Bildungsprojetkt "Plan B"

Projektbeschreibung:

Das Projekt zur Förderung von längerfristig nicht beschulbaren Kindern und Jugendlichen „Plan B“ bietet den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten, ihre momentane Situation zu erkennen, zu hinterfragen und positiv zu verändern.

Das Projekt als alltagsstrukturierende Maßnahme hat die Stärkung der Persönlichkeit im Focus.

Gemeinsam werden Optionen erarbeitet, um im weiteren Verlauf in den geregelten Schul- bzw. Ausbildungsbetrieb zurückzukehren und neue Lebensperspektiven zu entwickeln.

Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit ist eine von Vertrauen geprägte Beziehung zu den Teilnehmern, welche sich  durch das Qualitätskriterium einer begrenzten Teilnehmerzahl auszeichnet.

Gesetzliche Grundlage:

Leistungsvereinbarungen basierend auf der Grundlage nach § 78f des SGB VIII im Freistaat Sachsen. Der Leistungserbringer leistet Hilfe zur Erziehung nach den §§ 35 und 35a des SGB VIII.

Zielgruppe:

Aufgenommen werden Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse, die den Schulbesuch aufgrund von starken Verhaltensauffälligkeiten massiv verweigern und von schuleigenen Reintegrations-bemühungen nicht mehr erreicht werden.

In unserem Projekt werden max. 6 Jugendliche (gemischt geschlechtlich) im Alter von 12-18 Jahre betreut.

Ziel:

Ziel der außerschulischen Projekte ist es, von der Schule abgewandte Jugendliche, die zum Teil über Monate und Jahre der Schulpflicht nicht nachgekommen sind, wieder an einen geregelten, strukturierten Alltag zu gewöhnen.

Sie sollen sich den Anforderungen schulischer und lebenspraktischer Art stellen und lernen, ihr Leben selbstbewusster und selbstbestimmt zu meistern.

Leistungen und Methoden:

Unser außerschulisches Projekt „Plan B“ für schulferne Jugendliche kennzeichnet eine Kombination von sozialpädagogischer Betreuung und Förderung, schulischem Lernen und berufsorientiertem Lernen (Werkstattarbeit).

Resultierend aus der beschriebenen Zielgruppe besteht der Arbeitsfocus auf einem interdisziplinären, am Einzelfall orientierten Ansatz, mit folgenden zentralen vier pädagogischen Handlungskomponenten:

  1. Sozialpädagogische Komponente
  2. Lernpädagogische Komponente
  3. Werkpädagogische/ Arbeitstherapeutische  Komponente
  4. Erlebnispädagogische – und Gestaltungspädagogische Komponente

Fachliche Ausrichtung:

Ø  Multiprofessionelles Team

Ø  Case Management

Ø  Einzelfall –und Soziale Gruppenarbeit

Ø  Arbeitstherapie

Ø  Erlebnis-und gestaltungspädagogische Angebote

Ø  Fernbeschulung in Kooperation mit der Web Schule des Leipziger Interventionszentrums (LIZ)

Ø  Netzwerkarbeit und Kooperationsarbeit (Jugendämter, Schulen, Schulsozialarbeiter etc.)

Ø  Elternarbeit