingebunden, die seit dem 23. Dezember beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. ihre neue Heimat gefunden haben.


                           
Bürgermeister Matthias Schmiedel lies es sich nicht nehmen, 
        seinen neu hinzugewonnen Mitbürgern einen Besuch abzustatten.
Foto: Detlef Rohde

Die meisten der Jugendlichen haben bei Terrorhandlungen ihre Familien verloren. Doch was passiert eigentlich im Ramdadan und welche Ähnlichkeiten – auch weitläufige – gibt es zum Christentum? Einen Monat lang durften die Gläubigen nur vom Mondaufgang bis Monduntergang etwas essen und trinken. Diese religiöse Tradition basiert im Islam auf der Annahme, das der Koran erstmals für die Menschen auf die Erde gesandt wurde.

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Mit dem Fest des Fastenbrechens findet das höchste Glaubensfest seinen offiziellen Abschluss. Es wird für mehrere Tage begangen. Wie bei den Christen an Weihnachten, gibt es bei den Muslimen für die Kinder reichlich Süßigkeiten und Geschenke. Streitigkeiten werden beigelegt, ein neues Jahr beginnt. Viele Textpassagen des Korans sind ähnlich denen in der Bibel. In Koran und Bibel sind die Regeln für das Zusammenleben der Menschen und die Preisung von Gott oder Allah klar geregelt.

Gerade wenn Muslime oder Christen in andere Länder ziehen, freiwillig oder gezwungener Maßen, da in ihrer Heimat Krieg herrscht, bekommt der Glaube eine besondere Bedeutung. Er bietet Halt und gibt Kraft, um in einem neuen Leben mit einer absolut anderen Kultur zu bestehen. Wer dieser Tage in Häuser kommt, in denen Muslime leben, wird von einer noch unglaublicheren Gastfreundschaft erfahren, als sonst. Generell ist es vom muslimischen Glauben her ein Muss, seine Gäste willkommen zu heißen und ihnen das Gefühl zu geben, zu Hause zu sein. Gleiches findet man auch in der Bibel. Auch dort wird die Gastfreundschaft als ein ehernes Gesetz festgeschrieben.

So ist es bei den Katholiken Brauch, dass der Papst vor Ostern am Gründonnerstag die Fußwaschung an armen, kranken oder flüchtigen Menschen durchführt, ein symbolisches Zeichen für Demut, das daran erinnert, das Jesus seinen Jüngern vor dem letzten Abendmal die Füße wusch. Diese Handlung war in der damaligen Zeit, also vor fast 2500 Jahren durchaus in jedem Haushalt üblich, da die Gäste nach einer langen und entbehrungsreichen Reise erschöpft waren und so willkommen geheißen wurden.

Die Schriften der Religionen an sich, sind so unterschiedlich gar nicht, es ist eher die Auslegung und die ist auf beiden Seiten manchmal sehr kreativ gestaltet.
Kreativ waren am Dienstag auch die Tanndorfer Jungs, die im Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. untergebracht sind. Sie luden zu ihrem Fest Nachbarn ein, um sich einfach mal näher kennenzulernen. Auch der Colditzer Bürgermeister Matthias Schmiedel ließ es sich nicht nehmen, seinen neu hinzugewonnen Mitbürgern einen Besuch abzustatten.

Das Stadtoberhaupt betonte, dass es schön sei, dass man Seitens der Stadt und der Bevölkerung den Menschen eine Starthilfe und eine erste neue Heimat anbieten könne. Jedoch sehe er es als eine Illusion, wenn man denke, viele würden bleiben. „Vielmehr sei es doch so, dass gerade die jungen Menschen einen Schulabschluss machen möchten und dann in größeren Städten arbeiten oder studieren möchten,“ so Matthias Schmiedel.

BSW Geschäftsführer Christian Kamprad sieht eine Chance nur dann gegeben, die Menschen zum Bleiben zu motivieren, wenn in regionalen Unternehmen Arbeitsplätze entstehen würden. „Dazu müssen wir Ängste auf beiden Seiten abbauen und den Menschen die Möglichkeit geben, sich kennenzulernen. Das funktioniert am besten über Praktika,“ so Kamprad.

Auch die unterschiedlichen Auffassungen von Arbeitszeiten seien ein Reibungspunkt, der von beiden Seiten Verständnis erfordert. „Für die Zuwanderer gab es bislang kein Wochenende, Arbeit und Privates verschmelzen zu einem Gesamtpaket und der Leistungsdruck überfordere viele Neuankömmlinge, betont der BSW-Geschäftsführer. „Da ist Aufklärung für beide Seiten das A und O!“

Einen ersten Schritt des Kennlernens ist man beim BSW schon gegangen. Mit Knüppelkuchen, Lagerfeuer, Spezialitäten vom Grill und natürlich auch gekochten Speisen, wurde für das leibliche Wohlbefinden gesorgt. Bei Spielen und andere Gemeinschaftsaktivitäten kamen die Tanndorfer mit den Jugendlichen ins Gespräch.

 

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enviaM unterstützt Colditzer Bildungsprojekte

PM | 24.06.2016

Der Energiedienstleister fördert unter dem Motto „Wir sind hier gern zu Hause“ den Förderverein Sophienschule Colditz und das Bildungs- und Sozialwerk Muldental mit insgesamt 1500 Euro. Die feierliche Scheckübergabe fand am 23.06. im Rahmen des Schuljahresabschlussfestes in der Sophienschule statt.


(vlnr: Wolfgang Heidrich Stadtbibliothek, Ronny Kriz - Projektkoordinator, Konstanze Lange - Enviam, Sonja Schilde Förderverein Sophienschule, Hans Peter Kiesel - Stadtverwaltung Colditz)

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Als Kooperationspartner unterstützt der Förderverein  die Veranstaltung “Schul Skills 2016“ für die Klassenstufen fünf bis zehn der Oberschule Colditz. Bei diesem praxisnahen Berufsorientierungstag erhalten die Schüler die Gelegenheit, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten direkt bei teilnehmenden Unternehmen unter Beweis zu stellen. Ziel ist, die regionale Wirtschaft und den Schulalltag miteinander zu verzahnen.

Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental realisiert mit der finanziellen Zuwendung das Projekt „Stadtbibliothek Colditz – hier sind wir gern vereint zu Hause“. Das Vorhaben fördert die Lese-, Sprach- und Kommunikationskompetenz von Kindern und Jugendlichen. Dazu bietet der Verein verschiedene Aktionen wie Lesepatenschaften und Bibliotheksführungen.

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Belobigungsveranstaltung beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V.

PM | 16.06.2016

Am 10.06.2016 fand wieder unsere alljährliche Belobigungsveranstaltung für Auszubildende und andere Teilnehmer des Bereiches berufliche Bildung statt. Diese Veranstaltung ist bereits seit mehr als 10 Jahren zur schönen Tradition geworden.

Gemeinsam mit den Kostenträgern der Agentur für Arbeit und dem Kommunalen Jobcenter Landkreis Leipzig zeichnen wir einmal jährlich Teilnehmer unserer Bildungsmaßnahmen für besondere Leistungen aus.

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Ein Erfolg, über den sich auch Alexandra Michael, Ausbildungsleiterin beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V., freut: „Ich gratuliere den Teilnehmern, welche bisher immer zuverlässig mit Motivation und Interesse ihren Pflichten nachgekommen sind, ihre Aufgaben ernst nehmen und sich stets bemühen den Anforderungen gerecht zu werden.“

Bei einer Feierstunde wurden 16 Teilnehmer der Berufsausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung (BaE), der Maßnahmen der Berufsvorbereitung (BvB) sowie einer Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung (MAbE/ Projekt „Gegen den Strom“) gewürdigt. Mit Stolz nahmen die Jugendlichen die Belobigungsschreiben und kleinen Geschenke entgegen. Im Anschluss nutzten alle die Gelegenheit sich in gemütlicher Runde bei Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen miteinander auszutauschen.

Ein besonderer Dank gebührt auch den Ausbildern, Lehrkräften und Sozialpädagogen, welche die Jugendlichen täglich in den jeweiligen Fachbereichen betreuen.

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