Aktuelles

4. Juni Ausbildungs- und Studienmesse mit 40 Offerten

LVZ | 26.05.2016

Firmen werben in Grimma um Schulabgänger

GRIMMA. Ein umfangreiches Berufsbildungsangebot für Schulabgänger ist am Sonnabend, 4. Juni, in Grimma zu erleben. Von 10 bis 14 Uhr hat die regionale „Ausbildungs- und Studienmesse“ in der Muldentalhalle, Südstraße, ihre Premiere. bis zum eigentlichen Anmeldeschluss Mitte Mai hatten sich mehr als 40 Aussteller aus Industrie, Handwerk, Handel und der Dienstleistungsbranche registrieren lassen, um hier um die Fachkräfte von morgen zu werben. Zudem können sich die Interessenten über Berufsausbildungsplätze, Studiengänge und alternative Möglichkeiten des Berufseinstieges in Heimatnähe informieren.

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Die Messe wird von den Kommunen des Muldentals, dem Verein Bildungsund Sozialwerk Muldental sowie der Leipziger Volkszeitung veranstaltet. „Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass trotz einer Vielzahl gut entwickelter Firmen in unserer Region die Kenntnis davon bei den potenziellen Bewerbern relativ gering ist“, erklärt Grimmas Oberbürgermeister Matthias Berger (parteilos) den Anstoß für die Messe. Diese bietet den Unternehmen eine zentrale Plattform, auf der sie sich mit interessanten Jobs und Ausbildungsofferten bei künftigen Azubis und Studierenden bekannt machen können. Auch Hochschulen nutzen diese Möglichkeit. Damit bietet die Messe einen umfassenden und kompakten Überblick. Vor allem an die Schüler der 8. bis 12. Klassen gerichtet, werden mehr als 50 Berufe und mehrere Studienrichtungen vorgestellt – die die Besucher an einem Tag und einem Ort kennenlernen können. Der Eintritt ist frei. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Auch nach dem Anmeldeschluss haben Firmen und Bildungseinrichtungen noch die Chance auf eine Teilnahme. Anbieter, die kurzfristig mitmachen wollen, können noch bis zum 1. Juni Kontakt zu den Organisatoren aufnehmen. Für regionale Unternehmen ist die Beteiligung an diesem Berufsorientierungstag mit einem Stand beziehungsweise einem Workshop kostenfrei. Ein Anmeldungsformular kann unter www.grimma.de heruntergeladen werden. Für weitere Fragen steht Doreen Anders vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental zur Verfügung, unter der Telefonnummer 03437/7 07 51 16 sowie per E-Mail unter doreen.anders@bsw-muldental.de.

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Integrationsministerin Petra Köpping zu Besuch in Tanndorf

LVZ D. Rohde | 14.05.2016

Wohnheim für minderjährige Flüchtlinge des BSW feierlich eröffnet

Am Mittwoch wurde am frühen Nachmittag in Tanndorf das Wohnheim für minderjährige Flüchtlinge eröffnet. Der Geschäftsführer des Bildungs- und Sozialwerks Muldental e.V., Christian Kamprad, begrüßte im Rahmen einer kleinen Feierstunde auch die sächsische Staatsministerin für Integration, Petra Köpping (SPD).


Shahed und Matin im Gespräch mit Ministerin Köpping



Kamprad beschrieb in einem kurzen Abriss die Entstehung des Wohnheimes und die Ankunft der ersten Kinder am 23. Dezember 2015.

 

 

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 Er betonte in seiner Ansprache, dass zwar viel geschaffen wurde, die meiste Arbeit jedoch noch vor allen Beteiligten liege. Dabei hatte er die gesetzlichen Rahmenbedingungen im Blick, die die Möglichkeiten für eine abgeschlossene Berufsausbildung betreffen. Derzeit sei es nicht möglich, ohne einen Hauptschulabschluss eine Ausbildung machen zu können, da Prüfungen durch die jeweiligen Kammern nicht abgenommen werden dürften und somit eingetragen werden könnten. Es gäbe Bildungsmodelle, die auch vom BSW angeboten würden, mit denen junge Erwachsene einen Hauptschulabschluss erhalten würden. Leider sei es derzeit noch nicht möglich, volljährige Migranten dort mit einzubinden. Diese würden derzeit noch hinten herunter fallen. In Sachsen sind derzeit über 3000 Lehrstellen unbesetzt und über 40 000 Arbeitsplätze frei, die so besetzt werden könnten.

Er hob hervor, dass es weniger der Freistaat sei, der mit Entscheidungen und Beschlüssen nicht hinterher käme, sondern die Bundesregierung deutlich schneller und effektiver in ihrer Reformarbeit bei den Zugangsvoraussetzungen für Ausbildungsberufe werden müsse. 

An der Arbeit des Freistaates bemängelte er Missstände bei der Umsetzung der eigenen bildungspolitischen Vorgaben. Es könne nicht sein, dass Kinder, die nicht in Grimma beschult werden, einen vollen Schultag mit einem breitgefächerten Lehrplan hätten und die Schule in Grimma täglich nur eine Stunde Deutschunterricht anbieten kann. Jeder könne sich ausrechnen, dass die Kinder und Jugendlichen bei dieser „Intensität“ des Deutschunterrichtes ungefähr fünzehn Jahre benötigen würden, ehe sie einen Schulabschluss erhielten, der es ihnen erlaube eine Lehrausbildung zu beginnen.

Staatsministerin Perta Köpping versprach, dieses Thema vordringlich zu behandeln, da die entsprechenden gesetzlichen Regelungen geschaffen seien und nun auch umgesetzt werden müssten. Sie wolle sich persönlich darum kümmern.

Erfreut zeigte sich die Ministerin über die Integrationsarbeit der Betreuer, die ein enges Netzwerk zu regionalen Vereinen wie dem Ruderclub Grimma e.V. aufgebaut haben. Sie hob hervor, dass das Knüpfen von Kontakten und das Entstehen von sozialen Umfeldern im ländlichen Bereich oftmals besser funktioniere, als es in anonymen Großstädten möglich sei. 

Im Anschluss gab es einen kleinen Rundgang durch die Räumlichkeiten des Wohnheimes, den die Vetreter von Politik, Jugendamt und Arbeitsagentur nutzten, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Christan Kamprad konnte dabei die künftigen Pläne und Ziele für eine erfolgreiche Intergration der Kinder erläutern. Nach einer Inobhutnahme und einer Zeit der ersten Ankunft, werden die Heranwachsenden in einer Wohngruppe betreut und auf ein eigenständiges Leben in einer Wohngemeinschaft außerhalb der Tanndorfer Mauern vorbereitet. Zugleich sollen die Möglichkeiten geschaffen werden, dass die Jugendlichen nach einem erfolgreichen Schulbesuch direkt in Ausbildungbetriebe gehen können.

Hierzu bietet das BSW optimale Rahmenbedingungen an. Der Lehrbetrieb bietet verschiedene Ausbildungszweige an, in denen die Kinder sich durch Praktika ausprobieren können, um herauszufinden, in welche berufliche Richtung sie gehen wollen.


Übersetzer Ali A. Norsei erklärt Petra Köpping das zubereitete Essen

Das erste Praktikum haben einige der 18 Jungs schon erfolgreich gemeistert. Als kleine Stärkung hatten die Jugendlichen in Zusammenarbeit mit der Küche einige afghanische Spezialitäten vorbereitet und konnten mit den Entscheidungsträgern über ihre Zukunft ins Gespräch kommen.

 

 

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Prüfungen im BSW verlaufen erfolgreich-Bestnoten bei der Verbundausbildung

LVZ FRANK PFEIFER | 09.05.2016

Colditz/Tanndorf. Gelaufen sind die Zwischenprüfungen für neun Anlagenmechaniker im Bildungs- und Sozialwerk (BSW) Muldental in Tanndorf. Die Ergebnisse konnten sich laut Ulf Born, Industriemeister Metall, sehen lassen. „Die Lehrlinge, die bei uns eine Verbundausbildung absolvieren, kamen auf Ergebnisse, die zehn bis 15 Prozent besser waren als bei den anderen“,

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sagte der 51-Jährige. Das BSW ist Prüfungsstätte der Industrie- und Handelskammer für Anlagenmechaniker im Leipziger Raum. Neun Lehrlinge mussten sich jetzt dem praktischen Zwischentest stellen. Sie hatten binnen sieben Stunden ein Prüfungsstück zu fertigen, das aus verschiedenen Rohrsystemen besteht, die miteinander verlötet, verschweißt und verschraubt werden mussten. Acht von neun Lehrlingen bestanden.

Am erfolgreichsten schlossen jene mit der Verbundausbildung ab. Dabei handelt es sich um ein Angebot des Bildungs- und Sozialwerks mit dem Ziel, Lehrlinge besser auf das spätere Berufsleben vorzubereiten, ihnen breitere Grundlagen, mehr Handfertigkeiten zu vermitteln. „Dazu haben wir mit derzeit sechs Betrieben der Region Kooperationsverträge abgeschlossen“, erläutert Christoph Pirr, Technischer Leiter des BSW. Jugendliche, in der Regel Absolventen der

Oberschulen, die mit Unternehmen Lehrverträge abgeschlossen haben, erhalten in den Tanndorfer Werkstätten im ersten Lehrjahr die Grundausbildung in den vier Berufsfeldern Metall, Holz, Büro sowie Lager – Handel und Verkauf. Meister betreuen sie in Theorie und Praxis. Später, vor den Zwischen- und Abschlussprüfungen, folgen dann noch zwei vierwöchige Intensivkurse. „Damit unterstützen wir die Berufsausbildung in den Betrieben und bieten eine Ergänzung zu den jeweiligen Lehrausbildungen an“, erklärt Birr. „Für einen bestimmten Zeitraum wird die Verbundausbildung über die Sächsische Aufbaubank finanziert“, so der 57-Jährige weiter. Das BSW baue auf eine jahrelange gute Zusammenarbeit mit mehreren Unternehmen der näheren Umgebung.

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Karriere in der Heimat: Azubi- und Studientag in Grimma am 04.06.2016

PM | 02.05.2016

Sie bilden aus und sind auf der Suche nach geeigneten Bewerbern? Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass trotz einer Vielzahl gut entwickelter Firmen in unserer Region die Kenntnis davon bei den potentiellen Bewerbern relativ gering ist.

Mit verschiedenen Städten der Region richtet die Stadt Grimma und das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. deshalb erstmalig eine„Regionale Berufs- und Studienmesse“in der Muldentalhalle in Grimma aus. Dieser „Berufsorientierungstag“ soll Schülerinnen und Schüler ansprechen, die sich über Berufsausbildungsplätze, Studiengänge und alternative Möglichkeiten des Berufseinstieges in Heimatnähe informieren möchten. Die Messe findet am Samstag, den 04.06.2016 in der Zeit von 10.00 bis 14.00 Uhr in der Muldentalhalle Grimma, Südstraße 80 statt. 

 

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In verschiedenen Vorgesprächen hat sich gezeigt, dass es den idealen Termin zur Vorstellung nicht gibt. Eine möglichst frühzeitige Vernetzung zwischen unseren regionalen Unternehmen, den Schulen, dem Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. und den Schülerinnen und Schülern zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt macht deshalb aus unserer Sicht Sinn. Deshalb möchten wir Unternehmen aus der Region anbieten, sich kostenfrei am Ausbildungs- und Studientag mit einem Stand oder einem Workshop zu beteiligen. Firmen, die Ausbildungsplätze in den nächsten zwei Jahren vergeben, sollten sich noch bis zum 09.05.2016 einen Platz sichern. Die Art und Weise der Präsentation Ihrer Firma steht allein in Ihrem Ermessen. Ein Anmeldungsformular kann unter www.grimma.de heruntergeladen werden.

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Doreen Anders vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. unter genannten Kontaktdaten zur Verfügung.

 

Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V.
Frau Doreen Anders
Karl-Marx-Str. 8
04668 Grimma
Tel. 03437/7075116 oder 0151/65157008
email: doreen.anders@bsw-muldental.de

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BBC-Report über Flüchtlingskinder im Muldental

PM Medienportal Grimma | 26.04.2016

Grimma/Tanndorf. Es waren ungewohnte Tagesabläufe für vier minderjährige Kinder aus Afghanistan, die derzeit in einer Unterkunft für minderjährige Kinder aus Afghanistan des Bildungs- und Sozialwerks Muldental e.V. in Tanndorf untergebracht sind. Die BBC schickte einen ihrer ganz großen Auslandskorrespondenten, Paul Adam, in das beschauliche Muldental, um über den Verbleib und die Zukunftschancen der Minderjährigen aus Afghanistan zu berichten.

Die Geschichten hinter den Einzelschicksalen berührten auch das Team um den Redakteur Paul Adam, der normalerweise direkt von den Brennpunkten der weltweiten Kriegsgebiete berichtet. Dass die BBC auf Tanndorf aufmerksam wurde, ist einer britischen Sprachenstudentin aus Geithain zu verdanken, die an der Paul-Günther-Schule ein Praktikum absolviert. Natascha ist die Nichte der Produzentin und Moderatorin Eleanor Montague, die auch die Beiträge von Paul Adam produziert.

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Das Team aus Großbritannien war von dem Umgang mit den Flüchtlingskindern im Muldental beeindruckt. Vergleichend stellte Paul Adam fest, dass Schule und Unterkunft in Europa als Standard gelten sollten. Ihm seien auch andere Formen der Unterkunft und Fürsorge in England und Europa bekannt, die kein gutes Beispiel seien.

Ungewohnt war für das britische Reporterteam auch der zwanglose Umgang und die Integrationsarbeit, den die mittlerweile fünzehn Jungs aus Tanndorf beim Grimmaer Ruderclub e.V. erfahren dürfen. Sprachprobleme gäbe es augenscheinlich nicht. Sepp Hoffmann, zweiter Vorsitzender des Vereins und Trainer der Tanndorfer „Olympiaruderer“ brachte es dann auch schmunzelnd auf den Punkt: „wo es an der Sprache mangelt, gibt es immer noch Hände und Füße und außerdem „Junge, Junge, Junge!“ versteht jeder!“ Auch für Christian Kamprad war die Einladung und das Hilfsangebot des Grimmaer Ruderclubs fast ein Geschenk des Himmels.

„Wir können den Kindern helfen Bildung zu erlangen, einen Beruf zu erlernen, ein Bett und Essen zur Verfügung stellen aber wir können ihnen nicht die Eltern ersetzen. Ich konnte ein starkes Team aufbauen, dass irgendwo ein Zwischending von Eltern, Freunden und Fürsorgeeinichtung darstellt. Meine größte Sorge war jedoch, was wir den Jungs hier auf dem Land in ihrer Freizeit nichts anbieten können, da ist Langeweile vorprogrammiert. Wenn dann ein solches Angebot, wie das vom Ruderclub Grimma kommt, ist das schon so etwas wie Weihnachten und Ostern zusammen. Für Freizeitaktivitäten haben wir nur ein ganz geringes Budget zur Verfügung und dann steht plötzlich Sepp in der Tür!“

Der Vereinsvorsitzende des Ruderclubs Hubertus von Below, der selbst schon in vielen Ländern studiert und gearbeitet hat, kennt die Ängste, Nöte und Wünsche von Migranten nur zu genau und wollte von Anfang an, dass sich der Verein in die Integration der Zuwanderer einbringt und holte seinen Stellvertreter Sepp Hoffmann mit ins Boot. Seitdem gehören die Kinder mit zum Inventar. Dass Sport nicht nur wichtig für die Fitness ist, liegt dabei auf der Hand. Die Jungs lernen so auf spielerische Weise die deutsche Kultur und die Sprache kennen. Grundvoraussetzungen für einen stolperfreien Start in ihr neues Leben in Deutschland.

Christian Kamprad würde sich aber noch mehr für seine „Jungs“ wünschen. Paten! Auch die Deutschen konnten schon die Vorzüge von Patenschaften kennenlernen. Nach dem zweiten Weltkrieg übernahmen Schweizer Bürger die Versorgung und Integration versprengter deutscher Familien und Wehrmachtssoldaten. Kinder aus Deutschland wurden nach dem Krieg in die europäischen Nachbarländer verbracht, darunter auch Frankreich, die Niederlande, Großbritannien und Irland, die sogenannten Shamrock-Kinder (Kleeblattkinder). 

Genau hier aber liegt das Problem, eine Patenschaft bringt auch eine große Verantwortung mit sich. Der Pate nimmt ein Kind, wie ein Mentor mit an die Hand, vermittelt ihm die Werte unserer Gesellschaft und hilft ihm so bei seiner Ankunft in unserer Gesellschaft. Er wird zur Bezugsperson, zum „besten Freund“ des Kindes oder jungen Erwachsenen.

Kultur kann man nun einmal nicht nur aus Büchern oder Vorträgen erlernen, sondern man muss sie erleben und begreifen; eben sehen, anfassen,schmecken, hören, fühlen und riechen.

Foto und Text: Detlef Rohde

 

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Neuer Vorstand beim BSW

PM | 17.03.2016

Nachfolgende Mitglieder des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental e.V. wurden am 17.03.2016 in den Vorstand gewählt: Hans-Peter Kiesel; Doris Dornheim; Annerose Liebing; Sabine Schreiber; Klaus-Jürgen Linke (v.l.n.r.) Herzlichen Glückwunsch!

 


Biete: Motivation, Können und Fleiß – Suche: Arbeit, Lohn und Glück

LVZ | 16.03.2016

Kontaktbörse gestern in Grimma: Jobcenter bringt 600 Arbeitssuchende mit 30 Arbeitgebern zusammen

GRIMMA. Als Geschäftsführer des Bildungs- und Sozialwerks Muldental (BSW) mit 100 Beschäftigten habe er schon viele Einstellungsgespräche geführt, sagte Christian Kamprad. Und so wünschte er der Arbeitgeber-Kontaktbörse viele gute Sekunden: „Erfahrungsgemäß entscheidet diese eine Sekunde darüber, ob Bewerber und Arbeitgeber zueinanderkommen“, so der Mitausrichter. Das Kommunale Jobcenter des Landkreises Leipzig hatte gestern 600 Arbeits- und Ausbildungssuchende in den Grimmaer Rathaussaal geladen.


Andrang im Grimmaer Rathaussaal: Zahlreiche Arbeits- und Ausbildungssuchende informieren sich an den diversen Firmenständen. Foto: Frank Schmidt

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 Teamleiterin Doreen Simmler: „Einmal im Jahr bringen wir sowohl in Borna als auch in Grimma die Vertreter der Firmen mit den Leistungsempfängern zusammen. Fast 30 Betriebe haben mehr als 200 Stellen dabei.“ In Borna war die Kontaktbörse am Donnerstag im Stadtkulturhaus durchgeführt worden. In Grimma gab Benjamin Pfeil aus Mutzschen gestern seine Unterlagen am Stand von Kaufland ab. Der 24-Jährige möchte Kaufmann im Einzelhandel werden:  „In der 10. Klasse wurde bei mir ein gutartiger Hirntumor festgestellt. Eine Reha jagte die nächste. Jetzt geht es voran, endlich könnte ich meine Ausbildung beginnen.“ Er sei kontaktfreudig, hilfsbereit und optimistisch, sagte der junge Mann mit Staplerschein: „Ich wäre total happy, wenn’s klappt!“ Früher habe sie sich sehr bemühen müssen, um Unternehmen zur Kontaktbörse zu bewegen, sagte Doreen Anders, Betriebsberaterin beim BSW: „Diesmal meldeten sich die Firmen sogar selbst.“ Der demografische Wandel schlage unerbittlich zu, die Betriebe suchten händeringend Lehrlinge und Fachkräfte. Max Weber, Richard Schulze, Jonas Berger, Jonas Müller und Philipp Friedrich, allesamt Neuntklässler aus dem Ortsteil Böhlen, informierten sich bei Böttcher Transporte. Der eine möchte Fitnesskaufmann werden, der andere IT-Experte, die nächsten wollen irgendwas mit Medizin oder Landwirtschaft machen, der Fünfte im Bunde interessiert sich für den Beruf des Kraftfahrers: „Der Lehrbetrieb Lehrbetrieb soll nicht so weit entfernt, das Team nett und der Lohn angemessen sein.“ So gewünscht, überprüfte Mitorganisatorin Sandra Jurzok am Computer schriftliche Bewerbungen auf mögliche Rechtschreibfehler. Wer noch kein gutes Bewerbungsfoto hatte, war bei Fotograf Oliver Diecke genau richtig. Er setzte die Bewerber möglichst dynamisch in Szene. Enrico Kain, Leiter des Wohn- und Seniorenzentrums Frohburg, war gestern auf der Suche nach künftigen Führungskräften. Iris Tetzner von der Grimmaer K+S Seniorenresidenz bot auch Quereinsteigern eine Chance: „Wir suchen Alltagsbegleiter für Spaziergänge, Sitztanz und Gedächtnistraining.“ Kurt-Uwe Andrich, Inhaber der Denkmalschmiede Höfgen, umwarb potenzielle Allroundgenies für Küche, Bankett und Restaurant. Unter den Interessenten mit Laufzetteln gab es auch welche, die sich nur Stempel und Unterschriften abholten, um gleich wieder nach Hause zu gehen. Die Mehrheit aber informierte sich gründlich. Wie jene 30-jährige Hartz-IV-Empfängerin aus Bad Lausick, die sich ihre Mütze vorgestellt tief ins Gesicht gezogen hatte und anonym bleiben wollte: „Ich suche einen Job im Büro. Aussichtslos. Auf meine Bewerbungen reagiert man nicht mal. Es ist ein Scheiß-Gefühl. Wenn ich Arbeit hätte, könnte ich den Führerschein machen und mir ein Auto leisten. So aber habe ich weder das eine noch das andere. Wie soll ich da mobil sein?! Ein Teufelskreis!“ Bessere Karten schien Alexander Zitzer aus Wurzen zu haben. Der 38-Jährige, der vor sieben Jahren aus Kasachstan gekommen war, ist Mechatroniker. Er ließ sich sämtliche Kontakte geben, um seine 34-seitige Bewerbung zielgerichtet per E-Mail zu versenden – an die Bahn oder DHL. Josephiene Delitz von DHL: „Wir expandieren, konnten ein neues Terminal eröffnen und suchen Operations-, Ramp-, Security- und Customs-Agents.“ Lauter Agenten, ein echter Agenten-Thriller! Spannend ist auch das Projekt, das BSW-Geschäftsführer Kamprad für Ende April ankündigte: „Dann beginnen wir mit unseren Kursen für Analphabeten. Die haben es auf dem Arbeitsmarkt am allerschwersten.“

 

 

 

 

 

 

 

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Ein herzliches Willkommen

PM | 10.03.2016

Das Kompetenzteam und das Team der Schulsozialarbeit begrüßen ganz herzlich Jasmin Goral in ihrer Mitte.

Frau Goral wird die Arbeit von Frau Sembdner im Jugendclub Colditz fortsetzen und an der Oberschule Colditz das durch den Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt „Kompetenzen kompakt“ betreuen.

v.l. Sandra Jurzok, Anja Pohle, Maria Schmidt, Jasmin Goral, Christin Gruhle, Virginie Lösch, Karsten Liepe, Constanze Nötzel

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Unser gut vernetztes und erfahrenes  Team der Kinder- und Jugendhilfe an den Schulen in Borna, Böhlen (Grimma), Mutzschen, Zschoppach und Colditz sowie dem Jugendcenter fördert junge Menschen auf ihrem Weg des Heranwachsens und bietet sozialpädagogische Unterstützungsleistungen an.

Wir wünschen Frau Goral einen guten Start.

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Einsatz in Golzern?

Medienportal Grimma Sören Müller | 17.02.2016
Grimma/Golzern. Dichter Rauch quillte gestern aus der Waschküche der Tagesgruppe des BSW in Golzern, keine zwei Minuten später rückte auch schon die Freiwillige Feuerwehr Grimma an. Was war der Grund?

Dass es sich hierbei um eine Übung handeln würde, konnte man nur schwer vermuten, mit einer Nebelmaschine wurde die Waschküche und der Flur des Hauseinganges des Gebäudes vernebelt und damit der erste Fluchtweg realistisch abgeschnitten. Im Gebäude, welches das Bildungs und Sozialwerk Muldental (BSW) betreibt, sind die Wohngruppe und die Tagesgruppe untergebracht.

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Es dauerte nicht lange bis die Ersten den simulierten Rauch bemerkten. Nun hieß es Ruhe bewahren um die etwa 20 Kids und Jugendliche aus dem Gebäude zu schaffen. Der interne Feueralarm ertönte und man sammelte sich auf den vorgesehenen Sammelplatz. Die Freiwillige Feuerwehr Grimma rückte an und simulierte realistisch, allerdings ohne Wassereinsatz, wie jetzt der Einsatz aus Sicht der Brandbekämpfer abläuft. Lageerkundung, Innenangriff sowie die Vermisstensuche und anschließende Rettung waren hier der Schwerpunkt. Wehrleiter Michael Grimm, welcher natürlich auch als Einsatzleiter in echten Einsätzen fungiert, erklärte den interessierten Kindern und Jugendlichen welche Abläufe jetzt wichtig sind, warum jeder Handgriff der Einsatzkräfte sitzen muss und was man stets als Betroffener beachten sollte.

Für alle Beteiligten ist das Ganze natürlich kein Showact. Bewohner und Betreuer konnten so den monatelangen "Theorieberichten und Belehrungen" etwas praktisches abgewinnen.  Auch für die Feuerwehr sind solche Übungen wichtig. Neben der Öffentlichkeitsarbeit, welche man damit verfolgt um den so wichtigen Nachwuchs zu gewinnen, hat das Ganze auch einen taktischen Sinn. Wo sind die Brandschutztechnischen Anlagen im Haus? Wo ist der nächste Hydrant? Im Ernstfall hat man sich mit Ortskenntnis natürlich einen Vorteil geschafft, erklärte uns Grimm.

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Neue Stellenausschreibung!

Das Bildungswerk Muldental e.V. sucht engagierte Sozialpädagogen zur Unterstützung von minderjährigen Flüchtlingen. Näheres Erfahren Sie auf der Seite Job | Karriere.


Freie Träger bringen Schwung – seit 25 Jahren

LVZ Haig Latchinian | 13.11.15

Wenn das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) jetzt sein 25. Jubiläum feiert, werden im Grimmaer Rathaus besonders auch die Verdienste eines Mannes gewürdigt, der inzwischen hochbetagt weder stehen noch laufen kann. Als stiller Held scheute der Grimmaer Günter Zweynert bisher das Rampenlicht. Doch zur Festveranstaltung besteht Geschäftsführer Christian Kamprad (51) darauf, den 86-Jährigen im Rollstuhl als Ehrengast zu begrüßen.

Ein Vierteljahrhundert BSW – eine Erfolgsgeschichte. Dabei gründete sich der Freie Träger unmittelbar nach der Wende aus der Not heraus. „Das war die Zeit, als in Grimma der Chemieanlagenbau abgewickelt wurde und weit über 200 Lehrlinge plötzlich ohne Ausbildungsbetrieb dastanden“, erinnert sich Doris Dornheim, BSW-Mitarbeiterin der ersten Stunde. „Wir gründeten zunächst einen Förderverein, der all die angehenden Instandhaltungsmechaniker, Köche und Bürokaufleute auffing. Bald darauf bekamen wir vom Arbeitsamt weitere junge Leute zugewiesen, die sonst auf der Straße gestanden hätten.“ Einer grassierenden Jugendarbeitslosigkeit setzten Kollegen wie der langjährige Vorsitzende Bernhard Weigel und der damalige Geschäftsführer Günter Zweynert besagtes BSW entgegen.

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Zweynert hatte es nie leicht. Er wuchs in Kriegszeiten auf. Mit 17 erkrankte er an Kinderlähmung. Ein Vierteljahr lag er im Krankenhaus. Mal an Krücken, mal am Stock – das Laufen fiel ihm schwer. Der gelernte Industriekaufmann unterrichtete an der Betriebsberufsschule des späteren Maschinen- und Apparatebaus Grimma (MAG). Nach seinem Ingenieurstudium verschlechterte sich sein Gesundheitszustand rapide. Die Kräfte ließen nach, er konnte nicht mehr vor der Klasse stehen. Er wechselte als wissenschaftlicher Mitarbeiter zur Leipziger Zentralstelle des Ministeriums für Schwermaschinenbau. Dort entwickelte er Unterrichtsmittel weiter – Folienreihen, Filme, Modelle. 20 Jahre pendelte der zweifache Familienvater zwischen Grimma und Leipzig. Nach der Wende war für den Gehbehinderten zunächst Schluss. Er war Anfang 60, als ihn der Hilferuf des neu gegründeten Fördervereins der Berufsschule Grimma erreichte: „Die suchten einen Geschäftsführer.“

Günter Zweynert nahm die Herausforderung an. Ob er ahnen konnte, auf was er sich da einließ? Junge Leute in 23 Ausbildungsberufen – von der Arzthelferin über den Gärtner bis zum Kfz-Mechaniker – für alle musste es irgendwie weitergehen. „Zusätzlich schickte das Arbeitsamt noch jede Menge Ungelernte – mit einem Mal hatte ich 500 Jugendliche am Hals.“ Auf der unvergessenen Elternversammlung in Grimmas Roter Schule verpflichtete sich der Vorstand, die ihm anvertrauten jungen Leute bis zu deren Abschluss zu begleiten.

Der Geschäftsführer des damals größten Betriebes im Süden des Muldentalkreises hielt Wort. Als Kassenwart engagierte sich Zweynert sogar noch weit über das Rentenalter hinaus für den Verein. Um die Ausbildung abzusichern, kaufte er das ehemalige Tonwarenwerk in Tanndorf, die Gärtnerei und das Kinderferienlager. Er mietete Kaufhalle und Schulküche an, erwarb in Golzern die damalige Schule, dazu noch ein Heim in Göttwitz. Außerdem übernahm er das Bungalowdorf in Olganitz. Nach dem Vorbild moderner Unternehmen baute er auch die Verwaltung des Freien Trägers auf.

Doris Dornheim, Assistentin des Geschäftsführers, die mit 62 Jahren noch immer im Dienst ist, bezeichnet ihren einstigen Chef als Kämpfernatur: „Herr Zweynert war stets gewissenhaft, er verkörperte eben noch die alte Schule. Immer gab er auch Lernbehinderten eine Chance. Obwohl ihm das Laufen einige Probleme bereitete, ließ er sich nie etwas anmerken. Wenn er die Sache damals nicht mit dieser unbändigen Energie durchgezogen hätte, stünden wir nicht dort, wo wir jetzt stehen.“ Der heutige Geschäftsführer, Christian Kamprad, lobt den Altvorderen in den höchsten Tönen: „Günter Zweynert hatte damals das finanzielle und inhaltliche Fundament gelegt, auf dem wir weiter aufbauen können.“

Zweynert gilt als graue Eminenz. Noch weit nach seinem 70. Geburtstag versammelten sich die ehemaligen Kollegen bei ihm zu Hause am runden Tisch. Das BSW liegt Zweynert nach wie vor am Herzen. Er hat volles Vertrauen zu seinen Nachfolgern und konnte sich daher beruhigt ins Private zurück ziehen. An der Seite seiner Frau Marga unternahm er verschiedene Reisen. Mit dem Auto ging es bis Spanien und zum Nordkap. Der Ford ist entsprechend umgebaut, so dass der Rollstuhlfahrer über eine Rampe ins Wageninnere gelangt. Die Söhne Ulf und Helge kümmern sich liebevoll um die Eltern. Die sitzen oft vor dem Fernseher und verfolgen die Weltnachrichten mit großer Sorge. Günter Zweynert ist trotz seines hohen Alters auf dem neuesten Stand der Technik. „Ich habe meiner Frau ein iPad geschenkt. Darauf mache ich alles – Homebanking, Spiele, Mailverkehr.“ Unter anderem schreibt sich der 86-Jährige mit Verwandten in Amerika, die ihn auch schon in Grimma besucht haben.

Zweynert verpasst keinen Zeitungsartikel über das BSW. Er weiß: Die geburtenschwachen Jahrgänge veränderten alles. Die überbetriebliche Ausbildung tritt mehr und mehr in den Hintergrund, inzwischen suchen die Firmen händeringend nach Lehrlingen. Das ist auch der Grund, weshalb die 100 Mitarbeiter des Trägers neue Wege gehen müssen. Von Schulsozialarbeit in Colditz, Böhlen und Borna über Wohngruppen für Kinder aus schwierigen Familien bis hin zum Projekt „Gegen den Strom“ für gestrandete junge Erwachsene – das BSW entdeckt nun sogar die Senioren als Zielgruppe und kümmert sich perspektivisch auch um junge Flüchtlinge.

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BSW Muldental hilft: Zwölf jugendliche Flüchtlinge kommen nach Tanndorf

LVZ Frank Pfeifer | 07.11.2015

Erstbetreuung im Bildungs- und Sozialwerk / Dauerhafte Unterbringung in Colditzer Kernstadt

Colditz. Eine Gruppe von zwölf minderjährigen Flüchtlingen will das Bildungs- und Sozialwerk (BSW) Muldental in Tanndorf aufnehmen. Der Teil von ihnen, der nach der Überprüfung in Deutschland bleiben darf, soll eine dauerhafte Bleibe in der Kernstadt von Colditz erhalten. Dort ist an der Oberschule die Einrichtung einer Klasse geplant, in der Deutsch als Zweitsprache (DaZ) unterrichtet wird.

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Vor reichlich 20 Flüchtlingsunterstützern erläuterte BSW-Geschäftsführer Christian Kamprad am Donnerstagabend im Beratungsraum über dem Zschadraßer Festsaal die Details des Vorhabens, und wie es dazu kam. Demnach handelt es sich um Jugendliche, die es auf sich gestellt schafften, in Deutschland einzureisen, also in der Regel ab einem Alter von zwölf Jahren. Sie wurden bisher von den Jugendämtern der Großstädte betreut, in denen sie aufgegriffen wurden. Diese sind aber überlastet, weshalb sie jetzt verteilt werden.

„Ursprünglich sollten Gruppen von 40 bis 60 Jugendlichen geschaffen werden“, erklärte Kamprad. „Die freien Träger im Landkreis meinten aber, das kommt nicht in Frage. Solche großen Gruppen erschweren die Integration.“

Das Angebot des BSW umfasst deshalb zwölf Jugendliche, eventuell ein bis zwei mehr, wenn dadurch vermieden werden kann, Geschwister zu trennen. Sie sollen in Tanndorf ankommen, wo sie gesundheitlich untersucht werden. Geprüft wird, ob sie einen Pass haben, ihre Altersangaben stimmen und ob es Angehörige in Deutschland gibt.

„Der Teil, der nicht weiter vermittelt wird, soll in Colditz betreut werden“, so Kamprad. „Da geht ES vielleicht um sechs bis acht Jugendliche.“ Zwei Gebäude sind im Gespräch. Die evangelische Kirchgemeinde hat das ehemalige Luisa-Heim im Zentrum vorgeschlagen. Das wäre auch der Favorit von Bürgermeister Matthias Schmiedel (parteilos), es müsste aber für viel Geld saniert werden. Deshalb brachte die Stadt als Alternative die BBS ins Spiel, dort wird eine Etage kaum genutzt. „Wir werden uns bald für eine der beiden Lösungen entscheiden“, erklärte Kamprad.

An der Oberschule soll laut Schmiedel zum Jahreswechsel hin oder im neuen Jahr eine DaZ-Klasse eingerichtet werden. „Das kommt aber darauf an, wie viele Flüchtlingskinder wir insgesamt in der Stadt haben“. sagte er. Zurzeit leben 39 Asylbewerber in Colditz, davon fünf Elf- bis 18-Jährige. Nach dem Verteilerschlüssel soll die Kommune rund 120 Flüchtlinge aufnehmen, die stadteigene Wohnungsgesellschaft hat noch freie Räume zur Vermietung.

Die evangelische Pfarrerin Angela Lau schlug vor, eine Kontaktperson für Flüchtlinge zu benennen. Deren Aufgabe, so wurden sich alle schnell einig, lasse sich nicht nebenbei erfüllen. Es müsse eine feste Stelle geschaffen werden, die mit einer geeigneten englischsprechenden Person besetzt wird. Weil das zügig geschehen muss, will sich Schmiedel um eine Förderung kümmern. Langfristig ließe sich das Integrierte Handlungskonzept nutzen, das derzeit erarbeitet wird; ab Sommer 2016 könnte die Stelle zu 95 Prozent über den Europäischen Sozialfond finanziert werden.

 

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