Im Rahmen des ESF-Projekts „Tandem“ in Wurzen fand in den Osterferien einebesondere Veranstaltung statt, die bei allen Beteiligten für Begeisterung sorgte: Kinder verbrachten einen Vormittag im Wald und bauten aus Totholz ihre eigenen Hütten. Dabei standen nicht nur Kreativität und Zusammenarbeit im Mittelpunkt, sondern auch das gemeinsame Erleben der Natur.
Schon beim Ankommen war die Vorfreude spürbar. Die Kinder machten sich in kleinen Gruppen auf den Weg, um geeignetes Material zu sammeln. Äste,Zweige und größere Holzstücke wurden mit wachem Blick ausgewählt – stets mit dem Bewusstsein, nur bereits abgestorbenes Holz zu verwenden und die Natur zu respektieren. Das Naturerlebnis spielte ebenfalls eine große Rolle. Die Kinder entdeckten den Wald mit all ihren Sinnen, hörten Vögel zwitschern und spürten den weichen Waldboden unter ihren Füßen. Ganz nebenbei wurde so das Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit gestärkt.
Die Ergebnisse waren so unterschiedlich wie die Erbauerinnen und Erbauer – mal gab es kleinere Unterstände, mal größere Projekte, die nicht ganz beendet werden konnten. Die Freude über die erschaffenen Bauwerke war bei allen Beteiligten groß ebenso wie die Erkenntnis, dass man mit einfachen Mitteln und einem geringen Budget Großes schaffen kann.
Die Veranstaltung im Projekt „Tandem“ zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll solche praktischen Erfahrungen für Kinder sind. Sie fördern nicht nur Kreativität und soziale Kompetenzen, sondern schaffen auch bleibende Erinnerungen an gemeinsame Abenteuer in der Natur.
Das Projekt ist kofinanziert von der Europäischen Union. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.