Kinder- und Jugendarbeit

Ferienspaß im Jugendcenter Colditz lockte etliche Kinder und Jugendliche

PM 07.04.2018 | M. Sembdner

Osterspiele, Badespaß im Bad Lausicker „Riff“ und Basteln zum Thema Pflanzen - mit diesen Angeboten lockte das Jugendcenter Colditz in den diesjährigen Osterferien. 57 Kids im Alter von 8 bis 14 Jahren nahmen an dem Ferienprogramm, veranstaltet vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V., teil.


Foto: privat

Während der Osterspiele mussten die Kinder im Team Punkte erspielen, um den Hasen zu finden und den Osterschatz knacken zu können. Eier-Lauf mit Osterlimbo, Eier-Boccia und Osterpantomime förderten nicht nur den Teamgeist, sondern brachten auch einen großen Spaß- und Unterhaltungsfaktor mit sich.

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Im „Riff“ in Bad Lausick konnten die Teilnehmer(innen) schwimmen, rutschen, springen und sich mal so richtig in dem nassen Element austoben. Wer wollte, konnte durch ausdauerndes Bahnenschwimmen den Seepferdchen-Pass absolvieren, für welchen die jungen Menschen beim nächsten Besuch freien Eintritt bekommen. Die Augen der Kids strahlten sichtlich voller Stolz.


Foto:privat  

Beim Basteln zum Thema Pflanzen durften sich die Kinder und Jugendlichen kreativ ausleben. Sie konnten Grasköpfe und Kresse-Eier herstellen, Blumenvasen und Töpfe verzieren, Blüten falten und Pflanzen kreieren. Dabei waren ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Am Ende der Veranstaltung konnte sich jedes Kind eine Pflanze für den selbst gestalteten Blumentopf mitnehmen. 

Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer und Unterstützer dieses Ferienprogrammes, welches dem Colditzer Nachwuchs erlebnisreiche Osterferien ermöglichte. Zu danken ist dem Team vom BSW und JCC, der BSW Schlossgärtnerei in Tanndorf, Marticke Partyservice, dem Hort der Volkssolidarität  sowie dem Team des Bad Lausicker „Riff“.

Soz.-päd. Maria Sembdner, Offene Kinder- und Jugendarbeit Colditz

okja.colditz@bsw-muldental.de

 

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Basteln, Spielen und Ausprobieren – Herbstferienprogramm gut besucht

Jasmin Goral / C. Gruhle | 16.11.2017

Zwei Wochen Herbstferienprogramm gab es wieder im Jugendcenter Colditz, veranstaltet vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V., zu erleben. Knapp 50 Kinder nahmen die verschiedensten Angebote an.


(Bild privat)

 

In der ersten Ferienwoche konnten sich die Kinder und Jugendlichen bei einem Herbstferienprojekt unter dem Motto „Superhelden“ auf dem Schloss Colditz ausprobieren. In Kooperation mit der Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Sachsen e.V. konnte zwischen einem Trickfilm-, Zirkus-, und Kunstworkshop gewählt werden. Insgesamt 5 Tage wurde in den unterschiedlichen Workshops an den einzelnen Projekten gearbeitet. Am letzten Tag hieß es dann „Bühne frei!“ Die Ergebnisse wurden öffentlich präsentiert. Das Ergebnis aus dem Kunstworkshop – ein lebensgroßer Superheld, schmückt seit einiger Zeit das Foyer der Oberschule Colditz und kann dort bestaunt werden.

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Die zweite Ferienwoche begann mit einem „Tag des Kürbis.“ Acht große und kleine Teilnehmer_Innen erfuhren, wie aus einem Lebensmittel verschiedene Kreationen entstanden und beim Schnitzen, Kochen und Basteln alles vom Kürbis verwendet werden konnte. Die selbstgemachte Kürbissuppe sowie das Kürbisbrot schmeckten dann auch dem letzten Kritiker gut und die gruseligen Kürbisköpfe fanden sicherlich ihren Platz zu Halloween vor jedem Haus. Am darauffolgenden Tag wurde es sportlicher. Insgesamt 16 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren tobten sich im EuroEddy´s FamilyFunCenter in Leipzig so richtig aus. Über drei Stunden hatten sie Zeit zum Spielen, Klettern, Rutschen und Spaß haben. Am 12.10.2017 wurde es dann ab 18 Uhr schaurig gruselig im Jugendcenter Colditz. Die alljährliche Gruselparty stand an. In einer beschaulichen Runde, bestehend aus Hexen, Skeletten und Gespenstern, wurden zahlreiche Mitmachspiele durchgeführt. Als kleine Stärkung gab es unter anderem Hexenpunsch mit Glubschaugen und eingewickelte Finger zu verspeisen.

 

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Ferienspaß für kleine Bildhauer

LVZ F. Schmidt | 22.07.2016

Halbzeit im Ferienprogramm Jugendcenter Colditz

Colditz. Unter dem Dach des Jugendcenters Colditz im Wettiner Ring sowie unter Regie des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental können sich Kinder und Jugendliche an einem Ferienprogramm beteiligen. Über die gesamten Sommerferien hinweg kümmert sich Jasmin Goral um ein abwechslungsreiches Erlebnis- und Mitmachangebot.


Auch die kleinen Bildhauer haben ihren Ferienspaß: Dominik Fiedler (l.) und Eric Hanschmann nutzen die Angebote des Bildungsund Sozialwerkes, wie hier das Gestalten von Gasbeton, im Jugendcenter Colditz.Foto: Frank Schmidt

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Zunächst räumt die Sozialpädagogin mit Bedauern ein, nur dreimal pro Woche – immer dienstags bis donnerstags – Angebote unterbreiten zu können. „Im vergangenen Jahr konnten wir noch ein Ferienlager anbieten, was uns dieses Jahr auch aus Kostengründen nicht möglich war. Deshalb haben wir uns für die Dreitagesvariante entschieden und das auf alle sechs Ferienwochen ausgedehnt“, erklärt die Pädagogin so, als müsste sie sich dafür entschuldigen. Doch dafür gibt es keinen Grund, schaut man auf das Programm, das je nach geplanten Aktionen ganz- oder halbtags stattfindet. „Es kommt natürlich sehr auf die Angebote an. Bestimmte Ausflüge, wie Freizeitpark oder Kletterwald sowie Zoo oder Freibad, werden natürlich sehr gut angenommen, Kreativangebote, wie Basteln und Kerzenziehen oder Kochen und Backen, weniger gut. Das ist auch völlig normal und uns bewusst“, geht Jasmin Goral gelassen damit um. Aber es sei noch nicht vorgekommen, dass sie mit ihren Aktivitäten auf verlorenem Posten stand.„Mehr und weniger gut ist es uns gelungen, immer einige Kinder und Jugendliche mit unseren Angeboten zu erreichen“, zieht die Pädagogin eine Halbzeitbilanz. Die Kosten dafür werden über das Jugendamt getragen sowie über einen Elternbeitrag, dessen Höhe mit Oboluscharakter bis maximal 16 Euro für einen Ganztagsausflug vom Angebot abhängig gemacht wird. Dominik Fiedler aus Sermuth gehört zum Stamm der Teilnehmer. „Ich bin ganz froh und dankbar, hier sein zu können, weil man alleine zu Hause manches gar nicht machen könnte. Außerdem macht es beispielsweise im Freizeitpark mit einer größeren Truppe viel mehr Spaß. Mit der Familie wäre das zwar auch schön, ist aber nicht das Gleiche“, hat der Zwölfjährige die Erfahrung gemacht. Dennoch stehe noch ein Urlaubsausflug mit der Familie nach Österreich an, auf den er sich schon freut. Eric Hanschmann aus dem Colditzer Ortsteil Thumirnicht hat den Familienurlaub bereits hinter sich. Und nicht nur seine Hautfarbe, sondern auch er selbst verraten, dass er zwei Wochen an der kroatischen Adria war. „Weil ich gerne mit Werkzeug umgehe, habe ich mich für das Gestalten von Gasbeton angemeldet“, sagt der elfjährige Bastelfan, in dessen Adern Handwerkerblut fließt. „Wenn ich einen Wunsch offen hätte, dann den, dass das Wetter besonders für unsere Ausflüge etwas besser mitspielt“, sagt Jasmin Goral. Zumindest das Programm des Bildungs- und Sozialwerkes in der zweiten Ferienhälfte verspricht noch einen heißen Sommer. „Wer Interesse daran hat, kann sich gerne noch telefonisch unter 034381/53247 oder per Mail unter jasmin.goral@bsw-muldental.de anmelden“, nutzt die Pädagogin die Gelegenheit der Werbung in eigener Sache.

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Ein herzliches Willkommen

PM | 10.03.2016

Das Kompetenzteam und das Team der Schulsozialarbeit begrüßen ganz herzlich Jasmin Goral in ihrer Mitte.

Frau Goral wird die Arbeit von Frau Sembdner im Jugendclub Colditz fortsetzen und an der Oberschule Colditz das durch den Europäischen Sozialfonds geförderte Projekt „Kompetenzen kompakt“ betreuen.

v.l. Sandra Jurzok, Anja Pohle, Maria Schmidt, Jasmin Goral, Christin Gruhle, Virginie Lösch, Karsten Liepe, Constanze Nötzel

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Unser gut vernetztes und erfahrenes  Team der Kinder- und Jugendhilfe an den Schulen in Borna, Böhlen (Grimma), Mutzschen, Zschoppach und Colditz sowie dem Jugendcenter fördert junge Menschen auf ihrem Weg des Heranwachsens und bietet sozialpädagogische Unterstützungsleistungen an.

Wir wünschen Frau Goral einen guten Start.

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„Ich gehe in meiner Arbeit auf“

LVZ vom 05.09.2014 | Autor: Roger Dietze

Colditz. Nach den Ferien ist für Maria Sembdner vor den Ferien. Kaum hat die Leiterin der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im Jugendcenter Colditz (JCC) die letzten Übernachtungsgäste im Rahmen des Sommerferien-Programms verabschiedet, denen bei einer Nachtwanderung von eigens angeheuerten Gespenstern ein gehöriger Schrecken eingejagt wurde, da stecken die Sozialpädagogin und das Team ihres Trägers - das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (BSW) - bereits schon wieder mitten in den Vorbereitungen für die Herbstferien.


                                        

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„Für die gemeinsam mit dem Verein „KinderZeit“ in Tanndorf veranstaltete Kinderspielstadt in der ersten Ferienwoche sind noch Plätze frei“, wirbt die 26-Jährige in eigener Sache. Wobei Werbung für die JCC-Ferienangebote nicht unbedingt notwendig ist. „In den Sommerferien sind fast alle Angebote gut bis sehr gut angenommen worden, sodass ich sogar einigen Eltern bei manchen Veranstaltungen absagen musste“, so Maria Sembdner, die mit ihren Schützlingen unter anderem auf Schatzsuche ging, den Freizeitpark Plohn besuchte, in der Sternwarte nach den Sternen griff und das perfekte Dinner zusammenstellte.

Dabei hatte die gebürtige Ostsächsin aus der Nähe von Kamenz, die zuletzt in psychiatrischen Kontakt- und Beratungsstellen tätig war, bis zur Übernahme der Leitung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit im vergangenen Herbst nur wenig Erfahrung im sozialpädagogischen Umgang mit Kindern und Jugendlichen gesammelt. „Ich war schon ein wenig gespannt darauf, wie die Sache anlaufen würde, kann aber nach einem knappen Jahr sagen, dass mir die Arbeit nicht nur sehr gefällt, sondern dass ich in ihr regelrecht aufgehe.“ Dabei komme ihr zugute, dass sie sich auf den Nachwuchs einlassen könne und - im Rahmen ihrer Leitungstätigkeit - offen für jeden Blödsinn sei. „Kinder mögen es sehr, wenn Erwachsene zu `Kindern´ werden und sich auf sie einlassen“, hat die 26-Jährige ihre Beobachtungen gemacht. Dabei hofft sie, dass dieses gute Verhältnis zu den JCC-Gästen dabei mithelfen kann, eine stärkere Frequentierung des von dem Jugendcenter angebotenen „Offenen Treffs“ zu erreichen. Dort können die Kids ihre Zeit im JCC täglich frei gestalten. Dafür sind allerhand Spieluntensilien und auch Kreativmaterial vorhanden. „Die Nutzung dieses Angebotes ist auf jeden Fall noch ausbaufähig, wir stehen diesbezüglich allerdings wie andere Jugendeinrichtungen auch in einem Wettbewerb zu Fernseher, Computer und den diversen sozialen Netzwerken, so die Sozialpädagogin, die ihre Leitungsfunktion derzeit zu gut 75 Prozent im Rahmen ihrer Anstellung beim BSW ausübt. In der übrigen Arbeitszeit führt Maria Sembdner, zusammen mit einer Kollegin, auf Mutterschaftsvertretung das Kompetenztraining an der Oberschule fort, in dessen Rahmen die Döbelnerin mit sozialstarken ebenso wie mit sozialschwächeren Schülerinnen und Schülern am Ausbau von Fähigkeiten etwa in den Bereichen Persönlichkeit, Konzentration und Ausdauer arbeitet. Die auf diese Weise aufgebauten Kontakte lässt die studierte Sozialpädagogin wiederum dem Jugendcenter zugute kommen. „Dass wir beispielsweise in diesem Jahr unsere Ferienangebote den Zeugnissen beilegen konnten, ermöglichte uns einen unmittelbaren Zugang zu unserer Zielgruppe“, so Maria Sembdner, die im JCC auf eine handvoll engagierte Vereinsmitglieder im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit zurückgreifen kann. „Auch mit dem JCC-Vorstand klappt die Zusammenarbeit problemlos.“                                                                       

 

 

 

 

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