Aktivitäten

Ausflug in den Leipziger Zoo

PM | 18.07.2016

Grimma. Pünktlich 9.24 Uhr Pfiff es und der Zug Richtung Leipzig startete. Zuvor hatten sich ca. 16 Kinder mit deren Müttern am Bahnhof Grimma getroffen um gemeinsam mit pro migrantum zu einem Ausflug in den Leipziger Zoo zu starten.  Dort angekommen warteten neben einer Vielzahl anderer Besucher natürlich auch Affen, Löwen und Elefanten.

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Schnell fanden die Kinder den Weg zu ihren Lieblingstieren wo man sie mit großen Augen bestaunte. Füttern war natürlich verboten, jedoch reiten konnten die Kinder unter anderem auf einem Kamel und die eine oder andere Ziege wurde  im Streichelzoo verwöhnt. Am Nachmittag, nachdem die Familien sich mit den selbstgemachten heimischen Spezialitäten gestärkt hatten, wurde noch schnell der Kinderspielplatz erobert. Alsbald hieß es dann aber auch schon wieder Abschied nehmen und auf der Heimfahrt träumten bereits einige der Kinder von ihren Abenteuern im Leipziger Zoo.

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Muslime im Muldental beenden Fastenmonat - Tanndorfer Jugendliche des BSW feiern mit Nachbarn Zuckerfest.

PM D. Rohde | 07.07.2016

Colditz/Tanndorf. Was für den Deutschen das Osterfest ist, ist für den Muslim der Ramadan. Gestern feierten tausende Muslime in Deutschland das Ende des Fastenmonats mit einem großen Fest. In diesen Fastenmonat waren auch 20 Minderjährige aus Afghanistan eingebunden, die seit dem 23. Dezember beim Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. ihre neue Heimat gefunden haben.


                           
Bürgermeister Matthias Schmiedel lies es sich nicht nehmen, 
        seinen neu hinzugewonnen Mitbürgern einen Besuch abzustatten.
Foto: Detlef Rohde

Die meisten der Jugendlichen haben bei Terrorhandlungen ihre Familien verloren. Doch was passiert eigentlich im Ramdadan und welche Ähnlichkeiten – auch weitläufige – gibt es zum Christentum? Einen Monat lang durften die Gläubigen nur vom Mondaufgang bis Monduntergang etwas essen und trinken. Diese religiöse Tradition basiert im Islam auf der Annahme, das der Koran erstmals für die Menschen auf die Erde gesandt wurde.

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Mit dem Fest des Fastenbrechens findet das höchste Glaubensfest seinen offiziellen Abschluss. Es wird für mehrere Tage begangen. Wie bei den Christen an Weihnachten, gibt es bei den Muslimen für die Kinder reichlich Süßigkeiten und Geschenke. Streitigkeiten werden beigelegt, ein neues Jahr beginnt. Viele Textpassagen des Korans sind ähnlich denen in der Bibel. In Koran und Bibel sind die Regeln für das Zusammenleben der Menschen und die Preisung von Gott oder Allah klar geregelt.

Gerade wenn Muslime oder Christen in andere Länder ziehen, freiwillig oder gezwungener Maßen, da in ihrer Heimat Krieg herrscht, bekommt der Glaube eine besondere Bedeutung. Er bietet Halt und gibt Kraft, um in einem neuen Leben mit einer absolut anderen Kultur zu bestehen. Wer dieser Tage in Häuser kommt, in denen Muslime leben, wird von einer noch unglaublicheren Gastfreundschaft erfahren, als sonst. Generell ist es vom muslimischen Glauben her ein Muss, seine Gäste willkommen zu heißen und ihnen das Gefühl zu geben, zu Hause zu sein. Gleiches findet man auch in der Bibel. Auch dort wird die Gastfreundschaft als ein ehernes Gesetz festgeschrieben.

So ist es bei den Katholiken Brauch, dass der Papst vor Ostern am Gründonnerstag die Fußwaschung an armen, kranken oder flüchtigen Menschen durchführt, ein symbolisches Zeichen für Demut, das daran erinnert, das Jesus seinen Jüngern vor dem letzten Abendmal die Füße wusch. Diese Handlung war in der damaligen Zeit, also vor fast 2500 Jahren durchaus in jedem Haushalt üblich, da die Gäste nach einer langen und entbehrungsreichen Reise erschöpft waren und so willkommen geheißen wurden.

Die Schriften der Religionen an sich, sind so unterschiedlich gar nicht, es ist eher die Auslegung und die ist auf beiden Seiten manchmal sehr kreativ gestaltet.
Kreativ waren am Dienstag auch die Tanndorfer Jungs, die im Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. untergebracht sind. Sie luden zu ihrem Fest Nachbarn ein, um sich einfach mal näher kennenzulernen. Auch der Colditzer Bürgermeister Matthias Schmiedel ließ es sich nicht nehmen, seinen neu hinzugewonnen Mitbürgern einen Besuch abzustatten.

Das Stadtoberhaupt betonte, dass es schön sei, dass man Seitens der Stadt und der Bevölkerung den Menschen eine Starthilfe und eine erste neue Heimat anbieten könne. Jedoch sehe er es als eine Illusion, wenn man denke, viele würden bleiben. „Vielmehr sei es doch so, dass gerade die jungen Menschen einen Schulabschluss machen möchten und dann in größeren Städten arbeiten oder studieren möchten,“ so Matthias Schmiedel.

BSW Geschäftsführer Christian Kamprad sieht eine Chance nur dann gegeben, die Menschen zum Bleiben zu motivieren, wenn in regionalen Unternehmen Arbeitsplätze entstehen würden. „Dazu müssen wir Ängste auf beiden Seiten abbauen und den Menschen die Möglichkeit geben, sich kennenzulernen. Das funktioniert am besten über Praktika,“ so Kamprad.

Auch die unterschiedlichen Auffassungen von Arbeitszeiten seien ein Reibungspunkt, der von beiden Seiten Verständnis erfordert. „Für die Zuwanderer gab es bislang kein Wochenende, Arbeit und Privates verschmelzen zu einem Gesamtpaket und der Leistungsdruck überfordere viele Neuankömmlinge, betont der BSW-Geschäftsführer. „Da ist Aufklärung für beide Seiten das A und O!“

Einen ersten Schritt des Kennlernens ist man beim BSW schon gegangen. Mit Knüppelkuchen, Lagerfeuer, Spezialitäten vom Grill und natürlich auch gekochten Speisen, wurde für das leibliche Wohlbefinden gesorgt. Bei Spielen und andere Gemeinschaftsaktivitäten kamen die Tanndorfer mit den Jugendlichen ins Gespräch.

 

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Ramadanabschluss mit jungen Flüchtlingen in Tanndorf gefeiert

PM | 06.07.2016

Colditz. Für jeden Moslem ein wichtiger Bestandteil der Fastenzeit ist es auch das Ende genau dieser zu feiern. Hierzu haben sich am Mittwoch dem 06.07.2016 nicht nur die Jungen der Flüchtlingswohngruppe getroffen, auch Einheimische unter ihnen der Colditzer Bürgermeister Matthias Schmiedel fanden den Weg auf das Gelände des Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. in Tanndorf.

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Hier begrüßte sie der Geschäftsführer Christian Kamprad, welcher ebenso wie Vertreter der Colditzer Willkommensgruppe gespannt war, was die Jungen in der Gemeinschaftsküche vorbereitet hatten. Neben selbstgemachten Wraps sind diverse köstliche Gerichte aufgetischt worden, wer mochte konnte sich aber auch einfach einen Knüppelkuchen an der Feuerschale zubereiten.   Bis spät in den Abend haben sich so die Gäste in gemütlicher Atmosphäre versammelt und sind bei interessanten Gesprächen mit den Flüchtlingen in Kontakt gekommen.

 

 

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Sommerfest im Juttapark

PM | 06.07.2016

Grimma. Rund 60 Personen mit Migrationshintergrund sind der Einladung von UNO MONDO und dem Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. gefolgt und feierten ein interkulturelles Sommerfest in Höfgen. Bei strahlendem Sonnenschein standen die ehrenamtlichen Helfer von UNO MONDO an der Hängebrücke Grimma um die Teilnehmer für eine Fahrt mit der Fähre zu begrüßen.  Gemeinsam ging es zur nahegelegenen Schiffsmühle. Von hier aus führte sie ein kurzer Fußmarsch zum Juttapark. Hier warteten bereits die Mitarbeiter des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental e.V., welches mit dem Projekt „pro migrantum“ eine Kontaktstelle für Menschen verschiedenster Kulturen ins Leben gerufen hat, mit einem reichlichen Picknick.

 

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Ob selbstgemachter Kuchen, indisches Brot oder Gebäck aus Syrien die verschiedenen Speisen fanden schnell ihre Abnehmer. Während die Kinder sich auf der Wiese und nahegelegenem Juttaturm austobten, konnten sich die Erwachsenen in interessanten Gesprächen austauschen, bevor sie der Rückweg entlang der Mulde wieder nach Grimma führte.

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