Aktuelles

 Wir suchen zur Einstellung eine/n SozialpädagogIn..... Nähere Informationen finden Sie unter der Rubrik Job/Karriere.

Aufgrund der aktuellen Situation finden die unterschiedlichen Angebote, welche Sie auf unserer Homepage finden, nicht statt. Anmeldungen bzw. Beratungsgespräche nehmen wir jedoch gern weiterhin, unter den angegebenen Telefonnummern oder unter 034381 5560, entgegen.

Wir danken für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!


NEU - Stellenrecherche, Onlinebewerbung und Co. im Bürgercenter Colditz -kostenfrei-

PM | 10.03.2020

Im Rahmen der Projektumsetzung „ Jobcoach Colditz“ (Vorstellung im letzten Colditzer Tageblatt) und in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern konnten wir durch unsere Arbeit einen  Bedarf an Colditzer´n ausmachen, die einfach hier, in ihrer Stadt eine Anlaufstelle suchen, um Stellenrecherche zu betreiben, oder online Informationen  suchen, um sich über Dinge des Lebensalltags, des Wohnungs-, oder  Arbeitsmarkts zu informieren. 

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Dieser Nachfragen wollen wir nun Rechnung tragen und möchten auf ein erweitertes Angebot aufmerksam machen. Ab sofort besteht in den Räumen des Bürgercenters die Möglichkeit mit und ohne Anleitung zu den unten genannten Kontaktzeiten Bewerbungen zu schreiben und online mit einer guten Internetanbindung nach Stellen zu suchen.

Im Rahmen des Projektes „Jobcoach“ ist dieses zusätzliche Angebot für Sie kostenfrei.

An dieser Stelle sei noch einmal an das von uns durchgeführte individuelle Coaching erinnert, was an den persönlichen Hilfebedarf jedes Einzelnen angepasst wird.

Dieses Projekt ist ein Vorhaben der sozialen Stadtentwicklung Colditz, umgesetzt durch das Bildungs- und Sozialwerk Muldenental e. V. und durch den Europäischen Sozialfonds gefördert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!             

Wo?      → Bürgercenter Colditz, Wettiner Ring 17,                            

Wer?     → Frau Zieger, Herr Kriz

Wann?  → Mo., Mi., Do. 9.00-12.00 Uhr und Di.13.00- 17.00 Uhr

Wie?     → Mail: jobcoach.colditz@bsw-muldental.de

             → Telefon: 034381 | 53247                                

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ERLEBNISGärtnerei lockt mit individuellen Projektangeboten

PM | 21.02.2020

Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V.  hat mit der Errichtung einer ERLEBNISGärtnerei ein Angebot zur außerschulischen und unterrichtsbegleitenden Bildung geschaffen. Das Angebot basiert besonders unter dem Gesichtspunkt Gärtnerei erleben, Naturkunde, Umweltbewusstsein, gesunde Ernährung und kreatives Gestalten mit verschiedenen Materialien zu jeder Jahreszeit.

Diesen unvergesslichen, abwechslungsreichen und aktiven Tag erleben Sie in der Schlossgärtnerei Tanndorf. Dazu stellen wir individuelle Angebote für Ihre Projekttage, Wandertage, Kindergartenausflüge und Veranstaltungen für Erwachsene zusammen. Je nach Jahreszeit ist die Umsetzung eines Erlebnistages durch verschiedene Themengebiete möglich.

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Angebot für Langzeitarbeitslose und Berufswiedereinsteiger startet in Colditz

PM | 21.02.2020

Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. hat ein neues Projekt im Colditzer Bürgercenter gestartet: Annett Zieger berät Menschen die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Anlaufpunkt für Interessenten ist das Bürgercenter Colditz. (ehemaliger Jugendclub, Wettiner Ring 17)  Im Fokus stehen Zielgruppen, die bei der Arbeitssuche gegenüber der durchschnittlichen Bevölkerung in Form verschiedenster Fassetten benachteiligt sind.

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Dementsprechend bedarf es eines individuellen und vor allem ganzheitlichen Beratungsansatzes, durch den der Hilfe- und Unterstützungsbedarf mit den Betroffenen zunächst geklärt wird und genau auf diese Person ein individuelles Beratungskonzept je nach Hilfebedarf „gestrickt“ wird. Die Teilnahme an dem Projekt ist für alle freiwillig, kostenlos und ohne Verpflichtung. Wesentlich ist der Aufbau einer persönlichen, respektvollen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Jobcoach und Teilnehmer*Innen in dieser ganz individuellen Einzelberatung. Zur Bewältigung von Hemmnissen bspw. im sozialen, finanziellen und/ oder gesundheitlichen Bereich sowie in Bezug auf die Wohnsituation werden lokale Fachberatungsstellen im Sinne einer Weitervermittlung einbezogen (Jobcoach in Lotsenfunktion: Verweisberatung, Überführung in passende Hilfen, ggf. Begleitung bei der Kontaktaufnahme). Frau Zieger leistet eine Reflexion der individuellen Lebenssituation und gewinnt dadurch Einsicht in Beratungs-, Behandlungs-, Hilfebedürftigkeit sowie Aufbau der Bereitschaft zur Inanspruchnahme von Hilfen, Motivationsentwicklung für die (Neu-) Aufnahme von Bewerbungsaktivitäten und auch ggf. zur beruflichen (Weiter-) Bildung:

·         Entwicklung und Hilfe zur Selbsthilfe- und Problemlösungsstrategien

·         Stärkung der Erwerbsorientierung

·         Abbau von Eingliederungshemmnissen

·         Schaffung von Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten

·         Verbesserung des Zugangs zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Wenn Sie diese wunderbare, für Sie völlig kostenfreie Chance nutzen möchten, oder jemanden kennen der diesen Dienst gerne für sich in Anspruch nehmen würde, rufen Sie für eine Terminvereinbarung  Frau Zieger unter 034381-53247 an, schreiben Sie eine E-Mail an annett.zieger@bsw-muldental.de

oder kommen Sie einfach so vorbei und lernen Sie uns und dieses Projekt unverbindlich kennen. Sprechzeiten von Frau Zieger sind:  Mo.   9:00-12:00  Uhr

                                                                                              Die.  13:00-17:00 Uhr

                                                                                              Mi.    9:00- 12:00 Uhr

                                                                                              Do.    9:00- 12:00 Uhr

Dieses Projekt ist Teil der Sozialen Stadtentwicklung von Colditz und wird vom Europäischen Sozialfonds gefördert.           

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90 Aussteller präsentieren ihre Angebote zur Azubis-Messe in Grimma

LVZ R. Dietze | 04.02.2020

Der Mangel an Lehrlingen wächst: Zur Azubi- und Studienmesse in Grimma unterbreiteten 90 Aussteller ihre Angebote für den Berufsstart. Und diesmal waren auch Firmen des Einzelhandels mit von der Partie.

Bild: R. Dietze

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn Elisaterese keinen Ausbildungsplatz nach ihren Wünschen finden würde. Denn die 16-jährige Naunhoferin, die am Sonnabend die fünfte Auflage der vom Bildungs- und Sozialwerk (BSW) Muldental in der Muldentalhalle veranstalteten Azubi- und Studienmesse besuchte, ist hinsichtlich ihrer Interessen ausgesprochen breit aufgestellt.

 

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„Die Spanne reicht vom Sanitäter über den Dachdecker bis hin zum Lackierer oder Maler, Erzieher und BundeswehrMitarbeiter“, erzählt die Grimmaer Oberschülerin, die seit neun Jahren der Naunhofer Freiwilligen Feuerwehr angehört. „Am Ende wird wohl den Ausschlag geben, wo ich mich am besten aufgenommen fühle“, so die Neuntklässlerin.

Ihr, wie allen anderen Azubis in spe, die der diesjährigen Azubi- und Studienmesse einen Besuch abstatteten, bot sich am Sonnabend eine große Bandbreite an Berufsfeldern. „Erstmals sind in diesem Jahr Firmen aus dem Einzelhandel mit von der Partie gewesen, gegenüber den reichlich 70Ausstellern 2019 ist deren Zahl in diesem Jahr auf über 90 gestiegen, sodass wir im nächsten Jahr die 100er-Marke knacken sollten und die Muldentalhalle in absehbarer Zeit zu klein werden wird“, berichtet Nicky Göttner vom BSW, das auch bei der diesjährigen Azubi- und Studienmesse Unterstützung seitens der Stadt Grimma erhielt.

In Grimma hat auch die Hensel Schaltanlagenbau GmbH ihren Sitz, die zu den Ausstellern der ersten Stunde gehört. Deshalb, erläutert der Ausbildungsverantwortliche Ulf Gerundt, „weil der Mangel an Azubis riesengroß ist“. Umso hilfreicher sei die Messe. „Wir sind bei allen vier bisherigen Veranstaltungen in punkto Gewinnung eines Azubis fündig geworden“, so Gerundt, der am Sonnabend in der Muldentalhalle von Tobias Sedlaczek, Azubi im 2. Lehrjahr, unterstützt wurde. „Ich habe die Messe vor vier Jahren mit dem Ziel besucht, mir einen Überblick über mögliche Ausbildungsberufe zu verschaffen und im besten Fall sogar einen Praktikumsplatz zu finden“, berichtet der 17-jährige Brandiser. „Ich rate allen jungen Leuten dazu, in die Betrieb zu gehen, um sich im Rahmen von Praktika einen Überblick zu verschaffen“, so Gerundt.

Diesbezüglich mit offenen Armen empfangen werden dürften die jungen Leute auch bei der Wurzener Firma Liftket. „Wir sind permanent auf der Suche nach guten und motivierten Mitarbeitern und Azubis“, bestätigt Arbeitsvorbereiter Tobias Liebig. Allerdings halte sich Angebot und Nachfrage schon seit geraumer Zeit nicht mehr die Waage. „Haben wir vor zehn Jahren noch gute Azubis mit Abitur gefunden, so fällt es heute schon schwer, Jugendliche mit einem Realschulabschluss zu gewinnen“, so Liebig. In der Konsequenz habe man in einigen Lehrjahren keinen einzigen Azubi einstellen können. „Und diese Lücken spüren wir beim Personal heute schmerzhaft“, so Liebig.

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Offenes Angebot: Hilfe beim Lesen und Schreiben

Das BSW bietet Menschen, denen Lesen und Schreiben schwer fällt, an zwei Tagen in der Woche Hilfestellung beim Lesen und Verstehen von Briefen sowie bei Anträgen und anderen Schriftangelegenheiten an.

Darüber hinaus beraten und informieren die Ansprechpartner Frau Matthiesen und Herr Mende unverbindlich und kostenfrei über Möglichkeiten, vorhandene Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben zu überwinden.

Wann:          

Donnerstag 16:00 – 17:00 Uhr

Freitag 10:00 – 11:00 Uhr 

Ihre Ansprechpartner:

Andreas Mende  und Lysann Matthiesen

Tel. 03437 70 75 114 oder 03437 70 66 816       

E-Mail    

Andreas.mende@bsw-muldental.de      Lysann.matthiesen@bsw-muldental.de

Wo:

Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V.
Karl-Marx-Straße 8 / 4. Etage
04668 Grimma

Tel. 03437 70 75 111

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.


Frau im Baum – Teilnahme der Ausbildung am Internationalen Kunstkurs im Rahmen der Interkulturellen Woche

PM | 09.10.2019

Vom 01.-02.10.2019 folgten unsere Azubis der Einladung von Frau Hartwig-Schulz ins Künstlergut Prösitz. Fünf Jugendlichen, welche im Berufsfeld Farbe eine Ausbildung zum Maler/ Lackierer oder Bauten- und Objektbeschichter absolvieren, sowie Ihre Ausbilderin Annett Naumann nahmen an einem internationalen Kunstkurs für Jedermann unter der Leitung der irakischen Malerin Rouya Raouf  teil.

 


Bild: privat

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Raouf unterrichtete bis zu ihrer Flucht aus dem Irak an der Kunsthochschule in Bagdad. Ihre Werke hängen in den großen Galerien der Welt. Im Rahmen der interkulturellen Woche gab die Künstlerin Einblicke in Ihre orientalische Kultur sowie künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten.   

Anschließend durfte jeder Jugendliche seine eigenen Erfahrungen machen und sich beim ganz persönlichen Entwurf einer „Frau im Baum“ gestalterisch mit Acrylfarben auf Leinwänden austoben. Die hilfreichen Tipps von Frau Raouf ließen die jungen Leute in ihre Werke einfließen und bald schon entstanden erstaunliche Ergebnisse, welche anschließend in einer Finissage unter dem Motto „Archiv der Zukunft“ im Künstlergut ausgestellt wurden.

Die beiden Tage waren eine kreative Bereicherung des Ausbildungsalltages und haben allen Teilnehmern viel Freude bereitet.

Vielen Dank an Rouya Raouf und Ute Hartwig-Schulz vom Künstlergut Prösitz.

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Neuer Kurs für Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwäche startet im Dezember 2019

PM | 08.10.2019

Im September endete unser diesjähriger Alphabetisierungskurs mit einer Abschlussfeier im Kugellager Grimma.  Das Bowling mit dem sich anschließenden gemeinsamen Mittagessen bildete den fröhlichen Ausklang eines intensiven Kursjahres des Lernens und des Austauschs. Wie schon in den vergangenen Lehrgängen erfreute sich auch in diesem Jahr die gemeinsame Zubereitung von Mahlzeiten wieder großer Beliebtheit unter den Teilnehmern. Auch die Ausflüge – diesmal u.a.  in den Leipziger Zoo – fanden bei unseren Lernern großen Anklang.

Ein Kursteilnehmer schreibt rückblickend:

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Ab Dezember 2019 ist für die Laufzeit eines  Jahres ein neuer Kurs für den Standort Grimma geplant. Das Projekt verfolgt das Ziel, gesellschaftliche und berufliche Benachteiligung von Menschen mit schriftsprachlichen Schwierigkeiten zu bekämpfen und durch Reduzierung der Hemmnisse abzubauen. Neben dem Thema des Schriftspracherwerbs werden an vier Kurstagen in der Woche u.a. der Umgang mit dem PC, Mathematik sowie Berufs- und Alltagskompetenzen vermittelt. Ein Praktikum bietet die Möglichkeit, einen Betrieb näher kennenzulernen.

Die Teilnahme am Kurs ist kostenfrei und richtet sich an erwerbslose Menschen, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben. Derzeit können noch freie Plätze vergeben werden. (Interessenten melden sich bitte an bei Frau Matthiesen unter 03437 7066816)

Das Projekt finanziert sich durch Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds der Sächsischen Aufbaubank.

Weitere Informationen hier

 

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Musikalisch-literarische Reise für Familien geplant

PM | 13.09.2019 

Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. lädt am 26.09.2019 Kinder und Eltern zu einer interkulturellen Erlebnisreise in das Soziokulturelle Zentrum, Colditzer Str. 30, Grimma ein. Gemeinsam mit dem Trio "Klang trifft Poesie" und dem syrischen Musiker Basel Alkatrib können die Zuschauer die Welt der Geschichten erkunden, welche mit klassischen sowie orientalischen Instrumenten untermalt wird.  Der Eintritt ist kostenfrei.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Landkreis Leipzig statt.


Knoblauch im Smoothie? Gesundheitstag in der Ausbildung

Bild: privat

PM | 12.08.2019

Im Juni 2019 fand für die Jugendlichen aus dem Bereich Ausbildung und Berufsvorbereitung der Standorte Grimma und Tanndorf des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental e. V. ein Gesundheitstag statt.

Ermöglicht wurde das Vorhaben durch die BKK und das Programm Sportivation, vertreten durch Kristin Hunger. Die Sportwissenschaftlerin konnte mit ihrem abwechslungsreichen Programm die anfänglich zurückhaltenden Teilnehmer mobilisieren und zum Austausch anregen. Rege wurde über die Gesundheit im Allgemeinen und gesunde Ernährung diskutiert und darüber, was Bewegung zu einer gesunden Lebensweise beiträgt.

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Gemeinsam mit Frau Hunger bereiteten die Jugendlichen Brotaufstriche zu, die trotz weniger Zutaten und geringem Zeitaufwand, super lecker schmeckten. Mit einem kurzen Quiz wurden die Teilnehmer darüber aufgeklärt, welche Lebensmittel zu einer gesunden Lebensweise beitragen und ob verschiedene Mythen (z.B. Spinat enthält viel Eisen) tatsächlich wahr sind. Bei der Zubereitung von Smoothies waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Neben Früchten fanden unter anderem auch Basilikum und Knoblauch den Weg in den Mixer. Klingt eher unappetitlich, schmeckte aber wider erwartend gut.

Der Tag hat allen Teilnehmern viel Freude bereitet und soll im neuen Schuljahr auch wieder durchgeführt werden. Vielen Dank an die BKK und an Frau Hunger von Sportivation, dass Sie uns diesen Tag ermöglicht haben!

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Ferienspaß wird mit 1.000 Euro durch die Town & Country Stiftung gefördert

PM | 23.07.2019

Ferienspaß im Bürgercenter Colditz - Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (BSW) wird mit 1.000 Euro durch die Town & Country Stiftung gefördert

Colditz, 15. Juli 2019 – Eine schöne gemeinsame Ferienzeit: Das möchte die offene Kinder- und Jugendarbeit vom BSW im Bürgercenter Colditz (BCC) und erhielt für das außergewöhnliche Engagement für Kinder und Jugendliche eine Spende in Höhe von 1.000 Euro von der Town & Country Stiftung. Das BSW gestaltet ein vielfältiges Sommerferienprogramm mit Ferienlager, das alle Besucher unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen sozialen Schichten besuchen können.


Foto: privat

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„Die Unterstützung des Ferienprojekts ermöglicht sozial schwachen und benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine schöne Ferienzeit. Außerdem wird die Integration zwischen jungen Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderungen zusätzlich gestärkt“, sagte Manuela Bellmann, Botschafterin der Town & Country Stiftung.

Getreu dem Motto „Ferienspaß für jedermann!“ setzt sich der Verein seit 2013 dafür ein, dass der Teilnehmerbeitrag in einem gewissen Maß begrenzt werden kann, um auch benachteiligten und sozial schwächeren Kindern und Jugendlichen die Ferienfreizeit zu ermöglichen. Der Schwerpunkt des Projekts sind die regionalen Schulferien, da in den Winter-, Oster-, Sommer- sowie den Herbstferien ein buntes Ferienprogramm erstellt und durchgeführt wird. Hauptschwerpunkt und finanzieller Höhepunkt bilden wieder die Sommerferien


Foto: privat

„Ziel soll es sein, die Teilnehmerbeiträge für die Kinder und Jugendlichen soweit zu verringern, dass jedermann sich diese leisten kann“, betonte Maria Sembdner, die als Sozialpädagogin in der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Bürgercenters tätig ist. Die Förderung soll für das Ferienprogramm von fünf Wochen als auch für ein Ferienlager aufgewendet werden. Im Rahmen des Ferienlagers wird ein buntes Programm bestehend aus passender Unterkunft, ausreichend Verpflegung und verschiedenen Abenteuern angeboten.

 

Die Town & Country Stiftung vergibt bereits zum siebten Mal in Folge den Town & Country Stiftungspreis zugunsten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Weitere Informationen zur Town & Country Stiftung finden Sie unter www.tc-stiftung.de

 

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Wohngruppe Lampersdorf sucht Leih-Großeltern

LVZ J.Brechlin | 20.06.2019

Seit knapp einem Jahr haben Mädchen und Jungen im Holzhaus am Schullandheim Lampersdorf eine neue Heimat gefunden. Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental betreibt hier eine heilpädagogische Wohngruppe. Sechs Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Herkunftfamilien bleiben können, weil dort Alkohol, Drogen, Vernachlässigung und zum Teil Gewalt den Alltag dominieren, werden hier aufgefangen und rund um die Uhr betreut.


Foto: J. Brechlin

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Leiterin der Einrichtung ist die Erzieherin Jacqueline Dubiak, die jetzt gemeinsam mit ihren Schützlingen interessierte Gäste aus der Umgebung zu einem Oma-Opa-Tag einlädt. „Mein Wunsch ist, dass Patenschaften zwischen Jung und Alt entstehen, bei denen alle voneinander lernen können und füreinander da sind“, nennt sie ein Ziel. Die meisten Kinder im Lampersdorfer Holzhaus kennen kaum Großeltern und den Zuspruch, der von Oma und Opa kommen könnte. „Sie kennen das Gefühl gar nicht, liebevoll aufgefangen zu werden“, bringt sie es auf den Punkt.

Erste Kontakte sollen am Sonnabend, dem 29. Juni, geknüpft werden. Dann lädt die Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe von 15 bis 18 Uhr nach Lampersdorf ein. Es werden Spiele vorbereitet und ein Glasbläser wird zu Gast sein. „Unsere Kinder haben Lust darauf und sind kontaktfreudig“, versichert Jacqueline Dubiak. Bei wechselseitigem Interesse solle es regelmäßig weitere Termine geben. „Möglich wäre gegenseitige Hilfe bei der Gartenarbeit, etwas Vorlesen, gemeinsam basteln oder backen, Handarbeiten vermitteln und zusammen mit Werkzeugen arbeiten“, zählt sie auf. Die Senioren würden hier gebraucht und die Kinder könnten erfahren, dass andere Anteil an ihrem Leben nehmen. „Ältere Menschen müssen dann nicht allein zuhause sitzen und die Mädchen und Jungen hätten jemand, den sie anrufen könnten, wenn es eine gute Note zu feiern gibt“, so ein Beispiel.

Auf Seniorennachmittagen der Gemeinde hat Jacqueline Dubiak bereits die Gelegenheit genutzt und von der Wohngruppe in Lampersdorf berichtet. Dabei seien die Frauen und Männer sehr aufgeschlossen und teilnahmsvoll gewesen. Eine gute Voraussetzung für künftige Kontakte mit den 8- bis 17-Jährigen, schätzt sie ein.

Thomas Dittmann von der Geschäftsführung des Trägers, dem Bildungs- und Sozialwerk Muldental, betont, dass man sich in Lampersdorf nicht abschotten wolle: „Jeder kann vorbeikommen und uns ansprechen. Wir freuen uns über Interesse.“ Ziel der Arbeit in der heilpädagogischen Wohngruppe sei es, Kinder so zu betreuen und zu fördern, dass sie später als junge Erwachsene auf eigenen Füßen stehen. „Wir pflegen ein liebevolles Umfeld und wollen dadurch Abstürze, die im Elternhaus oftmals dazu gehören, bei den Kindern von vornherein verhindern und sie gut in die Gesellschaft integrieren“, sagt er.

Das ehemalige Schullandheim in Lampersdorf hat eine abwechslungsreiche Nutzung hinter sich: 1938 als Schule gebaut, war es viele Jahrzehnte Schullandheim, bis der Landkreis die Trägerschaft aufgab. Danach übernahmen die Pfadfinder zeitweilig die Einrichtung, bevor 2016 das Bildungs- und Sozialwerk Pächter wurde. Zunächst wurden dort unbegleitete minderjährige Geflüchtete betreut. Mit Fördermitteln entstand schließlich das Holzhaus als moderne Unterkunft – mit der Maßgabe, dieses Haus später für die Kinder- und Jugendhilfe zu nutzen. Im Juli vorigen Jahres ist hier die heilpädagogische Wohngruppe eingezogen. Hier leben die Kinder, die tagsüber im Umland Schulen und Tagesstätten besuchen.

Das Gebäude des ehemaligen Schullandheimes wird ebenfalls vom Träger genutzt, derzeit vor allem für Beratungen. Geplant sei, den Altbau zu sanieren und als Treffpunkt für ambulante Hilfen zu nutzen, kündigt Thomas Dittmann an.

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Bürgercenter Colditz (BCC) öffnete seine Türen

PM | 18.06.2019

Mit einer Kindertagsvorfeier öffnete das Bürgercenter Colditz am 31. Mai seine Türen für die Colditzer und Gäste. Wie bereits berichtet zog sich der Verein „Jugendcenter Colditz e.V.“ aus der Betreiberfunktion des Hauses am Wettiner Ring 17 zurück. Der Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V (BSW) . war schon viele Jahre mit der Offenen Kinder und Jugendarbeit im Objekt tätig und übernahm gleitend und mit Beschluss des Stadtrates dann endgültig die „Hausherrenfunktion“ der städtischen Immobilie. Mit einem erweiterten Konzept wollen wir möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Ob Ferienangebote für Kinder, Jugendtanz, Vereinsversammlungen oder Seniorennachmittage - vieles soll in dem Stadtgemeinschaftshaus möglich sein.


Foto:privat

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So bietet der Gebäudezuschnitt auch Möglichkeiten für Beratungsangebote wie z. B. der Verbraucherschutzzentrale, des Sozialamtes oder der Familienberatung. Im Rahmen der integrierten sozialen Stadtentwicklung sollen von hier aus auch verschiedene Bildungsangebote koordiniert werden. Auch die private Nutzung vor allem während der Wochenenden für z. B. Geburtstagsfeiern, oder Firmenjubiläen und Jugendweihveranstaltungen sollen möglich sein. Zahlreiche Gäste nutzten die Kindertagsvorfeier um mit uns ins Gespräch zu kommen und einen Blick in die zum Teil frisch renovierten Räumlichkeiten zu werfen. Ein Herzliches Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an die Auszubildenden aus den BSW Werkstätten in Tanndorf für die Unterstützung sowie ortsansässige Firmen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die der Ist -Zustand in so kurzer Zeit nicht zu erreichen gewesen wäre.

Terminvorschau: (Öffentliche Termine im BCC)

- ab 13.06. immer donnerstags Familienberatung des Internationalen Bundes (IB)

- 25.06. das Kreissozialamt berät zum Thema „Soziale Hilfen und Pflegekoordination“

- Der offene Kinder- und Jugendtreff findet immer Mo-Fr von 14-18 Uhr statt.

- Ferienangebote ab 08.06. (Infos dazu folgen in Kürze)

- 16.12.2019 bis 13.01.2020 SAENA-Wanderausstellung „Energetische Sanierung“

Entsprechend ausgelassen war auch die Stimmung bei sommerlichen Temperaturen zur Kindertagsvorfeier. Da diente die Wasserspritze der Colditzer Feuerwehr nicht nur zum Zielen auf Blechbüchsen, sondern war auch eine willkommene Erfrischung nach dem Bierkistenquerstapeln oder beim Zielnussschlagen. Im Inneren luden die Naturinitiative CINUNA, der Kinder- und Jugendstammtisch, Kreativ-, Button- sowie Schminkangebote zum Verweilen und Mitmachen ein. Mit der Tanzperformance der Colditzer Jumper, die bereits das Bürgercenter mittwochs als Trainingsstätte nutzen, endete der Familiennachmittag.

Wir freuen uns auch in der kommenden Zeit über Ihre Ideen und Vorschläge für die weitere Angebotsausgestaltung im Haus am Wettiner Ring 17. Kontakt: 0176-37511788; bc.colditz@bsw-muldental.de ; www.bc-colditz.de

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20. Tag der offenen Gärtnerei

PM | 18.06.2019

Bei tollem Wetter und mit einem hohen Besucherandrang wurde der 20.Tag der offenen Gärtnerei in Tanndorf gefeiert. Zunächst hieß es für viele erst einmal einen Parkplatz finden, was jedoch durch unsere Parkplatzeinweiser kein Problem war. Das fachkundige Team und die Azubis der Schlossgärtnerei standen den Kunden bei jeder Frage zur Seite.


Foto:privat

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Durch das geförderte Kleinprojekt vom Landkreis Leipzig unter dem Motto „Fleißig wie ein Bienenvolk“ nutzten die Familien die Gelegenheit sich kreativ zu erproben. Die jüngeren malten Bienen aus Holz oder Blumen an und die Eltern und andere Interessierte topften sich einen vorbereiteten Bienentopf mit Salbei oder Lavendel. Auch ein Imker war vor Ort. Er zeigte einen leeren Bienenstock und berichtete viel über die Bienen. Die Kostprobe des Honigs war nicht nur bei den Kindern beliebt. Zum ersten Mal war der  Der Glasbläser Kalook Wollny mit seiner mobilen Glasbläserei vor Ort. Es wurden fleißig Kugeln und Herzen geblasen. Nach der Anstrengung konnte sich bei Roster, Steak und selbstgebackenen Kuchen gestärkt werden. Highlight für die Kunden waren natürlich das vielseitige Sortiment an Beet- und Balkonpflanze, Gemüse- und Blumenjungpflanzen aus der Region sowie die Pflanze des Jahres in Sachsen, die „Sweet Rosalie“.

 

 

 

 

 

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Rückblick: Osterferien im Bürgercenter Colditz

PM | 13.05.2019

Neu im Haus am Wettiner Ring 17 in Colditz ist der Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (kurz: BSW) als Betreiber der Einrichtung eingesetzt. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit des BSW ist jedoch schon einige Jahre dort verortet und hielt auch in den vergangenen Osterferien ein kleines Programm für Kids der Region bereit. Knapp 40 Kinder besuchten in diesen Tagen die Ferienangebote.


Foto: privat

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Bei einer österlichen Schnitzeljagd lernten die Kids spielerisch Osterbräuche und -rituale an derer Länder kennen. Durch das Lösen verschiedener Aufgaben kamen sie nach und nach dem Osterschatz auf die Spur. Im Bad Lausicker Riff wurde geplanscht, geschwommen, getaucht, gesprungen, gerutscht und vor allem viel gelacht! Bei einem Ausflug in das Nudelcenter Riesa lernten die Kinder den Ablauf einer Nudelproduktion kennen. Natürlich gab es am Ende leckere Nudeln zu verspeisen.

Alles in Allem war es wieder einmal ein erfolgreiches Ferienprogramm. Tolle Ideen für die Sommerferien konnten bereits mit den Teilnehmer*Innen gesammelt werden. Doch bevor es soweit ist, steht erst einmal die offizielle Wiedereröffnung des Hauses in Verbindung mit der Kindertagsvorfeier am 31.05.2019 auf dem Plan! Also gern vormerken und weitersagen!

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Grimmaer Hochhaus unter neuer Flagge: Mieter behalten ihre Ansprechpartner

LVZ | 19.01.2019

Grimma. Das Projekt Mehrgenerationenwohnen im Grimmaer PH9 läuft seit Anfang des Jahres unter neuer Trägerschaft. Um die meist betagten Bewohner im einzigen Grimmaer Hochhaus kümmert sich jetzt das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW), das nach einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten hatte.Bisher beschäftigte die kommunale Stiftung „St. Georgenhospital“ die acht Teilzeitfrauen, die das BSW mit dem Jahreswechsel übernommen hat und damit in sichere Beschäftigungsverhältnisse bringt.

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Angelinka Sallat kannmit Fug und Recht als Mutter des Projektes bezeichnet werden. Als die heute 71-Jährige im Juli 1990 bei der Stadt Grimma anfing, sollte sie das leerstehende Punkthochhaus im Neubaugebiet Süd, das zu DDR-Zeiten Gastarbeiter beherbergte und wegen seiner neun Stockwerke schlicht PH9 genannt wird, wieder beleben.

Projekt findet in der ganzen Republik Nachahmer

Im Dezember des gleichen Jahres startete das Mehrgenerationenwohnen, das laut Sallat später in der gesamten Republik Nachahmer fand. Das Projekt verband zwei soziale Anliegen: Zum einen sollten Bewohner mit einem Handicap direkt im Haus Hilfe finden und drohender Einsamkeit entfliehen können. Zum anderen sollte Frauen, die es schwer auf dem Arbeitsmarkt haben, eine berufliche Perspektive geboten werden. Sallat managte fortan das Wohnprojekt im 1981 errichteten Haus in der Stecknadelallee.

Dem Trägerwechsel ist ein langer Prozess voraus gegangen. Vorschriften zum Betreuen und Personal hätten sich geändert, für bestimmte Leistungen seien Zertifizierungen nötig – „das Handling wurde immer schwieriger“, erläutert Grimmas Beigeordnete Ute Kabitzsch. Deshalb suchte die Stadt einen Betreiber, der über einschlägige Erfahrungen verfügt und sein Knowhow einbringt. „Wir wollten das Projekt für Bewohner und Beschäftigte auf sichere Füße stellen“, ergänzt Jana Kutscher, die Leiterin des städtischen Amtes für Schulen, Soziales und Kultur.

Ausschlag dürfte vor allem auch die fehlende Liquidität der Stiftung gegeben haben. In der Konsequenz mussten die Sozialbetreuerinnen ständig mit befristeten Arbeitsverträgen leben.

Das BSW – ein gemeinnütziger Verein – gibt ihnen nun eine Beschäftigungsgarantie, wie Geschäftsführer Christian Kamprad verdeutlicht. Die Mieter im Haus behielten ihre gewohnten Ansprechpartner vor Ort. „Wir haben uns beworben, weil das Projekt eine gute Ergänzung unserer Arbeit ist“, sagt Kamprad und lobt die Idee. Das Wohnen mit Betreuungsangeboten biete Menschen, die Unterstützung brauchen, ein selbstbestimmtes Leben – etwa als Alternative zu Pflegeeinrichtungen. Derzeit sind 90 der 108 kleinen Wohnungen belegt, so das etwa 130 Menschen unterm Dach des PH9 leben. Eigentümer des Neunstöckers ist die Grimmaer Wohnungs- und Baugesellschaft (GWB).

„Wir wollen die Arbeit kontinuierlich fortsetzen und den Gedanken weiter tragen“, betont Kamprad. Dazu gehört die eingespielte Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus Alte Feuerwehr und dem Verein Mehrgenerationenwohnen PH9. Dem BSW-Chef schwebt vor, in den Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss zu den thematischen Runden und Kaffeestunden weitere Angebote zu etablieren und auch Ausflüge anzubieten. Das Haus solle im Sinne der Inklusion weiter entwickelt werden, so Kamprad. Gemeinsam mit der GWB würden sich dann die nächsten Schritte um eine bessere Wohnqualität drehen.

Sozialwerk wird Projektförderung prüfen

Erreichbarkeit rund um die Uhr, Veranstaltungen, individuelle Betreuung und Hilfe: Wer im Haus lebt, zahlt zur Miete je nach Wohnungsgröße eine Grundpauschale von monatlich 40 oder 60 Euro. Wäsche waschen, Saubermachen oder Einkäufe erledigen: Bestimmte Dienstleistungen sind extra zu vergüten. Die Pauschale gehört zur Finanzierung des Projekts. „Wir wollen auch schauen, ob wir Projektförderungen einwerben können“, so Kamprad. Unterm Strich müsse eine schwarze Null stehen.

Angelika Sallat, deren Herz am PH9 hängt, wird ihren Erfahrungsschatz weiter einbringen. Den Wechsel sieht sie dennoch mit zwiespältigen Augen. Sie habe gedacht, dass das Projekt bei der Stiftung gut aufgehoben sei, sagt sie. Sie sei aber auch froh, dass sich mit dem BSW ein Träger fand, „der an den Inhalten festhält und sie weiter entwickelt“.

 

 

 

 

 

 

 

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Wirtschaftsforum zum Fachkräftemangel auf Schloss Colditz

PM | 18.01.2019

Colditz. Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental und die Stadtverwaltung Colditz führen ein Wirtschaftsforum zum Thema Fachkräftemangel durch. Für die Veranstaltung am 24. Januar in der Landesmusikakademie auf Schloss Colditz können sich interessiere Unternehmen ab sofort anmelden.

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Handwerker und Gewerbetreibende tragen täglich durch ihr Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen und damit auch gesellschaftlichen Entwicklung in unserer Region bei. Dabei bewegen sie sich jeden Tag aufs Neue zwischen den Herausforderungen der allgegenwärtigen Digitalisierung, dem Rückgang an geeigneten Fachkräften und der Gewinnung von Azubis. Für die intensive Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen und der Erarbeitung von möglichen Lösungsansätzen fehlt im Alltagsgeschäft oft die Zeit. Das Thema haben die Veranstalter zum Anlass genommen, um mit Handwerkern und Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren, wie die moderne Arbeitswelt im ländlichen Raum des Städtedreiecks Dresden-Leipzig-Chemnitz aussehen kann.

Ein Impulsreferat von Jutta Rump (Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen) wird einer Diskussionsrunde vorausgehen, in der die Teilnehmer mit Vertretern des Landratsamtes Landkreis Leipzig, der IHK, HWK, der Agentur für Arbeit das Thema vertiefen und diskutieren können.

Interessenten können sich noch bis 18. Januar anmelden. Die 100 zur Verfügung stehenden Plätze werden nach erfolgter Anmeldung vergeben. Für Fragen steht Stadtteilmanager Herr Röding (Mail: stadtteilmanager@colditz.de oder Tel.: 034381/8380) zur Verfügung.

Anmeldung auf www.colditz.de/fachkräfte

 

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1. Wichtelmarkt erfolgreich zu Ende gegangen

PM| 03.12.2018

Zum 1. Wichtelmarkt lud die Schlossgärtnerei Tanndorf am 24.11.2018 nach Colditz ein. Das Team der Gärtnerei, welches diese in eine liebevoll dekorierte Weihnachtswelt verwandelt hatte, freute sich über die zahlreichen Besucher.

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Neben regionalen Produkten, die schon für das ein oder andere erste Weihnachtsgeschenk eingekauft wurden, war die Wichtelwerkstatt der größte Besuchermagnet. Hier haben Groß und Klein die Möglichkeit gehabt, beim Basteln weihnachtlicher Gestecke ihrer Kreativität freien Raum zu lassen. Hier kam es zu Wartezeiten, da der Bedarf, etwas selbst Gebasteltes zu gestalten, sehr hoch war. Im Gewächshaus, in dem sonst Pflanzen und Blumen ihr zu Hause finden, konnten die Besucher unter anderem ihr Glück beim Glücksraddrehen versuchen, eine „Kuh“ melken oder selbstgemachten Schmuck bestaunen. Höhepunkt des Wichtelmarktes war die Band „Trollfeuer“. Sie heizte, während die Besucher ihren Appetit mit Baumstrietzel und Glühwein stillten, dem Publikum mit ihren Dudelsäcken ein.

 

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Glückspilze unter sich: Zehn Kinder- und Jugendvereine sowie gemeinnützige Vereine freuen sich über Zuwendungen aus der PS-Lotterie der Sparkasse Muldental.

LVZ Frank Schmidt | 04.12.2018

Einen warmen Regen in der Adventszeit erlebten zehn Kinder- und Jugendvereine aus der Region. Sie gehören zu den Begünstigten, die sich aus dem Zweckertrag der PS-Lotterie der Sparkasse Muldental über einen Scheck freuen durften. Insgesamt wurden 16 000 Euro ausgelobt, um gemeinnützige Projekte finanziell zu unterstützen, informierte Stefan Müller vom Sparkassenvorstand.


Foto: Frank Schmidt

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Davon profitierten der Volleyballverein Grimma, der ATSV Frisch auf Wurzen, die Kita Storchennest Grethen, der Kita-Förderverein Röcknitz, die Kita Tausendfüßler Grimma sowie der Awo-Naturkindergarten Regenbogen Grimma, das Bildungs- und Sozialwerk Muldental, der Tierschutzverein Ein Herz für Tiere Wurzen, der Gnadenhof Lossatal und der Verein Kinderreitfest Grimma.

Erstmals wurde dank der PS-Lotterie im Rahmen der Aktion „Glückspilze on Tour“ ein Kleinbus verlost. Potenzielle Interessenten haben ihren Bedarf im Internet mit teils sehr kreativen und emotionalen Bewerbungen angemeldet, so dass es nicht leicht gewesen sei, sechs Bewerber für den Lostopf auszuwählen, sagte Vorstand Müller. Als Glückspilze gingen die Sportler im SV Klinga-Ammelshain hervor. Ihnen wird der nagelneue Opel Vivario im Frühjahr 2019 übergeben. Die fünf anderen Mitbewerber sind aber nicht leer ausgegangen und bekamen jeweils einen Gutschein über 2000 Euro.

Das Geld dafür stammt aus dem Verkauf der hauseigenen Glückslose. Und weil die Vergabe der Gelder nicht im Gießkannenprinzip vorgenommen wurde, sondern sich an den zu realisierenden Projekten orientierte, fielen die Zuwendungen unterschiedlich hoch aus.

 

 

 

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Tagespflege Muldenblick macht Ausflug nach Dornreichenbach

PM | 20.11.2018

Die letzten Sonnenstrahlen zogen die Gäste der Tagespflege Muldenblick zu einem Ausflug nach Dornreichenbach ins Tiergehege. Mit 2 Bussen fuhren 4 Begleiter und 10 mobile Tagesgäste nach dem Mittagessen von Tanndorf nach Dornreichenbach.


Foto:privat

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Allein die 40 minütige Fahrt dahin war ein Vergnügen erzählen die Gäste. Zwischen Meerschweinchen, Alpakas und Erdmännchen machte sich die Gruppe, durch das Tiergehege auf Wanderschaft. Ein Besuch in dem angrenzenden Cafe „ Eisprinzessin“ mit hausgemachten Kuchen rundete den Tag ab.

Wir haben noch freie Kapazitäten sagt Einrichtungsleiterin Tina Tresemer, wer gern einen Schnuppertag wahrnehmen möchte, kann sich von Montag bis Freitag unter 034381- 55658 unverbindlich melden.

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Tafel tafelt Vielfalt auf – Köstlichkeiten und Gespräche

PM 01.10.2018 | LVZ

Unter dem Motto „Wir (T)tafeln Vielfalt auf“ veranstaltete das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) im Rahmen der interkulturellen Wochen des Landkreises zusammen mit der Tafel Muldental einen bunten Familien- und Begegnungsnachmittag auf dem Gelände am Prophetenberg in Grimma. Da man bekanntlich über das Essen leichter ins Gespräch kommt, hatte sich eine Frauengruppe verschiedene landestypische Köstlichkeiten ausgedacht und sie mit Gewürzen und einzelnen Zutaten von der Tafel liebevoll und frisch zubereitet.

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„Wir wollen damit auch das Thema Nachhaltigkeit von Rohstoffen ins Bewusstsein rufen“, unterstrich Christian Kamprad, BSW-Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender im Verein Tafel Muldental das Anliegen. Gleichzeitig gab es genug Raum für Gespräche während auch Angebote wie Luftballonmodellieren, Tischtennis, Kinderschminken, Barfußpfad, Glücksrad und Hüpfburg genutzt werden konnten.

Norma Hirsch hielt die organisatorischen Fäden in der Hand und ist voll des Lobes über ihre Frauengruppe aus den verschiedenen Nationen. Diese trifft sich seit zwei Jahren regelmäßig in der Kontakt- und Beratungsstelle „pro migrantum“ in der Karl-Marx-Straße 8 zum Austausch über aktuelle Themen. „Ich kann die Namen der Gerichte bestimmt nicht richtig aussprechen, aber sie schmecken hervorragend“, so Hirsch bei ihrer Danksagung, die die vielen ehrenamtlichen Helfer der Tafel und Mitarbeiter sowie die Auszubildenden am BSW-Standort einschloss.

Olga Lebedew, Spätaussiedlerin aus Russland, verteilte unterdessen den letzten Rest Borschtsch, ein traditioneller russischer Eintopf. Bei Gero Pappert aus Grimma fand sie einen dankenden Abnehmer. Er erfuhr aus der Zeitung von der Veranstaltung und zeigte sich begeistert über das unkomplizierte Miteinander. „Schön, dass es diese Form der Begegnung im Rahmen der interkulturellen Wochen gibt“, so der zweifache Familienvater.

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Inklusion und Schule startet in die 2. Runde

PM | 30.08.2018

Seit August 2017 findet das Projekt „Inklusion und Schule“ an den Grundschulen „Bücherwurm“ in Grimma West und Borna West statt.

Träger des Projektes ist das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V., welches  durch Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds und durch den Freistaat Sachsen finanziert wird.

An den Schulen arbeiten jeweils eine Inklusionsassistentin. Sie stärken Kinder  mit oder ohne Behinderung, sowie erhöhtem sozialpädagogischen Unterstützungsbedarf,  damit sie gleichberechtigt ihren Bildungsweg gehen können.

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Präventiv unterstützen die Inklusionsassistenten auch Schüler, bei denen sonderpädagogischer Förderbedarf entstehen könnte. Damit steigen ihre Chancen, die Schule erfolgreich zu absolvieren und ihnen einen Einschluss in das gesellschaftliche System zu gewährleisten.

Viele Schüler haben Schwierigkeiten sich im Schulalltag zu recht zu finden und sind in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung sehr verschieden. Vor allem bei der Entwicklung von Lern- und Sozialkompetenzen brauchen viele Schüler zusätzliche Hilfe.                         .

Einige Schüler haben Probleme beim Lernen, sich zu konzentrieren, den Lernstoff aufzunehmen oder Aufgaben umzusetzen. Der Inklusionsassistent leistet Einzelfallhilfe für diese Schüler im Unterricht. Er motiviert und gibt Unterstützung und Hilfestellung bei der Bewältigung unterrichtlicher Aufgabenstellungen, sowie dem Erlernen und Umsetzen von Lernstrategien.

Hoher Unterstützungsbedarf zeigt sich auch im sozial-emotionalen Entwicklungsbereich. Diese Kinder werden durch den Inklusionsassistent so gefördert, dass sie gemeinsam im Klassenverband lernen können. Je  nach Bedarf gibt es auch nach dem Unterricht individuelle Hilfe z.B.: durch Konzentrationstraining, Übungen zur Konfliktbewältigung und Stärkung des Selbstbewusstseins.

Die zusätzliche Förderung wird von den Kindern und den Eltern gut angenommen.

Die Professur Allgemeine und Biopsychologie der TU Chemnitz begleitet das Projekt wissenschaftlich.

Die Erfahrungen der beiden Inklusionsassistenten zeigen, dass die Schüler motivierter, selbständiger und selbstbewusster im Unterricht gelernt und mitgearbeitet haben. Schulische Leistungen, sowie Sozialkompetenzen konnten gefestigt und verbessert werden.

Auch im Schuljahr 2018/19 werden die individuellen Förderungen für die Schüler an den Grundschulen Grimma West und Borna West fortgesetzt.

Das Programm läuft noch bis zum Jahr 2021. Insgesamt stehen für die Projektlaufzeit von fünf Jahren 51 Million Euro zur Verfügung.

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Abwechslungsreiches Sommerferienprogramm im Jugendcenter Colditz brachte jede Menge Spaß und neue Freundschaften

PM S.Sembdner | 24.08.2018

Mit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit Colditz vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. wurde ein buntes Ferienprogramm im Sommer 2018 auf die Beine gestellt. Bei fünf Wochen Ferienprogramm und einer Woche Ferienlager war Action angesagt!

Los ging es mit der gut besuchten Veranstaltung „Kleine Naschkatzen“, wo Kekse am Stiel und Bonbons von den Kids selbst hergestellt werden konnten.

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In der zweiten Ferienwoche nahmen 12 Jungen und Mädchen am Ferienlager „Sommer – Sonne – Muldenaue“ in Tanndorf teil. Besuche im SauGut Sermuth, der Burg Mildenstein und eine Schlauchboottour kamen genauso gut bei den Kids an, wie das selbst organisierte Neptunfest, Nachtwanderungen sowie eine Grusel- und Neonparty. Das Feedback der 9- bis 15-Jährigen war durchweg positiv!

In den weiteren vier Sommerferienwochen folgten verschiedene Kreativangebote, ein Mädchen- und ein Jungentag sowie Ausflüge ins Labyrinthehaus und in den Kletterwald Kriebstein. Bei schönstem Wetter ging es für die Teilnehmer/innen ins Colditzer Waldbad. Eines der Highlights der Sommerferien war die Ausfahrt in den Freizeitpark Belantis, bei welcher 33 Kinder und Jugendliche teilnahmen und ihren Mut an den Fahrgeschäften unter Beweis stellen konnten. Abgerundet wurde das ganze Programm wie jedes Jahr mit einer erlebnisreichen Übernachtung im Jugendcenter Colditz.

Hinter all den Angeboten steckt neben einer gehörigen Portion Spaß für die Kids ein pädagogisches Konzept. In der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden Fähigkeiten und Fertigkeiten der jungen Teilnehmer/innen gestärkt und gefördert. Selbstbewusstsein durch Klettern, motorische Fähigkeiten durch kreative Angebote sowie Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen durch interaktive Gruppenspiele sind nur einige Beispiele.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, welche die Sommerferien 2018 zu einer unvergesslichen Zeit für die Kids gemacht haben. Den Kindern und Jugendlichen wünschen wir einen guten Start ins neue Schuljahr und freuen uns schon auf die Herbstferien mit euch!

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Anti-Drogen Zug „Revolution Train“ hielt in Borna

PM Evelyn Domann | 02.07.2018

Am 19.06.2018 war es soweit: die Schüler/innen der Oberschule Colditz nahmen an einem einzigartigen Anti-Drogen Projekt in Borna teil.

„Der ‚Revolution Train' ist ein multimedialer mobiler Zug, der in interaktiver Form eine ganz neue Auffassung der primären Prävention für ausgewählte Zielgruppen – insbesondere für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 - 17 Jahren – ermöglicht.“ (Pavel Tuma, Gründer des Projektes „Revolution Train“)

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Auf sehr emotionale Weise erleben die Schüler/innen der 6ten, 8ten und 9ten Klassen mit dem „Revolution Train“ eine realistische Welt aus Drogenabhängigkeit und Elend. 

Die Waggons des Zuges simulieren auf beeindruckende Art, die alle Sinne anspricht - bis hin zum körperlich spürbaren Temperaturabfall  in den einzelnen Wagen - die prägenden Stationen der Hauptakteure „Marcello und Petra“ bis hin zum Drogentod.  Die Tatsache, dass diese Geschichte wahren Ursprungs ist und von Marcellos Freund „Pavel“ organisiert wurde, macht besonders betroffen. Der Zug schafft es über das eigene Verhalten bzw. die eigene Haltung im Umgang mit legalen sowie illegalen Drogen nachzudenken.

Auch die rege Diskussion der 6a am nächsten Schultag verdeutlichte die emotionale Anteilnahme an der Geschichte hinter dem Projekt. Besonders die ´versiffte „Junkiebude“  hinterließ einen bleibenden Eindruck bei einigen Schüler/innen sowie die Tatsache, dass man „irgendwann kein Leben mehr hat, sondern nur noch die Droge“, wie eine Schülerin aus der Klasse 6a treffend formulierte.

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Abschlussfahrt zum Projekt „Praxisberater an Schulen“ war ein voller Erfolg!

PM 04.06.2018 | C. Schicketanz

Unter dem Motto „Berufe erleben“ fuhr die Klasse 8 der Oberschule Colditz am 25.05.18 zum Deutschen Roten Kreuz (DRK) nach Zwenkau. Dort gab es so manche Überraschung. Neben dem Kennen lernen des DRK als Ausbildungsunternehmen und die Einblicke in die Berufsfelder Altenpfleger, Erzieher und Notfallsanitäter, hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, im Altersanzug „Altern zu erleben“.


Foto:Privat

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Hierbei wurde manchem Jugendlichen nachdenklich, was es heißt, mit alten Menschen tagtäglich zusammenzuarbeiten.

Ein großes Dankeschön an das Team des DRK Zwenkau! Nicht nur, dass dieser Tag sehr gut vorbereitet und durchstrukturiert war, so gab es für alle kostenlose Snacks, Getränke und sogar ein Mittagessen.

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Spiel, Spaß & Spannung zur Kindertags-Vorfeier 2018 im Jugendcenter Colditz

PM 04.06.2018 | M. Sembdner

Im Jugendcenter Colditz wurde der Kindertag um einen Tag vorverlegt. Hier wurde bereits am 31.05. gefeiert, gelacht und getanzt. Ein buntes Programm, veranstaltet vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. und gefördert durch den Landkreis Leipzig, weckte die Interessen von kleinen und großen Kindern der Region.


Foto:Privat

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Bei schönstem Sonnenschein gab es zahlreiche Highlights. Die Klassiker wie Hüpfburg, Kinderschminken und Kreativwerkstatt, wo u.a. Schlüsselanhänger kreiert werden konnten, kamen wie immer gut an. Mit einem Feuerwehrauto beeindruckte die Colditzer Feuerwehr nicht nur kleine Kinderaugen. Praktisch konnten sich die Kids dort beim Dosen Spritzen austoben und auch eine kleine Abkühlung bei dem heißen Wetter erhaschen. Ein paar außergewöhnliche Aktivitäten standen zusätzlich auf dem Programm. Mit eindrucksvollen Riesenseifenblasen hatten die Kinder viel Spaß. Die Gelegenheit, einem Künstler live beim Malen zuzusehen und auch eigene Wünsche äußern zu können, gab es hier vor Ort. Die besten Ergebnisse des Gummistiefelweitwurfs wurden gegen Ende der Veranstaltung bei einer kleinen Siegerehrung prämiert. Musik und die leibliche Verpflegung, durch das Team vom BSW und JCC, rundeten die Veranstaltung perfekt ab. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Gruppe "Colditzer Jumper", die einen atemberaubenden Tanz präsentierten. Sogar eine Zugabe wurde eingefordert, welche nicht weniger spektakulär war. Die Tanzgruppe sucht übrigens noch Verstärkung! Jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr trainieren sie im Jugendcenter Colditz. Bei Interesse einfach mal unverbindlich rein schauen.


Foto:Privat

Allen Beteiligten und Unterstützern, die der Kindertags-Vorfeier zu einem gelungenen Event verholfen haben, gebührt ein großes Dankeschön!

 

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Tag der offenen Gärtnerei in Tanndorf

PM 07.05.2018 | C. Arnast

Bei tollem Wetter und mit einem hohen Besucherandrang wurde der 20.Tag der offenen Gärtnerei in Tanndorf gefeiert. Zunächst hieß es für viele erst einmal einen Parkplatz finden, was jedoch durch unsere Parkplatzeinweiser kein Problem war. Das fachkundige Team der Schlossgärtnerei stand den Kunden bei jeder Frage zur Seite.


Foto: privat

Durch das geförderte Kleinprojekt vom Landkreis Leipzig unter dem Motto „Aus Alt mach Neu; Genreration-Tradition“ nutzten die Familien die Gelegenheit sich ein altes,  bereitgestelltes oder mitgebrachtes Gefäß zu bepflanzen, und aus Zeitungspapier Blumenstecker und Tüten zu basteln. Bei musikalischer Umrahmung durch Anne Barth und Tilman Löser mit Musik aus den 20er bis 50er, schmeckten die Soljanka und der selbstgebackene Kuchen nochmal so gut.

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Highlight für die Kunden waren natürlich das vielseitige Sortiment an Beet- und Balkonpflanze, Gemüse- und Blumenjungpflanzen aus der Region sowie die Pflanze des Jahres in Sachsen, die Pelargonie „Schokomädchen“. Schokolade am Schokobrunnen und Zuckerwatte waren dabei bei den Kindern das Highlight. Damit die Kalorien nicht auf der Hüfte blieben, wurde zum Löschangriff bei der Feuerwehr Zschadraß angesetzt und beim Dosenwerfen, Torwandschießen, Riesenmikado weitere Kalorien verbrannt. Ein Teil des Barfußweges lud zur Entspannung und Massage der Füße ein.

Das Team der Schlossgärtnerei bedankt sich bei allen Besuchern und Mitwirkenden.

Unser Angebot für den Muttertag: Basteln für Mama im Blumenmeer am 12.05.2018

Sonderöffnungszeiten zum Muttertag:

12.05. von 08.00 – 14.00Uhr

13.05. von 09.00 – 11.00Uhr

Im Mai finden Sie uns auch jeden Freitag in Mutzschen 9.00 – 17.00Uhr am Friedhof, und am 26.05. auf dem Hühnerhof Fiebig zum Hoffest in Liptitz.

Weiterhin bieten wir Ihnen ein großes Sortiment an Beet- und Balkonpflanzen sowie Gemüse- und Blumenjungpflanzen an.

Weitere Infos und Bilder vom Tag der offenen Gärtnerei finden Sie auf

www.schlossgaertnerei-tanndorf.de

                                  

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Ferienspaß im Jugendcenter Colditz lockte etliche Kinder und Jugendliche

PM 07.04.2018 | M. Sembdner

Osterspiele, Badespaß im Bad Lausicker „Riff“ und Basteln zum Thema Pflanzen - mit diesen Angeboten lockte das Jugendcenter Colditz in den diesjährigen Osterferien. 57 Kids im Alter von 8 bis 14 Jahren nahmen an dem Ferienprogramm, veranstaltet vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V., teil.


Foto: privat

Während der Osterspiele mussten die Kinder im Team Punkte erspielen, um den Hasen zu finden und den Osterschatz knacken zu können. Eier-Lauf mit Osterlimbo, Eier-Boccia und Osterpantomime förderten nicht nur den Teamgeist, sondern brachten auch einen großen Spaß- und Unterhaltungsfaktor mit sich.

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Im „Riff“ in Bad Lausick konnten die Teilnehmer(innen) schwimmen, rutschen, springen und sich mal so richtig in dem nassen Element austoben. Wer wollte, konnte durch ausdauerndes Bahnenschwimmen den Seepferdchen-Pass absolvieren, für welchen die jungen Menschen beim nächsten Besuch freien Eintritt bekommen. Die Augen der Kids strahlten sichtlich voller Stolz.


Foto:privat  

Beim Basteln zum Thema Pflanzen durften sich die Kinder und Jugendlichen kreativ ausleben. Sie konnten Grasköpfe und Kresse-Eier herstellen, Blumenvasen und Töpfe verzieren, Blüten falten und Pflanzen kreieren. Dabei waren ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Am Ende der Veranstaltung konnte sich jedes Kind eine Pflanze für den selbst gestalteten Blumentopf mitnehmen. 

Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer und Unterstützer dieses Ferienprogrammes, welches dem Colditzer Nachwuchs erlebnisreiche Osterferien ermöglichte. Zu danken ist dem Team vom BSW und JCC, der BSW Schlossgärtnerei in Tanndorf, Marticke Partyservice, dem Hort der Volkssolidarität  sowie dem Team des Bad Lausicker „Riff“.

Soz.-päd. Maria Sembdner, Offene Kinder- und Jugendarbeit Colditz

okja.colditz@bsw-muldental.de

 

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5. Arbeitgeber-Kontaktbörse in Grimma / Jobcenter will Motivation stimulieren

LVZ F. Prenzel | 21.03.2018

Die Grippewelle schlug noch am Morgen Lücken in die Reihen der Aussteller. Drei Firmen sagten der Arbeitgeber-Kontaktbörse im Grimmaer Rathaus kurzfristig ab, weil zu viele Mitarbeiter das Bett hüten müssen. Im Rathaussaal ging es dennoch eng zu bei der fünften Auflage der vom Kommunalen Jobcenter des Landkreises initiierten Jobbörse. Mit der Organisation war erneut das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) beauftragt. Sie lag in den Händen der Berufspädagogin Doreen Anders, die auch für die Nachbereitung sorgen wird.

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Die vierstündige Kontaktbörse soll Arbeitgeber und Langzeitarbeitslose der Region zueinander bringen. Dieses Mal präsentierten sich 22 Unternehmen im Saal, darüber hinaus lagen von 18 Firmen, die kein Personal schicken konnten, Stellenangebote aus. Eine Beteiligung, die Jens Ranft, Jobcenter-Teamleiter im Bereich Arbeitsintegration, als „gute Basis“ bezeichnet. 520 Arbeitslose, die vom Jobcenter Leistung beziehen, waren eingeladen. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre nutze jeder Zweite das Angebot, so Ranft. Auch Menschen, die sich beruflich neu orientieren wollen oder den Weg von einem 450-Euro-Job in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung suchen, schauten vorbei.

„Wir wollen die Möglichkeit bieten, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf dieser Ebene begegnen, so der KJC-Teamleiter. „Das ist uns ein wichtiges Anliegen.“ Derzeit sei die Lage auf dem Arbeitsmarkt so, dass händeringend Leute gesucht würden. Das biete auch Langzeitarbeitslosen neue Chacen. Das Jobcenter setzt die Kontaktbörse bewusst an den Anfang des Jahres, weil im Frühjahr eine konjunkturelle Belebung einsetzt. Indes ist dem Teamleiter bewusst, dass sich unter den Langzeitarbeitslosen Fachkräfte nicht gerade tummeln. „Für uns ist die Motivation und der Wille wichtig, dann finden sich auch Wege, eine Qualifikation zu unterstützen“, betonte Ranft. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liege darin, die Arbeitslosen zu aktivieren und ihnen die regionalen Jobangebote vor Augen zu führen. Manche haben Ranfts Worten zufolge gleich eine Bewerbung dabei, und auch die ein oder andere Vermittlung kommt zustande.

Der Trebsener Uwe Wischke lebt schon einige Jahre von Hartz IV. Der 56-Jährige ist gelernter Eletromechaniker und schulte in den 1990ern auf Zentralheizungs- und Lüftungsbauer um. Eigentlich gesuchte Berufe. Doch ein gesundheitliches Handicap und auch das Alter erschweren seine Jobsuche. „Ich bemühe mich um Arbeit“, erzählte der Trebsener. „Es ist aber nicht einfach, etwas für meine körperliche Situation zu finden.“ Er habe über Jahre Erfahrungen gesammelt, wie die Chancen wirklich stehen.

Auch bei der Metall Meister Grimma GmbH informierte sich Wischke. Die 70-Mitarbeiter-Firma nahm erstmals an der Kontaktbörse teil, und Betriebsleiter Thomas Piontkowski wurde es nicht müde, seine Offerten zu erklären. „Wir brauchen Konstruktionsmechaniker“, so der Metallbauer. „Wir nehmen jeden, der Maschinen bedienen und schweißen kann.“ Die Teilnahme war für ihn ein Testballon, „vielleicht kommt ja was dabei raus“.

Ebenfalls erstmals mit von der Partie: die Regionalbus Leipzig GmbH. Muldental in Fahrt und andere Projekte, dazu Mitarbeiter, die vor der Rente stehen – „wir suchen gutes Personal, das Verantwortung übernimmt und zu Schichtarbeit bereit ist“, erläuterte Bereichsleiter Fred Janke. Busfahrer und Mechatroniker stehen auf der Liste ganz oben. Janke hoffte, zwei bis drei Leute zu finden. Regionalbus arbeite schon seit Jahren mit dem Jobcenter zusammen und habe dabei gute Erfahrungen gesammelt, merkte er an. „Es bildet für uns auch aus.“

Ein alter Hase bei der Kontaktbörse ist die Trainico GmbH, ein in Wildau ansässiger Bildungsdienstleister für Luftfahrtberufe. Mitarbeiter Harald Schmidt verwies auf Vermittlungserfolge dank der Grimmaer Börse und sucht aktuell Kandidaten für eine Ausbildung zum Fluggeräte-Mechaniker. Ein Job den die Elbe-Flugzeugwerke in Dresden zu besetzen haben. „Auch für die Flugzeug-Abfertigung werden Leute gesucht“, wollte Schmidt neugierig machen auf neue berufliche Richtungen, die nicht vor der Haustür liegen.

 

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Tafel startet in Grimma an neuer Stelle durch – Spenden willkommen

LVZ F. Prenzel | 10.03.2018

Nach ihrem Umzug zum Prophetenberg 7 in Grimma wurde die neue Ausgabestelle der Muldentaler Tafel Freitagmittag ihrer Bestimmung übergeben. „Es ist ein Grund zum Anstoßen“, hob Christian Kamprad das Glas und dankte allen Unterstützern. Der Geschäftsführer des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental schultert den Vorsitz im Verein im Verin Tafel Muldental, der im vorigen Jahr zur Rettung der Bedürftigen- Stelle ins Leben gerufen wurde.


Foto: Thomas Kube

Dreimal in der Woche werden hier rund 800 Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Und es werden Woche für Woche mehr, wie Tafel-Leiter Sven Wittenberg zu berichten weiß. Neben Migranten seien es vor allem Rentner, die sich neu einreihen. Die Ausgabestelle befindet sich am Möbelfundus.

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Kamprad kam nicht umhin, auf die aktuelle Tafel-Diskussion in Deutschland einzugehen. „Wer sich nicht benimmt, bekommt nichts“, sagte er gegenüber der LVZ. Das gelte für Migranten ebenso wie für Deutsche. Ein großes Problem sei das aber in Grimma nicht. „Wer bedürftig ist und die Arbeit unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter respektiert, ist hier willkommen“, betonte Kamprad. Einen Anspruch gebe es aber nicht. „Es ist grundsätzlich gut, Lebensmittel, die sonst vernichtet würden, zu sammeln und jenen zu geben, die wenig Geld haben.“ Es gehe aber auch um den Zusammenhalt der Gesellschaft, sagte er. Die Tafel Muldental habe ausreichend Ware, um keinen mit leeren Händen wegschicken zu müssen.

Grimma und Trebsen sind Mitglied im Verein. Oberbürgermeister Matthias Berger lobte, dass mit heiß gestrickter Nadel der Verein gebildet und so die Tafel nahtlos weiterbetrieben wurde. Bürgermeister Stefan Müller stellte in Aussicht, in Trebsen eine Ausgabe vor Ort zu etablieren. Der Förderverein der Feuerwehr stehe dazu in den Startlöchern.

Laut Kampfrad sind für Kühlhaus, Kühlzelle und Transportkisten-Wäsche drei Fördermittelanträge auf den Weg gebracht. Der Verein erhofft sich so 90 000 Euro, braucht aber 20 Prozent Eigenmittel. Deshalb ist jede Spende willkommen.

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Tafel startet in Grimma an neuer Stelle durch – Spenden willkommen

LVZ F. Prenzel | 10.03.2018

Nach ihrem Umzug zum Prophetenberg 7 in Grimma wurde die neue Ausgabestelle der Muldentaler Tafel Freitagmittag ihrer Bestimmung übergeben. „Es ist ein Grund zum Anstoßen“, hob Christian Kamprad das Glas und dankte allen Unterstützern. Der Geschäftsführer des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental schultert den Vorsitz im Verein im Verin Tafel Muldental, der im vorigen Jahr zur Rettung der Bedürftigen- Stelle ins Leben gerufen wurde.


Foto: Thomas Kube

Dreimal in der Woche werden hier rund 800 Menschen mit Lebensmitteln versorgt. Und es werden Woche für Woche mehr, wie Tafel-Leiter Sven Wittenberg zu berichten weiß. Neben Migranten seien es vor allem Rentner, die sich neu einreihen. Die Ausgabestelle befindet sich am Möbelfundus.

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Kamprad kam nicht umhin, auf die aktuelle Tafel-Diskussion in Deutschland einzugehen. „Wer sich nicht benimmt, bekommt nichts“, sagte er gegenüber der LVZ. Das gelte für Migranten ebenso wie für Deutsche. Ein großes Problem sei das aber in Grimma nicht. „Wer bedürftig ist und die Arbeit unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter respektiert, ist hier willkommen“, betonte Kamprad. Einen Anspruch gebe es aber nicht. „Es ist grundsätzlich gut, Lebensmittel, die sonst vernichtet würden, zu sammeln und jenen zu geben, die wenig Geld haben.“ Es gehe aber auch um den Zusammenhalt der Gesellschaft, sagte er. Die Tafel Muldental habe ausreichend Ware, um keinen mit leeren Händen wegschicken zu müssen.

Grimma und Trebsen sind Mitglied im Verein. Oberbürgermeister Matthias Berger lobte, dass mit heiß gestrickter Nadel der Verein gebildet und so die Tafel nahtlos weiterbetrieben wurde. Bürgermeister Stefan Müller stellte in Aussicht, in Trebsen eine Ausgabe vor Ort zu etablieren. Der Förderverein der Feuerwehr stehe dazu in den Startlöchern.

Laut Kampfrad sind für Kühlhaus, Kühlzelle und Transportkisten-Wäsche drei Fördermittelanträge auf den Weg gebracht. Der Verein erhofft sich so 90 000 Euro, braucht aber 20 Prozent Eigenmittel. Deshalb ist jede Spende willkommen.

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Hulapalu – Kinderfasching im JCC

PM R.Kriz | 16.02.2018

Unter dem Motto „Alles was Spaß macht“ stand die Faschingsfeier im Jugendcenter Colditz.  In dem diesjährigen Ferienprogramm vom Bildungs- und Sozialwerk Muldental durfte eine zünftige Faschingsparty nicht fehlen. Zusammen mit dem Hort der Volkssolidarität von Colditz nutzten über 35 Jungen und Mädchen die Traditionsveranstaltung am Faschingsdienstag und schlüpften in bunte Kostüme.  Lecker Pfannkuchen und allerlei Nascherei fanden ihre Abnehmer. Durch (Wunsch-)Musik, Spiel, Quiz und Tanz verging die Zeit wie im Flug. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und Vorbereiter.


Foto:privat


Muldentaler Tafel in neuem Domizil

LVZ F. Prenzel | 08.02.2018

Es war ein Kraftakt: Mitte Januar ist die Muldentaler Tafel in Grimma von der Gabelsbergerstraße zum Prophetenberg 7 gezogen. Direkt neben dem Möbelfundus des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental (BSW) werden jetzt Bedürftige dreimal in der Woche mit Lebensmitteln versorgt. Die Ausgabestelle, vor dem Umzug von BSW-Leuten hergerichtet, liegt etwas versteckt. Wer sie ansteuert, muss vom Hof noch zur linken Seite des Gebäudes. „Wir haben den Umzug im laufenden Betrieb bewerkstelligt“, ist Tafel-Leiter Sven Wittenberg stolz. Die Tafel sei nicht einen einzigen Tag geschlossen worden.


Foto: Thomas Kube

 

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Mitte vorigen Jahres hatte sich der Verein „Tafel Muldental“ gegründet, um den Fortbestand der Bedürftigen-Einrichtung zu sichern. Der Kreisverband Mulde/Collm der Arbeiterwohlfahrt, der die Tafel 15 Jahre lang betrieb, hatte Monate zuvor die Reißleine gezogen (die LVZ berichtete). Seit dem 12. Januar ist der Verein nun im Vereinsregister eingetragen und damit handlungsfähig. „Wir warten jetzt noch auf die Zuerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt“, erklärt Wittenberg. „Das ist wichtig für uns.“ Eine der ersten Tätigkeiten ist nun das Beantragen von Fördergeld. Die Anträge werden derzeit erarbeitet und müssen bis Anfang März eingereicht sein, erläutert der Tafel-Chef. Mit dem Geld sollen auch zwei Kühlcontainer angeschafft werden. Denn der Verein möchte die Tafel am Prophetenberg konzentrieren. Neben den Kühlcontainern wird in einer ehemaligen Großgarage des BSW ein Kühlhaus geschaffen, so dass die momentan dezentrale Lagerung entfällt. Zum Fördergeld muss der Verein einen Eigenanteil aufbringen. Er würde sich deshalb über finanzielle Unterstützung ebenso freuen wie über materielle und personelle Hilfe.

Ein Motor im Vereinsboot ist von Anfang an das BSW, dessen Geschäftsführer Christian Kamprad den Vorsitz übernahm. Wittenberg und der Vereinschef arbeiten eng zusammen und saßen Anfang Februar auch gemeinsam in Sachen Lebensmittelsicherheit und -recht auf der Schulbank. Wittenberg, der seit 1. Juli vorigen Jahres die Tafel im Muldental managt, hat in der letzten Zeit an der Umstrukturierung gearbeitet und den Lieferanten-Pool ausgebaut. Neu führte er ein, dass die Bedürftigen nicht mehr fertig gepackte Beutel vorgesetzt bekommen, sondern Einfluss darauf haben, welche Lebensmittel sie für wenig Geld mit nach Hause nehmen können. So wisse man, dass nichts in der Biotonne landet, freut sich Wittenberg. Etwa 200 Bedarfsgemeinschaften steuern jede Woche die Tafel an, erzählt er. Tendenz steigend. Es spreche sich auch herum, dass sich das Warenangebot verbessert hat und die vorgepackten Beutel abgeschafft wurden. Allerdings ist die neue Ausgabestelle noch nicht telefonisch erreichbar. Wittenberg bittet deshalb, für Neuanmeldungen den Montag, Mittwoch oder Freitag jeweils von 12 bis 14 Uhr zu nutzen. Die Ausgabestelle selbst öffnet Montag und Mittwoch von 14 bis 16 Uhr sowie Freitag von 14 bis 15.30 Uhr.

Derzeit weiß Wittenberg zehn ehrenamtliche Helfer um sich. Außerdem stehen ihm sechs vom Jobcenter bezahlte Personen zur Verfügung. Mit vier Fahrzeugen werden alle Transportaufgaben erledigt. Wittenberg weiß aber, dass eines Tages auch in den Fuhrpark investiert werden muss. Schritt für Schritt wolle er mit seinem Team das Niveau der Tafel erhöhen, betont der 50-Jährige. „Für Hinweise sind wir dankbar.“

 

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Grimmaer Bildungswerk setzt auf Azubi-Werbung in geballter Form

LVZ R. Dietze | 07.02.2018

Das nennt man wohl eine optimale Trefferquote. Im Rahmen der vorjährigen zweiten Auflage der gemeinsam von der Stadt Grimma und dem Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW) ausgerichteten Studien- und Ausbildungsmesse gelang es dem Grimmaer Dachdeckermeister Johannes Heine, einen Ausbildungsvertrag – nomen est omen – unter Dach und Fach zu bringen. „Und der junge Mann hat sich noch dazu sehr gut entwickelt“, zog Heine eine Zwischenbilanz. Nicht nur dieses personellen Glückfalls wegen outete er sich als Fan der am Sonnabend zum dritten Mal in der Grimmaer Muldentalhalle durchgeführten Veranstaltung. „Ich habe auch in diesem Jahr wieder gute Gespräche geführt, es gibt keine bessere Möglichkeit in der Region, in dieser geballten Form innerhalb von drei Stunden junge Menschen zu erreichen.“


Foto: Roger Dietze

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Ziel: Nachwuchs in der Region halten

Und genau das, nämlich potenzielle Azubis und jene zusammenzubringen, die die entsprechenden Ausbildungsplätze im Angebot haben, ist das Anliegen der Messe-Veranstalter. „Das über dieser Zusammenführung stehende Ziel ist es, den Nachwuchs zur Aufnahme einer Ausbildung in der Region zu bewegen und damit von einer Abwanderung in die Alten Bundesländer abzuhalten“, so BSW-Messeorganisatorin Doreen Anders. Der zufolge hat sich die Veranstaltung bereits nach kurzer Zeit zu einem Selbstläufer entwickelt. „Bei anhaltend guter Nachfrage seitens der Unternehmen werden wir im nächsten Jahr wohl oder übel Absagen aussprechen müssen, weil wir mit 70 Ausstellern die Kapazitätsgrenze in der Muldentalhalle erreicht haben“, sagte die staatlich geprüfte Berufspädagogin, die zu ihrer Freude auch wieder viele Eltern in der Muldentalhalle begrüßen konnte. „Weil wir es für wichtig erachten, dass sich die ganze Familie mit der Ausbildung des Nachwuchses beschäftigt, haben wir den Termin bewusst auf einen Sonnabend gelegt.“

Trend: Bewerber rar gesät

Um die Ausbildungs-Offerten seines Arbeitgebers an den (jungen) Mann respektive die Frau zu bringen, hatte auch Jens Hofmann, Abteilungsleiter Endkontrolle beim Grimmaer Reinigungsmaschinen-Hersteller Faun, gern eine Wochenend-Sonderschicht eingelegt. Eine Firma mit klangvollem Namen, für die, so könnte man zumindest meinen, die Azubi-Rekrutierung ein Selbstläufer sein sollte. Doch weit gefehlt. „Ich wundere mich immer wieder darüber, dass selbst Grimmaer von der Existenz unserer Firma in ihrer Stadt nichts wissen“, so Hofmann. Davon abgesehen, seien selbst im Bereich der Mechatronik-Ausbildung mittlerweile potenzielle Bewerber ausgesprochen rar gesät. „Hatten wir in den frühen 1990er-Jahren noch bis zu 30 Bewerbungen, so haben uns im vergangenen Jahr lediglich zwei erreicht, von denen wiederum auch nur eine in einen Ausbildungsvertrag mündete“, klagte Hofmann. Die Gründe dafür sind unterschiedlicher Natur. „Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt aber, dass trotz einer Vielzahl gut entwickelter Firmen in unserer Region die Kenntnis ihrer Existenz bei den potenziellen Bewerbern relativ gering ist“, bestätigte der Grimmaer Oberbürgermeister Matthias Berger.

 

 

 

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