Aktuelles

 Unter der Rubrik Job | Karriere finden Sie attraktive Stellenangebote. Ganz aktuell: Mitarbeiter (m/w/d) für die Betreuung von Kinder und Jugendlichen gesucht!

BSW vom LKL gesucht

PM | 13.10.2020

Stolz können die KollegInnen des BSW auf ihre Darstellung im Rahmen der Fachkräftekampagne vom-lkl-gesucht des Landkreises Leipzig sein, die seit gestern online ist. "Sie eröffnet uns die Möglichkeit, unser Unternehmen auf eine sehr persönliche Art und Weise vorzustellen und damit hoffentlich auch Fachkräfte zu gewinnen. Diese sind derzeit an unterschiedlichsten Stellen gefragt - vor allem im Kinder- und Jugendnotdienst, der Inobhutnahmestelle des Landkreises Leipzig benötigen wir händeringend Unterstützung." würdigt Sandra Rücker-Jurzok, Personalreferentin beim BSW die Teilnahme an der Kampagne. Mit einem wertschätzenden Blick von Außen hat das Team rund um Laura Klar von vom-lkl-gesucht unser soziales Potential erfasst: Das ganze Unternehmensportrait ist unter www.vom-lkl-gesucht.de/bsw-muldental zu finden und beantwortet zum Beispiel die Fragen, was soziale Arbeit für uns bedeutet und wo die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen.Danke sehr an dieser Stelle an das Team vom-lkl-gesucht für euer großes Interesse - für die Menschen und die Arbeit hinter den Kulissen - die oftmals kaum gesehen wird. Und die tollen Bilder natürlich! 

Foto: Miguel Löhmann



Willkommen zurück- Soziale Arbeit systemrelevanter denn je

S. Eigenwillig | 10.06.2020

(Bild: Schüler Grundschule Zschoppach)

Gähnende Leere in den Gängen der Schule, kein Klingeln, welches die nächste Stunde ankündigt, kein Gebrüll tobender Kinder, welche gerade ihre Pause genießen. Die Schulen sind geschlossen.

Der Corona Virus, welcher sich weltweit ausbereitete, veränderte den Alltag aller Menschen- auch in der Sozialen Arbeit. Schulsozialarbeit ohne den direkten Kontakt zu den Schüler*nnen, ohne Elterngespräche oder den direkten Austausch vor Ort mit den Lehrer*innen- wie soll das funktionieren?

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Vieles ist im regulären Betrieb deutlich einfacher und dennoch bot diese „neue“ Situation eine Chance, den Schüler*innen und Eltern auf einer anderen Ebene zu begegnen und das bereits aufgebaute Vertrauensverhältnis in „schweren“ Zeiten zu stärken. Um den Kontakt trotz der Schulschließungen aufrecht zu erhalten, wurden neue Wege eröffnet, um den Kindern und Eltern weiterhin Beratungsmöglichkeiten zu bieten. Unterstützungsangebote wurden via Telefon, E-Mail oder den Kontakt in sozialen Netzwerken ermöglicht. Gerade ältere Schüler*innen nutzten diesen Weg über das „Chatten“, um den Kontakt zu ihren Schulsozialarbeiter*innen aufzunehmen. Der Austausch und somit das wichtigste Instrument der Sozialen Arbeit, die Beziehungsarbeit, wurde aufrechterhalten. 

Das Home Office brachte jedoch für die Fachkräfte seine Vor- und Nachteile mit sich. Büroarbeiten, für welche im Regelbetrieb oftmals die Zeit fehlt, konnten aufgearbeitet oder verschiedene Projekte, beispielsweise die Vorbereitung erlebnispädagogische Tage als Ausgleich für wegfallende Klassenfahrten oder Wandertage in Folge von Corona, vorbereitet werden. Eine gute Work Life Balance, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu Hause, zu finden, erforderte jedoch viel Organisationstalent. 

Mit der Öffnung der Schulen im Mai, kamen neue Aufgaben und Herausforderungen auf uns zu. Neue Bedürfnisse, viele Bedenken, neue Vorschriften und vor allem viel Unsicherheit prägen den Schulalltag. Das Einhalten der Hygienemaßnahmen stellt vor allem die jüngeren Schüler*innen vor eine große Herausforderung. Der unterschiedliche Lern- und Leistungsstand kristallisiert sich heraus und Verhaltensauffälligkeiten sind größer denn je. Viele Kinder fühlen sich allein und sind dankbar für entgegengebrachte Hilfen.

Schulsozialarbeiter*innen sind keine Superheld*innen, welche jedes Problem lösen können, aber wir holen die Schüler*innen dort ab, wo sie stehen. Denn jeder sieht ein Stückchen Welt und gemeinsam sehen wir die Ganze.

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NEU - Stellenrecherche, Onlinebewerbung und Co. im Bürgercenter Colditz -kostenfrei-

PM | 10.03.2020

Im Rahmen der Projektumsetzung „ Jobcoach Colditz“ (Vorstellung im letzten Colditzer Tageblatt) und in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern konnten wir durch unsere Arbeit einen  Bedarf an Colditzer´n ausmachen, die einfach hier, in ihrer Stadt eine Anlaufstelle suchen, um Stellenrecherche zu betreiben, oder online Informationen  suchen, um sich über Dinge des Lebensalltags, des Wohnungs-, oder  Arbeitsmarkts zu informieren. 

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Dieser Nachfragen wollen wir nun Rechnung tragen und möchten auf ein erweitertes Angebot aufmerksam machen. Ab sofort besteht in den Räumen des Bürgercenters die Möglichkeit mit und ohne Anleitung zu den unten genannten Kontaktzeiten Bewerbungen zu schreiben und online mit einer guten Internetanbindung nach Stellen zu suchen.

Im Rahmen des Projektes „Jobcoach“ ist dieses zusätzliche Angebot für Sie kostenfrei.

An dieser Stelle sei noch einmal an das von uns durchgeführte individuelle Coaching erinnert, was an den persönlichen Hilfebedarf jedes Einzelnen angepasst wird.

Dieses Projekt ist ein Vorhaben der sozialen Stadtentwicklung Colditz, umgesetzt durch das Bildungs- und Sozialwerk Muldenental e. V. und durch den Europäischen Sozialfonds gefördert. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!             

Wo?      → Bürgercenter Colditz, Wettiner Ring 17,                            

Wer?     → Frau Zieger, Herr Kriz

Wann?  → Mo., Mi., Do. 9.00-12.00 Uhr und Di.13.00- 17.00 Uhr

Wie?     → Mail: jobcoach.colditz@bsw-muldental.de

             → Telefon: 034381 | 53247                                

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ERLEBNISGärtnerei lockt mit individuellen Projektangeboten

PM | 21.02.2020

Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V.  hat mit der Errichtung einer ERLEBNISGärtnerei ein Angebot zur außerschulischen und unterrichtsbegleitenden Bildung geschaffen. Das Angebot basiert besonders unter dem Gesichtspunkt Gärtnerei erleben, Naturkunde, Umweltbewusstsein, gesunde Ernährung und kreatives Gestalten mit verschiedenen Materialien zu jeder Jahreszeit.

Diesen unvergesslichen, abwechslungsreichen und aktiven Tag erleben Sie in der Schlossgärtnerei Tanndorf. Dazu stellen wir individuelle Angebote für Ihre Projekttage, Wandertage, Kindergartenausflüge und Veranstaltungen für Erwachsene zusammen. Je nach Jahreszeit ist die Umsetzung eines Erlebnistages durch verschiedene Themengebiete möglich.

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Angebot für Langzeitarbeitslose und Berufswiedereinsteiger startet in Colditz

PM | 21.02.2020

Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. hat ein neues Projekt im Colditzer Bürgercenter gestartet: Annett Zieger berät Menschen die von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen sind. Anlaufpunkt für Interessenten ist das Bürgercenter Colditz. (ehemaliger Jugendclub, Wettiner Ring 17)  Im Fokus stehen Zielgruppen, die bei der Arbeitssuche gegenüber der durchschnittlichen Bevölkerung in Form verschiedenster Fassetten benachteiligt sind.

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Dementsprechend bedarf es eines individuellen und vor allem ganzheitlichen Beratungsansatzes, durch den der Hilfe- und Unterstützungsbedarf mit den Betroffenen zunächst geklärt wird und genau auf diese Person ein individuelles Beratungskonzept je nach Hilfebedarf „gestrickt“ wird. Die Teilnahme an dem Projekt ist für alle freiwillig, kostenlos und ohne Verpflichtung. Wesentlich ist der Aufbau einer persönlichen, respektvollen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Jobcoach und Teilnehmer*Innen in dieser ganz individuellen Einzelberatung. Zur Bewältigung von Hemmnissen bspw. im sozialen, finanziellen und/ oder gesundheitlichen Bereich sowie in Bezug auf die Wohnsituation werden lokale Fachberatungsstellen im Sinne einer Weitervermittlung einbezogen (Jobcoach in Lotsenfunktion: Verweisberatung, Überführung in passende Hilfen, ggf. Begleitung bei der Kontaktaufnahme). Frau Zieger leistet eine Reflexion der individuellen Lebenssituation und gewinnt dadurch Einsicht in Beratungs-, Behandlungs-, Hilfebedürftigkeit sowie Aufbau der Bereitschaft zur Inanspruchnahme von Hilfen, Motivationsentwicklung für die (Neu-) Aufnahme von Bewerbungsaktivitäten und auch ggf. zur beruflichen (Weiter-) Bildung:

·         Entwicklung und Hilfe zur Selbsthilfe- und Problemlösungsstrategien

·         Stärkung der Erwerbsorientierung

·         Abbau von Eingliederungshemmnissen

·         Schaffung von Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten

·         Verbesserung des Zugangs zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt

Wenn Sie diese wunderbare, für Sie völlig kostenfreie Chance nutzen möchten, oder jemanden kennen der diesen Dienst gerne für sich in Anspruch nehmen würde, rufen Sie für eine Terminvereinbarung  Frau Zieger unter 034381-53247 an, schreiben Sie eine E-Mail an annett.zieger@bsw-muldental.de

oder kommen Sie einfach so vorbei und lernen Sie uns und dieses Projekt unverbindlich kennen. Sprechzeiten von Frau Zieger sind:  Mo.   9:00-12:00  Uhr

                                                                                              Die.  13:00-17:00 Uhr

                                                                                              Mi.    9:00- 12:00 Uhr

                                                                                              Do.    9:00- 12:00 Uhr

Dieses Projekt ist Teil der Sozialen Stadtentwicklung von Colditz und wird vom Europäischen Sozialfonds gefördert.           

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90 Aussteller präsentieren ihre Angebote zur Azubis-Messe in Grimma

LVZ R. Dietze | 04.02.2020

Der Mangel an Lehrlingen wächst: Zur Azubi- und Studienmesse in Grimma unterbreiteten 90 Aussteller ihre Angebote für den Berufsstart. Und diesmal waren auch Firmen des Einzelhandels mit von der Partie.

Bild: R. Dietze

Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn Elisaterese keinen Ausbildungsplatz nach ihren Wünschen finden würde. Denn die 16-jährige Naunhoferin, die am Sonnabend die fünfte Auflage der vom Bildungs- und Sozialwerk (BSW) Muldental in der Muldentalhalle veranstalteten Azubi- und Studienmesse besuchte, ist hinsichtlich ihrer Interessen ausgesprochen breit aufgestellt.

 

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„Die Spanne reicht vom Sanitäter über den Dachdecker bis hin zum Lackierer oder Maler, Erzieher und BundeswehrMitarbeiter“, erzählt die Grimmaer Oberschülerin, die seit neun Jahren der Naunhofer Freiwilligen Feuerwehr angehört. „Am Ende wird wohl den Ausschlag geben, wo ich mich am besten aufgenommen fühle“, so die Neuntklässlerin.

Ihr, wie allen anderen Azubis in spe, die der diesjährigen Azubi- und Studienmesse einen Besuch abstatteten, bot sich am Sonnabend eine große Bandbreite an Berufsfeldern. „Erstmals sind in diesem Jahr Firmen aus dem Einzelhandel mit von der Partie gewesen, gegenüber den reichlich 70Ausstellern 2019 ist deren Zahl in diesem Jahr auf über 90 gestiegen, sodass wir im nächsten Jahr die 100er-Marke knacken sollten und die Muldentalhalle in absehbarer Zeit zu klein werden wird“, berichtet Nicky Göttner vom BSW, das auch bei der diesjährigen Azubi- und Studienmesse Unterstützung seitens der Stadt Grimma erhielt.

In Grimma hat auch die Hensel Schaltanlagenbau GmbH ihren Sitz, die zu den Ausstellern der ersten Stunde gehört. Deshalb, erläutert der Ausbildungsverantwortliche Ulf Gerundt, „weil der Mangel an Azubis riesengroß ist“. Umso hilfreicher sei die Messe. „Wir sind bei allen vier bisherigen Veranstaltungen in punkto Gewinnung eines Azubis fündig geworden“, so Gerundt, der am Sonnabend in der Muldentalhalle von Tobias Sedlaczek, Azubi im 2. Lehrjahr, unterstützt wurde. „Ich habe die Messe vor vier Jahren mit dem Ziel besucht, mir einen Überblick über mögliche Ausbildungsberufe zu verschaffen und im besten Fall sogar einen Praktikumsplatz zu finden“, berichtet der 17-jährige Brandiser. „Ich rate allen jungen Leuten dazu, in die Betrieb zu gehen, um sich im Rahmen von Praktika einen Überblick zu verschaffen“, so Gerundt.

Diesbezüglich mit offenen Armen empfangen werden dürften die jungen Leute auch bei der Wurzener Firma Liftket. „Wir sind permanent auf der Suche nach guten und motivierten Mitarbeitern und Azubis“, bestätigt Arbeitsvorbereiter Tobias Liebig. Allerdings halte sich Angebot und Nachfrage schon seit geraumer Zeit nicht mehr die Waage. „Haben wir vor zehn Jahren noch gute Azubis mit Abitur gefunden, so fällt es heute schon schwer, Jugendliche mit einem Realschulabschluss zu gewinnen“, so Liebig. In der Konsequenz habe man in einigen Lehrjahren keinen einzigen Azubi einstellen können. „Und diese Lücken spüren wir beim Personal heute schmerzhaft“, so Liebig.

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Offenes Angebot: Hilfe beim Lesen und Schreiben

Das BSW bietet Menschen, denen Lesen und Schreiben schwer fällt, an zwei Tagen in der Woche Hilfestellung beim Lesen und Verstehen von Briefen sowie bei Anträgen und anderen Schriftangelegenheiten an.

Darüber hinaus beraten und informieren die Ansprechpartner Frau Matthiesen und Herr Mende unverbindlich und kostenfrei über Möglichkeiten, vorhandene Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben zu überwinden.

Wann:          

Donnerstag 15:30 – 16:30 Uhr

Freitag 10:00 – 11:00 Uhr 

Ihre Ansprechpartner:

Andreas Mende  und Lysann Matthiesen

Tel. 03437 70 75 114 oder 03437 70 66 816       

E-Mail    

Andreas.mende@bsw-muldental.de      Lysann.matthiesen@bsw-muldental.de

Wo:

Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V.
Karl-Marx-Straße 8 / 4. Etage
04668 Grimma

Tel. 03437 70 75 111

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.


Frau im Baum – Teilnahme der Ausbildung am Internationalen Kunstkurs im Rahmen der Interkulturellen Woche

PM | 09.10.2019

Vom 01.-02.10.2019 folgten unsere Azubis der Einladung von Frau Hartwig-Schulz ins Künstlergut Prösitz. Fünf Jugendlichen, welche im Berufsfeld Farbe eine Ausbildung zum Maler/ Lackierer oder Bauten- und Objektbeschichter absolvieren, sowie Ihre Ausbilderin Annett Naumann nahmen an einem internationalen Kunstkurs für Jedermann unter der Leitung der irakischen Malerin Rouya Raouf  teil.

 


Bild: privat

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Raouf unterrichtete bis zu ihrer Flucht aus dem Irak an der Kunsthochschule in Bagdad. Ihre Werke hängen in den großen Galerien der Welt. Im Rahmen der interkulturellen Woche gab die Künstlerin Einblicke in Ihre orientalische Kultur sowie künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten.   

Anschließend durfte jeder Jugendliche seine eigenen Erfahrungen machen und sich beim ganz persönlichen Entwurf einer „Frau im Baum“ gestalterisch mit Acrylfarben auf Leinwänden austoben. Die hilfreichen Tipps von Frau Raouf ließen die jungen Leute in ihre Werke einfließen und bald schon entstanden erstaunliche Ergebnisse, welche anschließend in einer Finissage unter dem Motto „Archiv der Zukunft“ im Künstlergut ausgestellt wurden.

Die beiden Tage waren eine kreative Bereicherung des Ausbildungsalltages und haben allen Teilnehmern viel Freude bereitet.

Vielen Dank an Rouya Raouf und Ute Hartwig-Schulz vom Künstlergut Prösitz.

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Neuer Kurs für Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwäche startet im Dezember 2019

PM | 08.10.2019

Im September endete unser diesjähriger Alphabetisierungskurs mit einer Abschlussfeier im Kugellager Grimma.  Das Bowling mit dem sich anschließenden gemeinsamen Mittagessen bildete den fröhlichen Ausklang eines intensiven Kursjahres des Lernens und des Austauschs. Wie schon in den vergangenen Lehrgängen erfreute sich auch in diesem Jahr die gemeinsame Zubereitung von Mahlzeiten wieder großer Beliebtheit unter den Teilnehmern. Auch die Ausflüge – diesmal u.a.  in den Leipziger Zoo – fanden bei unseren Lernern großen Anklang.

Ein Kursteilnehmer schreibt rückblickend:

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Ab Dezember 2019 ist für die Laufzeit eines  Jahres ein neuer Kurs für den Standort Grimma geplant. Das Projekt verfolgt das Ziel, gesellschaftliche und berufliche Benachteiligung von Menschen mit schriftsprachlichen Schwierigkeiten zu bekämpfen und durch Reduzierung der Hemmnisse abzubauen. Neben dem Thema des Schriftspracherwerbs werden an vier Kurstagen in der Woche u.a. der Umgang mit dem PC, Mathematik sowie Berufs- und Alltagskompetenzen vermittelt. Ein Praktikum bietet die Möglichkeit, einen Betrieb näher kennenzulernen.

Die Teilnahme am Kurs ist kostenfrei und richtet sich an erwerbslose Menschen, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben. Derzeit können noch freie Plätze vergeben werden. (Interessenten melden sich bitte an bei Frau Matthiesen unter 03437 7066816)

Das Projekt finanziert sich durch Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds der Sächsischen Aufbaubank.

Weitere Informationen hier

 

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Musikalisch-literarische Reise für Familien geplant

PM | 13.09.2019 

Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. lädt am 26.09.2019 Kinder und Eltern zu einer interkulturellen Erlebnisreise in das Soziokulturelle Zentrum, Colditzer Str. 30, Grimma ein. Gemeinsam mit dem Trio "Klang trifft Poesie" und dem syrischen Musiker Basel Alkatrib können die Zuschauer die Welt der Geschichten erkunden, welche mit klassischen sowie orientalischen Instrumenten untermalt wird.  Der Eintritt ist kostenfrei.

Diese Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Wochen im Landkreis Leipzig statt.


Knoblauch im Smoothie? Gesundheitstag in der Ausbildung

Bild: privat

PM | 12.08.2019

Im Juni 2019 fand für die Jugendlichen aus dem Bereich Ausbildung und Berufsvorbereitung der Standorte Grimma und Tanndorf des Bildungs- und Sozialwerkes Muldental e. V. ein Gesundheitstag statt.

Ermöglicht wurde das Vorhaben durch die BKK und das Programm Sportivation, vertreten durch Kristin Hunger. Die Sportwissenschaftlerin konnte mit ihrem abwechslungsreichen Programm die anfänglich zurückhaltenden Teilnehmer mobilisieren und zum Austausch anregen. Rege wurde über die Gesundheit im Allgemeinen und gesunde Ernährung diskutiert und darüber, was Bewegung zu einer gesunden Lebensweise beiträgt.

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Gemeinsam mit Frau Hunger bereiteten die Jugendlichen Brotaufstriche zu, die trotz weniger Zutaten und geringem Zeitaufwand, super lecker schmeckten. Mit einem kurzen Quiz wurden die Teilnehmer darüber aufgeklärt, welche Lebensmittel zu einer gesunden Lebensweise beitragen und ob verschiedene Mythen (z.B. Spinat enthält viel Eisen) tatsächlich wahr sind. Bei der Zubereitung von Smoothies waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Neben Früchten fanden unter anderem auch Basilikum und Knoblauch den Weg in den Mixer. Klingt eher unappetitlich, schmeckte aber wider erwartend gut.

Der Tag hat allen Teilnehmern viel Freude bereitet und soll im neuen Schuljahr auch wieder durchgeführt werden. Vielen Dank an die BKK und an Frau Hunger von Sportivation, dass Sie uns diesen Tag ermöglicht haben!

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Ferienspaß wird mit 1.000 Euro durch die Town & Country Stiftung gefördert

PM | 23.07.2019

Ferienspaß im Bürgercenter Colditz - Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (BSW) wird mit 1.000 Euro durch die Town & Country Stiftung gefördert

Colditz, 15. Juli 2019 – Eine schöne gemeinsame Ferienzeit: Das möchte die offene Kinder- und Jugendarbeit vom BSW im Bürgercenter Colditz (BCC) und erhielt für das außergewöhnliche Engagement für Kinder und Jugendliche eine Spende in Höhe von 1.000 Euro von der Town & Country Stiftung. Das BSW gestaltet ein vielfältiges Sommerferienprogramm mit Ferienlager, das alle Besucher unterschiedlichen Alters und aus unterschiedlichen sozialen Schichten besuchen können.


Foto: privat

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„Die Unterstützung des Ferienprojekts ermöglicht sozial schwachen und benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine schöne Ferienzeit. Außerdem wird die Integration zwischen jungen Menschen mit Migrationshintergrund und Behinderungen zusätzlich gestärkt“, sagte Manuela Bellmann, Botschafterin der Town & Country Stiftung.

Getreu dem Motto „Ferienspaß für jedermann!“ setzt sich der Verein seit 2013 dafür ein, dass der Teilnehmerbeitrag in einem gewissen Maß begrenzt werden kann, um auch benachteiligten und sozial schwächeren Kindern und Jugendlichen die Ferienfreizeit zu ermöglichen. Der Schwerpunkt des Projekts sind die regionalen Schulferien, da in den Winter-, Oster-, Sommer- sowie den Herbstferien ein buntes Ferienprogramm erstellt und durchgeführt wird. Hauptschwerpunkt und finanzieller Höhepunkt bilden wieder die Sommerferien


Foto: privat

„Ziel soll es sein, die Teilnehmerbeiträge für die Kinder und Jugendlichen soweit zu verringern, dass jedermann sich diese leisten kann“, betonte Maria Sembdner, die als Sozialpädagogin in der offenen Kinder- und Jugendarbeit des Bürgercenters tätig ist. Die Förderung soll für das Ferienprogramm von fünf Wochen als auch für ein Ferienlager aufgewendet werden. Im Rahmen des Ferienlagers wird ein buntes Programm bestehend aus passender Unterkunft, ausreichend Verpflegung und verschiedenen Abenteuern angeboten.

 

Die Town & Country Stiftung vergibt bereits zum siebten Mal in Folge den Town & Country Stiftungspreis zugunsten von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Weitere Informationen zur Town & Country Stiftung finden Sie unter www.tc-stiftung.de

 

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Wohngruppe Lampersdorf sucht Leih-Großeltern

LVZ J.Brechlin | 20.06.2019

Seit knapp einem Jahr haben Mädchen und Jungen im Holzhaus am Schullandheim Lampersdorf eine neue Heimat gefunden. Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental betreibt hier eine heilpädagogische Wohngruppe. Sechs Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Herkunftfamilien bleiben können, weil dort Alkohol, Drogen, Vernachlässigung und zum Teil Gewalt den Alltag dominieren, werden hier aufgefangen und rund um die Uhr betreut.


Foto: J. Brechlin

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Leiterin der Einrichtung ist die Erzieherin Jacqueline Dubiak, die jetzt gemeinsam mit ihren Schützlingen interessierte Gäste aus der Umgebung zu einem Oma-Opa-Tag einlädt. „Mein Wunsch ist, dass Patenschaften zwischen Jung und Alt entstehen, bei denen alle voneinander lernen können und füreinander da sind“, nennt sie ein Ziel. Die meisten Kinder im Lampersdorfer Holzhaus kennen kaum Großeltern und den Zuspruch, der von Oma und Opa kommen könnte. „Sie kennen das Gefühl gar nicht, liebevoll aufgefangen zu werden“, bringt sie es auf den Punkt.

Erste Kontakte sollen am Sonnabend, dem 29. Juni, geknüpft werden. Dann lädt die Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe von 15 bis 18 Uhr nach Lampersdorf ein. Es werden Spiele vorbereitet und ein Glasbläser wird zu Gast sein. „Unsere Kinder haben Lust darauf und sind kontaktfreudig“, versichert Jacqueline Dubiak. Bei wechselseitigem Interesse solle es regelmäßig weitere Termine geben. „Möglich wäre gegenseitige Hilfe bei der Gartenarbeit, etwas Vorlesen, gemeinsam basteln oder backen, Handarbeiten vermitteln und zusammen mit Werkzeugen arbeiten“, zählt sie auf. Die Senioren würden hier gebraucht und die Kinder könnten erfahren, dass andere Anteil an ihrem Leben nehmen. „Ältere Menschen müssen dann nicht allein zuhause sitzen und die Mädchen und Jungen hätten jemand, den sie anrufen könnten, wenn es eine gute Note zu feiern gibt“, so ein Beispiel.

Auf Seniorennachmittagen der Gemeinde hat Jacqueline Dubiak bereits die Gelegenheit genutzt und von der Wohngruppe in Lampersdorf berichtet. Dabei seien die Frauen und Männer sehr aufgeschlossen und teilnahmsvoll gewesen. Eine gute Voraussetzung für künftige Kontakte mit den 8- bis 17-Jährigen, schätzt sie ein.

Thomas Dittmann von der Geschäftsführung des Trägers, dem Bildungs- und Sozialwerk Muldental, betont, dass man sich in Lampersdorf nicht abschotten wolle: „Jeder kann vorbeikommen und uns ansprechen. Wir freuen uns über Interesse.“ Ziel der Arbeit in der heilpädagogischen Wohngruppe sei es, Kinder so zu betreuen und zu fördern, dass sie später als junge Erwachsene auf eigenen Füßen stehen. „Wir pflegen ein liebevolles Umfeld und wollen dadurch Abstürze, die im Elternhaus oftmals dazu gehören, bei den Kindern von vornherein verhindern und sie gut in die Gesellschaft integrieren“, sagt er.

Das ehemalige Schullandheim in Lampersdorf hat eine abwechslungsreiche Nutzung hinter sich: 1938 als Schule gebaut, war es viele Jahrzehnte Schullandheim, bis der Landkreis die Trägerschaft aufgab. Danach übernahmen die Pfadfinder zeitweilig die Einrichtung, bevor 2016 das Bildungs- und Sozialwerk Pächter wurde. Zunächst wurden dort unbegleitete minderjährige Geflüchtete betreut. Mit Fördermitteln entstand schließlich das Holzhaus als moderne Unterkunft – mit der Maßgabe, dieses Haus später für die Kinder- und Jugendhilfe zu nutzen. Im Juli vorigen Jahres ist hier die heilpädagogische Wohngruppe eingezogen. Hier leben die Kinder, die tagsüber im Umland Schulen und Tagesstätten besuchen.

Das Gebäude des ehemaligen Schullandheimes wird ebenfalls vom Träger genutzt, derzeit vor allem für Beratungen. Geplant sei, den Altbau zu sanieren und als Treffpunkt für ambulante Hilfen zu nutzen, kündigt Thomas Dittmann an.

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Bürgercenter Colditz (BCC) öffnete seine Türen

PM | 18.06.2019

Mit einer Kindertagsvorfeier öffnete das Bürgercenter Colditz am 31. Mai seine Türen für die Colditzer und Gäste. Wie bereits berichtet zog sich der Verein „Jugendcenter Colditz e.V.“ aus der Betreiberfunktion des Hauses am Wettiner Ring 17 zurück. Der Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V (BSW) . war schon viele Jahre mit der Offenen Kinder und Jugendarbeit im Objekt tätig und übernahm gleitend und mit Beschluss des Stadtrates dann endgültig die „Hausherrenfunktion“ der städtischen Immobilie. Mit einem erweiterten Konzept wollen wir möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ansprechen. Ob Ferienangebote für Kinder, Jugendtanz, Vereinsversammlungen oder Seniorennachmittage - vieles soll in dem Stadtgemeinschaftshaus möglich sein.


Foto:privat

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So bietet der Gebäudezuschnitt auch Möglichkeiten für Beratungsangebote wie z. B. der Verbraucherschutzzentrale, des Sozialamtes oder der Familienberatung. Im Rahmen der integrierten sozialen Stadtentwicklung sollen von hier aus auch verschiedene Bildungsangebote koordiniert werden. Auch die private Nutzung vor allem während der Wochenenden für z. B. Geburtstagsfeiern, oder Firmenjubiläen und Jugendweihveranstaltungen sollen möglich sein. Zahlreiche Gäste nutzten die Kindertagsvorfeier um mit uns ins Gespräch zu kommen und einen Blick in die zum Teil frisch renovierten Räumlichkeiten zu werfen. Ein Herzliches Dankeschön geht in diesem Zusammenhang an die Auszubildenden aus den BSW Werkstätten in Tanndorf für die Unterstützung sowie ortsansässige Firmen und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, ohne die der Ist -Zustand in so kurzer Zeit nicht zu erreichen gewesen wäre.

Terminvorschau: (Öffentliche Termine im BCC)

- ab 13.06. immer donnerstags Familienberatung des Internationalen Bundes (IB)

- 25.06. das Kreissozialamt berät zum Thema „Soziale Hilfen und Pflegekoordination“

- Der offene Kinder- und Jugendtreff findet immer Mo-Fr von 14-18 Uhr statt.

- Ferienangebote ab 08.06. (Infos dazu folgen in Kürze)

- 16.12.2019 bis 13.01.2020 SAENA-Wanderausstellung „Energetische Sanierung“

Entsprechend ausgelassen war auch die Stimmung bei sommerlichen Temperaturen zur Kindertagsvorfeier. Da diente die Wasserspritze der Colditzer Feuerwehr nicht nur zum Zielen auf Blechbüchsen, sondern war auch eine willkommene Erfrischung nach dem Bierkistenquerstapeln oder beim Zielnussschlagen. Im Inneren luden die Naturinitiative CINUNA, der Kinder- und Jugendstammtisch, Kreativ-, Button- sowie Schminkangebote zum Verweilen und Mitmachen ein. Mit der Tanzperformance der Colditzer Jumper, die bereits das Bürgercenter mittwochs als Trainingsstätte nutzen, endete der Familiennachmittag.

Wir freuen uns auch in der kommenden Zeit über Ihre Ideen und Vorschläge für die weitere Angebotsausgestaltung im Haus am Wettiner Ring 17. Kontakt: 0176-37511788; bc.colditz@bsw-muldental.de ; www.bc-colditz.de

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20. Tag der offenen Gärtnerei

PM | 18.06.2019

Bei tollem Wetter und mit einem hohen Besucherandrang wurde der 20.Tag der offenen Gärtnerei in Tanndorf gefeiert. Zunächst hieß es für viele erst einmal einen Parkplatz finden, was jedoch durch unsere Parkplatzeinweiser kein Problem war. Das fachkundige Team und die Azubis der Schlossgärtnerei standen den Kunden bei jeder Frage zur Seite.


Foto:privat

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Durch das geförderte Kleinprojekt vom Landkreis Leipzig unter dem Motto „Fleißig wie ein Bienenvolk“ nutzten die Familien die Gelegenheit sich kreativ zu erproben. Die jüngeren malten Bienen aus Holz oder Blumen an und die Eltern und andere Interessierte topften sich einen vorbereiteten Bienentopf mit Salbei oder Lavendel. Auch ein Imker war vor Ort. Er zeigte einen leeren Bienenstock und berichtete viel über die Bienen. Die Kostprobe des Honigs war nicht nur bei den Kindern beliebt. Zum ersten Mal war der  Der Glasbläser Kalook Wollny mit seiner mobilen Glasbläserei vor Ort. Es wurden fleißig Kugeln und Herzen geblasen. Nach der Anstrengung konnte sich bei Roster, Steak und selbstgebackenen Kuchen gestärkt werden. Highlight für die Kunden waren natürlich das vielseitige Sortiment an Beet- und Balkonpflanze, Gemüse- und Blumenjungpflanzen aus der Region sowie die Pflanze des Jahres in Sachsen, die „Sweet Rosalie“.

 

 

 

 

 

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Rückblick: Osterferien im Bürgercenter Colditz

PM | 13.05.2019

Neu im Haus am Wettiner Ring 17 in Colditz ist der Bildungs- und Sozialwerk Muldental e.V. (kurz: BSW) als Betreiber der Einrichtung eingesetzt. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit des BSW ist jedoch schon einige Jahre dort verortet und hielt auch in den vergangenen Osterferien ein kleines Programm für Kids der Region bereit. Knapp 40 Kinder besuchten in diesen Tagen die Ferienangebote.


Foto: privat

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Bei einer österlichen Schnitzeljagd lernten die Kids spielerisch Osterbräuche und -rituale an derer Länder kennen. Durch das Lösen verschiedener Aufgaben kamen sie nach und nach dem Osterschatz auf die Spur. Im Bad Lausicker Riff wurde geplanscht, geschwommen, getaucht, gesprungen, gerutscht und vor allem viel gelacht! Bei einem Ausflug in das Nudelcenter Riesa lernten die Kinder den Ablauf einer Nudelproduktion kennen. Natürlich gab es am Ende leckere Nudeln zu verspeisen.

Alles in Allem war es wieder einmal ein erfolgreiches Ferienprogramm. Tolle Ideen für die Sommerferien konnten bereits mit den Teilnehmer*Innen gesammelt werden. Doch bevor es soweit ist, steht erst einmal die offizielle Wiedereröffnung des Hauses in Verbindung mit der Kindertagsvorfeier am 31.05.2019 auf dem Plan! Also gern vormerken und weitersagen!

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Grimmaer Hochhaus unter neuer Flagge: Mieter behalten ihre Ansprechpartner

LVZ | 19.01.2019

Grimma. Das Projekt Mehrgenerationenwohnen im Grimmaer PH9 läuft seit Anfang des Jahres unter neuer Trägerschaft. Um die meist betagten Bewohner im einzigen Grimmaer Hochhaus kümmert sich jetzt das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW), das nach einer Ausschreibung den Zuschlag erhalten hatte.Bisher beschäftigte die kommunale Stiftung „St. Georgenhospital“ die acht Teilzeitfrauen, die das BSW mit dem Jahreswechsel übernommen hat und damit in sichere Beschäftigungsverhältnisse bringt.

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Angelinka Sallat kannmit Fug und Recht als Mutter des Projektes bezeichnet werden. Als die heute 71-Jährige im Juli 1990 bei der Stadt Grimma anfing, sollte sie das leerstehende Punkthochhaus im Neubaugebiet Süd, das zu DDR-Zeiten Gastarbeiter beherbergte und wegen seiner neun Stockwerke schlicht PH9 genannt wird, wieder beleben.

Projekt findet in der ganzen Republik Nachahmer

Im Dezember des gleichen Jahres startete das Mehrgenerationenwohnen, das laut Sallat später in der gesamten Republik Nachahmer fand. Das Projekt verband zwei soziale Anliegen: Zum einen sollten Bewohner mit einem Handicap direkt im Haus Hilfe finden und drohender Einsamkeit entfliehen können. Zum anderen sollte Frauen, die es schwer auf dem Arbeitsmarkt haben, eine berufliche Perspektive geboten werden. Sallat managte fortan das Wohnprojekt im 1981 errichteten Haus in der Stecknadelallee.

Dem Trägerwechsel ist ein langer Prozess voraus gegangen. Vorschriften zum Betreuen und Personal hätten sich geändert, für bestimmte Leistungen seien Zertifizierungen nötig – „das Handling wurde immer schwieriger“, erläutert Grimmas Beigeordnete Ute Kabitzsch. Deshalb suchte die Stadt einen Betreiber, der über einschlägige Erfahrungen verfügt und sein Knowhow einbringt. „Wir wollten das Projekt für Bewohner und Beschäftigte auf sichere Füße stellen“, ergänzt Jana Kutscher, die Leiterin des städtischen Amtes für Schulen, Soziales und Kultur.

Ausschlag dürfte vor allem auch die fehlende Liquidität der Stiftung gegeben haben. In der Konsequenz mussten die Sozialbetreuerinnen ständig mit befristeten Arbeitsverträgen leben.

Das BSW – ein gemeinnütziger Verein – gibt ihnen nun eine Beschäftigungsgarantie, wie Geschäftsführer Christian Kamprad verdeutlicht. Die Mieter im Haus behielten ihre gewohnten Ansprechpartner vor Ort. „Wir haben uns beworben, weil das Projekt eine gute Ergänzung unserer Arbeit ist“, sagt Kamprad und lobt die Idee. Das Wohnen mit Betreuungsangeboten biete Menschen, die Unterstützung brauchen, ein selbstbestimmtes Leben – etwa als Alternative zu Pflegeeinrichtungen. Derzeit sind 90 der 108 kleinen Wohnungen belegt, so das etwa 130 Menschen unterm Dach des PH9 leben. Eigentümer des Neunstöckers ist die Grimmaer Wohnungs- und Baugesellschaft (GWB).

„Wir wollen die Arbeit kontinuierlich fortsetzen und den Gedanken weiter tragen“, betont Kamprad. Dazu gehört die eingespielte Zusammenarbeit mit dem Mehrgenerationenhaus Alte Feuerwehr und dem Verein Mehrgenerationenwohnen PH9. Dem BSW-Chef schwebt vor, in den Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss zu den thematischen Runden und Kaffeestunden weitere Angebote zu etablieren und auch Ausflüge anzubieten. Das Haus solle im Sinne der Inklusion weiter entwickelt werden, so Kamprad. Gemeinsam mit der GWB würden sich dann die nächsten Schritte um eine bessere Wohnqualität drehen.

Sozialwerk wird Projektförderung prüfen

Erreichbarkeit rund um die Uhr, Veranstaltungen, individuelle Betreuung und Hilfe: Wer im Haus lebt, zahlt zur Miete je nach Wohnungsgröße eine Grundpauschale von monatlich 40 oder 60 Euro. Wäsche waschen, Saubermachen oder Einkäufe erledigen: Bestimmte Dienstleistungen sind extra zu vergüten. Die Pauschale gehört zur Finanzierung des Projekts. „Wir wollen auch schauen, ob wir Projektförderungen einwerben können“, so Kamprad. Unterm Strich müsse eine schwarze Null stehen.

Angelika Sallat, deren Herz am PH9 hängt, wird ihren Erfahrungsschatz weiter einbringen. Den Wechsel sieht sie dennoch mit zwiespältigen Augen. Sie habe gedacht, dass das Projekt bei der Stiftung gut aufgehoben sei, sagt sie. Sie sei aber auch froh, dass sich mit dem BSW ein Träger fand, „der an den Inhalten festhält und sie weiter entwickelt“.

 

 

 

 

 

 

 

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Wirtschaftsforum zum Fachkräftemangel auf Schloss Colditz

PM | 18.01.2019

Colditz. Das Bildungs- und Sozialwerk Muldental und die Stadtverwaltung Colditz führen ein Wirtschaftsforum zum Thema Fachkräftemangel durch. Für die Veranstaltung am 24. Januar in der Landesmusikakademie auf Schloss Colditz können sich interessiere Unternehmen ab sofort anmelden.

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Handwerker und Gewerbetreibende tragen täglich durch ihr Unternehmen einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen und damit auch gesellschaftlichen Entwicklung in unserer Region bei. Dabei bewegen sie sich jeden Tag aufs Neue zwischen den Herausforderungen der allgegenwärtigen Digitalisierung, dem Rückgang an geeigneten Fachkräften und der Gewinnung von Azubis. Für die intensive Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen und der Erarbeitung von möglichen Lösungsansätzen fehlt im Alltagsgeschäft oft die Zeit. Das Thema haben die Veranstalter zum Anlass genommen, um mit Handwerkern und Gewerbetreibenden ins Gespräch zu kommen und zu diskutieren, wie die moderne Arbeitswelt im ländlichen Raum des Städtedreiecks Dresden-Leipzig-Chemnitz aussehen kann.

Ein Impulsreferat von Jutta Rump (Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Hochschule Ludwigshafen) wird einer Diskussionsrunde vorausgehen, in der die Teilnehmer mit Vertretern des Landratsamtes Landkreis Leipzig, der IHK, HWK, der Agentur für Arbeit das Thema vertiefen und diskutieren können.

Interessenten können sich noch bis 18. Januar anmelden. Die 100 zur Verfügung stehenden Plätze werden nach erfolgter Anmeldung vergeben. Für Fragen steht Stadtteilmanager Herr Röding (Mail: stadtteilmanager@colditz.de oder Tel.: 034381/8380) zur Verfügung.

Anmeldung auf www.colditz.de/fachkräfte

 

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